Zitate zum Thema "fern"
Horaz
Ich hasse das gemeine Volk und halte es fern.
Konfuzius
Bewältige eine Schwierigkeit, und du hältst hundert andere dir fern.
Die Natur der Menschen läßt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern.
Wenn man selbst lieber zu viel tut und wenig von andern erwartet, so bleibt man fern vom Groll.
Laotse
Wo Heere zogen, wachsen Disteln und Dornen. Nach Kriegen kommen stets Hungerjahre. Doch der Weise ist auf Entscheidung aus, aber er entscheidet fern der Gewalt.
Adolph Freiherr von Knigge
Wer nicht, seiner Lage nach, schlechterdings dazu verdammt ist, an Höfen oder sonst in der großen Welt zu leben, der bleibe fern von diesem Schauplatze des glänzenden Elends.
August von Kotzebue
Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja alle wird's freuen, wenn einem was Gutes geschah.
François Marie Voltaire
Die Arbeit hält drei große Laster fern: Langeweile, Laster und Not.
Friedrich Nietzsche
Der Teufel hat die weitesten Perspektiven für Gott, deshalb hält er sich von ihm so fern - der Teufel nämlich als der älteste Freund der Erkenntnis.
Friedrich Rückert
Wer sagt: Ich bin Gott nah!, der ist ihm fern geblieben; Wer sagt: Ich bin Gott fern!, der ist ihm nah durch Lieben.
Friedrich von Schiller
Fern sei vom Kaiser die Tyrannenweise! Den Willen nicht, die Tat nur will er strafen.
Jean Paul
Fern von Menschen wachsen Grundsätze, unter ihnen Handlungen.
Johann Wolfgang von Goethe
Ich bin ihr nah, und wär' ich noch so fern!
Joseph Conrad
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt ist ja nicht tot, er ist nur fern! Tot ist nur, wer vergessen wird.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Abgehärtet werden muß die Seele und von den Verführungen der Genüsse weit fern gehalten.

