Zitate zum Thema "ferne"
Franz Grillparzer
Warum das Vergangene uns so lieblich dünkt? Aus demselben Grund, warum eine Graswiese mit Blumen aus der Ferne ein Blumenbeet scheint.
Friedrich Nietzsche
Egoismus ist das perspektivische Gesetz der Empfindung, nach dem das Nächste groß und schwer erscheint: während nach der Ferne zu alle Dinge an Größe und Gewicht abnehmen.
Jean Paul
Die Leiden sind wie Gewitterwolken: In der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns grau.
Es ist der größte Fehler in einem Leben, das man entweder schreibt oder führt, in der Ferne eine unentwickelte Knoten-Dunkelheit zu sehen und nicht jetzt gehörig zu entwickeln, sondern mit zugedrückten Augen zu hoffen, sie gebe sich schon.
Johann Nepomuk Nestroy
Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von der Ferne schön ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!
Ludwig Pfau
Des Tages Glück, des Tages Harm, des Lebens ungewisse Ferne - wie wird dies alles klein und arm, hält man's ins Licht der Sterne.
Ralph Waldo Emerson
Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen.
Thomas Carlyle
Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu erkennen, was unklar in weiter Ferne liegt, sondern das zu tun, was klar vor uns liegt.

