Zitate zum Thema "womit"
Adolph Freiherr von Knigge
Da widmen sich denn die schiefsten Köpfe dem Studium der Rechtsgelehrsamkeit, womit sie keine andren feinen Kenntnisse verbinden, dennoch aber so stolz auf diesen Wust von alten römischen, auf unsre Zeiten wenig passenden Gesetzen sind, daß sie von dem Manne, der die edlen Pandekten nicht am Schnürchen hat, glauben, er könne gar nichts gelernt haben.
Ambrose Bierce
Schönheit: die Macht, womit eine Frau ihren Liebhaber bezaubert und ihren Ehegatten in Schranken hält.
E.T.A. Hoffmann
Ein Wortspiel ist ein glühendes Lockeneisen in der Hand der Narrheit, womit sie die Gedanken krümmt.
Gotthold Ephraim Lessing
Womit, o Zeus, hab ich den Schimpf verschuldet, Daß man mein Bild in diesem Hause duldet?
Heinrich Heine
Das Schwert ist eben so heilig wie die Pflugschar, aber nur das Schwert, womit man um göttliche Dinge kämpft. Der bisherige Eroberungskrieg, das Soldatenspiel der großen und kleinen Caesaren, ist nur ein blödsinniger Brudermord.
Die Literaturgeschichte ist die große Morgue, wo jeder seine Toten aufsucht, die er liebt oder womit er verwandt ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt.
Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.
Ludwig van Beethoven
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Efeu ist eigentlich nicht Weinlaub, womit sich Bacchus bekränzt.

