Zitate zum Thema "tritt"
Laotse
Der Mensch tritt ins Leben weich und schwach, er stirbt hart und stark. Alle Wesen treten ins Leben weich und zart, sie sterben trocken und dürr. Darum: Das Harte und Starke ist der Begleiter des Todes, das Weiche und Schwache ist der Begleiter des Lebens.
Lukrez
Je mehr man ein Ding gefürchtet hat, desto lieber tritt man es mit Füßen.
Vergil
Weiche nicht vor dem Unglück zurück, sondern tritt ihm noch mutiger entgegen.
Arthur Schopenhauer
Die gesamte, sehr starke Wirkung des Beispiels beruht darauf, daß der Mensch in der Regel zu wenig Urteilskraft, oft auch zu wenig Kenntnis hat, um seinen Weg selbst zu explorieren: Daher er gern in die Fußstapfen anderer tritt.
August Bebel
Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.
Charles de Montesquieu
Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
Franz Grillparzer
Unsere Neigungen, Gedanken, scheinen gleich sie ohne Schranken, gehn doch, wie die Rinderherde, eines in des andern Tritt.
Friedrich Hölderlin
Wer auf sein Elend tritt, steht höher.
Friedrich Rückert
Wo du streiten siehst zwei Drachen, tritt als Mittler nicht dazwischen; denn sie möchten Friede machen und dich selbst beim Kopf erwischen.
Nur wer Ansprüche macht, fühlt sich zurückgesetzt; Wer nebenaus tritt, ist zuerst nicht noch zuletzt.
Friedrich von Schiller
Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten aus der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinen Richter stehen!
Gotthold Ephraim Lessing
Der Steuerrat tritt ab, dem Satyr Platz zu machen: Es weine, wer da will; ich, spitze mich auf Lachen.
Heinrich Heine
Ich bin zufälligerweise ein berühmter Mann, wer mir nahe tritt in öffentlicher Debatte, erregt die Aufmerksamkeit des Publikums, und mancher hat sich schon an mir einen Namen erschrieben.
Honoré de Balzac
Lieben ist bei einem jungen Frauenwesen an sich schon eine Auswirkung der Naturgesetze; aber wenn das Verlangen nach Zuneigung sich einem außergewöhnlichen Mann zuwendet, tritt Enthusiasmus hinzu und bringt junge Herzen zum Überströmen.
Jean Paul
Wo einer Zeit Gott, wie die Sonne, untergehet; da tritt bald darauf auch die Welt in das Dunkel; der Verächter des Alls achtet nichts weiter als sich und fürchtet sich in der Nacht vor nichts weiter als seinen Geschöpfen.
Jean-Jacques Rousseau
Die wahre Höflichkeit besteht darin, daß man einander mit Wohlwollen entgegenkommt. Sobald es uns an diesem nicht gebricht, tritt sie ohne Mühe hervor.
Johann Wolfgang von Goethe
Leid aus Freude tritt so leicht hervor.
Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann, die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.
Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.
Von zwei Dingen kann man sich nicht genug in acht nehmen: Beschränkt man sich in seinem Fache, vor Starrsinn, tritt man heraus, vor Unzulänglichkeit.
Jede Absonderung, jede Bedingung, die unsern aufkeimenden Leidenschaften in den Weg tritt, schärft sie, anstatt sie zu dämpfen.
Joseph Joubert
Nur im Antlitz tritt das Ich in Erscheinung. Der Leib bezeichnet mehr das Geschlecht als die Person, die Gattung mehr als das Individuum.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.
Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich schon geändert.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.
Martin Luther
Tritt frisch auf! Tu's Maul auf! Hör bald auf!
Wilhelm Busch
Je älter man wird, je hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die sogenannte.
Wilhelm Raabe
Das Genie macht die Fußstapfen. Das nachfolgende Talent tritt in dieselben hinein, tritt sie aber schief.

