Zitate zum Thema "tode"

Epiktet

Der Tod ist nichts Schreckliches. Nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.

Epikur von Samos

Wenn das, was die Lustempfindungen der Schlemmer erzeugt, die Ängste des Denkens vor den Himmelserscheinungen, dem Tode und den Schmerzen verscheuchen könnte, und außerdem die Grenze der Begierden lehrte, dann hätten wir keinen Grund, sie zu tadeln, wenn sie nämlich allseitig nur von Lustempfindungen erfüllt wären und nirgendwoher Schmerzendes oder Betrübendes besäßen, worin allein das Übel besteht.

Horaz

Wir uns unser Besitz sind dem Tode versprochen.

Laotse

Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind Kräuter und Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum gehören Starre und Stärke zum Tode.

Platon

Eros ist an Jahren und an Ehren der reichste Gott, er, der die Menschen edel und selig macht, im Leben und im Tode.

Charles de Montesquieu

Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

Christian Fürchtegott Gellert

Der Geizhals bleibt im Tode karg; zween Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.

Friedrich Dürrenmatt

Die Vitalität wird zu Lasten der Verstandes überschätzt. Dabei sind es die Ochsen und nicht die Denker, die uns zu Tode trampeln.

Friedrich von Schiller

Mit dem Stolze pflegt der Sturz zu tändeln, um das Glück zu klammern sich der Neid, ihrem Bruder Tode zuzuspringen offnen Armes Schwester Lüsternheit.

Henrik Ibsen

Es ist unzulässig, daß Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren.

Johann Wolfgang von Goethe

Himmelhoch jauzend, zum Tode betrübt - Glücklich allein ist die Seele, die liebt.

Martin Luther

Der Tod ist eigentlich nur die Angst vor dem Tode.

Pierre Corneille

Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Es gab 15 Auguren; wenn einer starb, waren es nur noch 14, diese wählten dann nach dem Tode des Kollegen den Fünfzehnten aus ihrer Mitte.

Wilhelm Busch

Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

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