Zitate zum Thema "bringt"

Ammianus Marcellinus

Fortunas schnelles Rad bringt abwechselnd Glück und Unglück.

Bernhard von Clairvaux

Der Unterricht bringt Gelehrte hervor, die liebende Zuwendung Weise.

Epikur von Samos

Jeder Schmerz ist leicht zu verachten. Bringt er intensives Leiden, so ist die Zeit kurz bemessen, hält er sich lange im Fleische auf, dann ist er matt.

Keine Lust ist an sich ein Übel. Aber das, was bestimmte Lustempfindungen erzeugt, bringt Beschwerden mit sich, die die Lustempfindungen um ein Vielfaches übersteigen.

Horaz

Denjenigen, der das begehrt, was ausreicht, bringt auch das schäumende Meer nicht aus der Ruhe.

Konfuzius

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück; Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.

Napoleon I. Bonaparte

Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man diesen Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte.

Phaedrus

Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben.

Plutarch

Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben.

Thomas von Aquin

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

Thomas von Kempen

Man muß vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen den Frieden bringt.

Alphonse de Lamartine

Das Zaudern, das oft in ruhigen Zeiten nützlich ist, bringt Männern in unruhigen Zeiten den Untergang.

Anton Tschechow

Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht.

August Strindberg

Der Morgen bringt etwas, das Jugend verleiht. Wenn die, welche den Morgen verschlafen, wüßten, was sie verlieren.

Auguste Renoir

Traue niemand, den der Anblick einer schönen weiblichen Brust nicht außer Fassung bringt.

Baltasar Gracián y Morales

Mit dem Fleiß bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter als ein überlegener ohne denselben.

Benjamin Disraeli

Tätigkeit bringt vielleicht nicht immer Glück; aber es gibt auch kein Glück ohne Tätigkeit.

Benjamin Franklin

Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen!

Emanuel Geibel

Wirf dein Talent nicht so hinaus, Beleidigung damit zu rächen! Die Biene, die versucht zu stechen, bringt keinen Honig mehr nach Haus.

François Duc de La Rochefoucauld

Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.

Franz Kafka

Allein sein bringt nur Strafen.

Friedrich Nietzsche

Wer zu Papier bringt, was er leidet, wird ein trauriger Autor: aber ein ernster, wenn er uns sagt, was er litt und weshalb er jetzt in der Freude ausruht.

Die Zeit für kleine Politik ist vorbei: schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erdherrschaft, - den Zwang zur großen Politik.

Friedrich von Logau

Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

Friedrich von Schiller

Die Zeit bringt Rat. Erwartet' s in Geduld. Man muß dem Augenblick auch was vertrauen.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Wer Großes will, muß sich zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts.

Giacomo Graf Leopardi

Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.

Heinrich Heine

Ein Buch will seine Zeit, wie ein Kind. Alle schnell in wenigen Wochen geschriebenen Bücher erregen bei mir ein gewisses Vorurteil gegen den Verfasser. Eine honette Frau bringt ihr Kind nicht vor dem neunten Monat zur Welt.

Sterben ist kein Unglück, aber jahrelanges Leiden, ehe man es dahin bringt, zu sterben. Jahrelanges Leiden - glücklich sind die, welche schnell fertig werden: Per acquit, wie mein Vatterchen sagte, und man dreht sich herum und schläft ein und alles ist bezahlt.

Hermann Hesse

Glück gibt es nur, wenn wir vom Morgen nichts verlangen und vom Heute dankbar annehmen, was es bringt.

Honoré de Balzac

Lieben ist bei einem jungen Frauenwesen an sich schon eine Auswirkung der Naturgesetze; aber wenn das Verlangen nach Zuneigung sich einem außergewöhnlichen Mann zuwendet, tritt Enthusiasmus hinzu und bringt junge Herzen zum Überströmen.

War es nicht besser für eine Stadt, einen Mann zu haben, der zum Beherrschen der gesellschaftlichen Gesamtheit berufen war, als eine Abstimm-Maschine? Ein Staatsmann bringt bereits alle Machtvollkommenheit mit sich; der mittelmäßige, wenngleich unbestechliche Abgeordnete ist lediglich ein Gewissen.

Die Leidenschaften töten hieße, die Gesellschaft töten, die, wenn sie erstere auch nicht verursacht, sie doch zur Entwicklung bringt.

Ist nicht ein Ministerpräsident, der hundert Millionen für sich beiseite bringt und Frankreich groß und glücklich macht, einem auf Staatskosten beerdigten Minister, der jedoch sein Vaterland zugrunde gerichtet hat, vorzuziehen?

Wir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod.

Die Männer sind nun mal so: bei einer ernsthaften Unterhandlung bleiben sie fest, aber ein Blick bringt sie zu Fall.

So sind die Männer: wenn man sich für sie um die ewige Seligkeit bringt, trampeln sie auf einem herum!

Rechtschaffenheit bringt Nutzen.

So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich.

Eugène befand sich in der Gewalt jener tauben Wut, die einen jungen Menschen dahin bringt, tiefer und tiefer in einen Abgrund hinabzusteigen, in den er sich in der Hoffnung gewagt hat, einen glücklichen Ausgang zu finden.

Die Frauen von schwachen Verstand befolgen die schreckliche Logik der Kinder, die darin besteht, von der Antwort zur Frage zu gehen, eine Logik, die oft in Verlegenheit bringt.

Jede Verpflichtung, auch die süßeste, bedrückt die Jugend: erst die Lebenserfahrung bringt uns zur Einsicht, daß Joch und Arbeit notwendig sind.

Die Traurigkeit, verursacht durch die Vernichtung aller unserer Hoffnungen, ist eine Krankheit; sie bringt oft den Tod.

Alte Jungfern, die ihren Charakter und ihr Leben niemals, wie es das Geschick der Frau mit sich bringt, dem Leben und Charakter anderer angepaßt haben, haben in der Mehrzahl die Manie, alles um sich herum anpassen zu wollen.

Jacob Grimm

Jeder Verlust ist für ein Glück zu achten, der höhere Gewinne zuwege bringt.

Jacob Wassermann

Verfinstert sein und nach der Helligkeit lechzen, ist ein Zustand der Seele, der sie peinigt, aber auch zum fließen bringt.

Jean de La Bruyère

Nichts bringt einen Menschen plötzlicher in Mode und zu schnellerem Ansehen als Spielen um hohe Einsätze: Das gilt für alles, vom Pair bis zum Lumpenpack.

Jean Paul

Ich begreife sehr wohl, warum manche ihren Körper so wenig den Befehlen der Weisheit untertänig machen können. Der, dessen Herz bei jedem neuen Vorfall zu pochen anfängt, wird über dasselbe anfangs wenig mit seiner Weisheit vermögen. Denn das Bestreben, den Fehler zu vermeiden, bringt ihn hervor.

Feststehende philosophische Worte sind gefährlich - man bringt sein ganzes Anschauungssystem darunter - und dann versteht man fremde Worte nicht, die man sonst verstände.

Jean-Jacques Rousseau

Ein Mensch, der Gott fürchtet, ist wenig zu fürchten, sein Anhang ist nicht schrecklich, er ist beinahe allein, und man kann ihm vieles Üble zufügen, ehe man ihn dahin bringt, sich zu wehren.

Johann Geiler von Kaysersberg

Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

Johann Heinrich Pestalozzi

Es ist Kraft im Widerspruch, er bringt in jedem Falle dem, der dessen wert ist, Segen; aber Lauheit und Kaltsinn bringen nie Segen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.

Und wenn die Tat bisweilen ganz etwas anders bringt, so laßt und das ereilen, was unverhofft gelingt.

Autorität: ohne sie kann der Mensch nicht existieren, und doch bringt sie ebensoviel Irrtum als Wahrheit mit sich.

Ein abgenötigter Widerruf bringt den Verstand in Verzweiflung.

Wenn einen Menschen die Natur erhoben, ist es kein Wunder, wenn ihm viel gelingt; man muß in ihm die Macht des Schöpfers loben, der schwachen Ton zu solcher Ehre bringt.

Joseph Joubert

Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

Jules Renard

Gott ist keine Lösung. Das bringt nichts.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Je weniger man zustande bringt, desto kürzer scheint das Leben!

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Wer jeden Abend sagen kann: Ich habe gelebt, dem bringt jeder Morgen neuen Gewinn.

Madeleine de Scudéry

Die Liebe bringt die süsseste Freude und das schlimmste Unglück im Leben.

Marcus Terentius Varro

Du weißt nicht, was der Abend bringt.

Marcus Tullis Cicero

Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude.

Martin Luther

Was man allein mit Ruten und Schlägen soll zwingen, da wird keine gute Art daraus, und wenn man es weit bringt, so bleiben sie doch nicht länger fromm, denn die Rute auf dem Nacken liegt.

Miguel de Cervantes Saavedra

Nicht die Last, sondern die Überlastung bringt Lebewesen um.

Moritz Gottlieb Saphir

Die Liebe ist bei den Frauen eine Himmelsleiter, bei den Männern ist sie zuerst eine Sturmleiter hinauf, dann die Feuerleiter, auf der man sich in Sicherheit bringt.

Die Nächstenliebe dehnt sich neuerdings auch übers Meer aus. Frankreich bringt Algier den Schutz, den Algier nicht braucht, und nimmt Marokko den Schirm, den Marokko braucht.

Nicolas-Sébastien de Chamfort

Das Glück und der Aufwand, den es mit sich bringt, macht aus dem Leben eine Schaustellung, inmitten deren der ehrlichste Mensch auf die Dauer zum Komödianten werden muß.

Oscar Wilde

Wer nicht die Frauen hinter sich hat, bringt es in der Welt zu keinem Erfolg.

Es ist wichtiger, daß sich jemand über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

Richard Dehmel

X schreit: der Mensch ward ungesund! U will den Übermenschen züchten. V will's mit Unzucht, W mit Züchten. Z schreit: ihr bringt ihn auf den Hund! Sie greifen schließlich noch zum Messer, die - idealen Menschenfresser.

Theodor Storm

Der Glaube ist zum Ruhen gut, doch bringt er nichts von der Stelle. Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust, der sprengt die Pforten zu Hölle.

Titus Livius

Was der Abend bringt, ist ungewiß.

Victor Hugo

Es gibt unglückliche Menschen. Christoph Columbus kann seiner Entdeckung nicht seinen Namen geben, Guillotin bringt den seinen nicht mehr von ihr los.

Musik bringt zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen läßt und doch nicht still bleiben kann.

Wilhelm Busch

Der Glaube, durch Verstand gestützt, ist wie ein Vogel, dem man eine Leiter bringt, dran in die Luft zu steigen.

Der Lyriker bringt seine Gedanken zu Markt wie der Bauer seine Ferkel.

Oftmals bringt ein harter Brocken des Mahles Freude sehr ins Stocken.

Wenn wer sich wo als Lump erwiesen, so bringt man in der Regel diesen zum Zweck moralischer Erhebung in eine andere Umgebung. Der Ort ist gut, die Lage neu, der alte Lump ist auch dabei.

William Shakespeare

Zerlumptes Kleid bringt kleinen Fehl ans Licht, Talar und Pelz birgt alles. Hüll in Gold die Sünde: Der starke Speer des Rechts bricht harmlos ab. In Lumpen: Des Pygmäen Halm durchbohrt sie.

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