Zitate zum Thema "eines"
Antonius von Padua
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
Decimus Laberius
Behandle deinen Freund so, als wenn er eines Tages dein Feind werden könnte.
Epikur von Samos
Das Wort: Sieh auf das Ende eines langen Leben ist undankbar dem vergangenen Guten gegenüber.
Euripides
Tausend Frauen wiegt das Leben eines einzigen Mannes auf.
Hieronymus
Der Reiche ist entweder selbst ein Gauner oder der Erbe eines Gauners.
Hildegard von Bingen
Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.
Horaz
Freund eines Großen zu sein erscheint nur denen angenehm, die es nie probiert haben.
Juvenal
Ein Elend ist die Bewachung eines großen Vermögens.
Konfuzius
Wer in seinem Wandel aufrecht ist, dem folgt man ohne Befehl. Wer aber nicht aufrecht ist, dem folgt man auch trotz eines Befehls nicht.
Marc Aurel
Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.
Das Leben eines Menschen ist gefärbt von der Farbe seiner Vorstellungskraft.
Napoleon I. Bonaparte
Vaterlandsliebe ist die erste Tugend eines zivilisierten Mannes.
Novalis
Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses.
Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.
Plutarch
Eine gute Leibesbeschaffenheit in der Jugend ist der Grund eines guten Alters.
Sallust
Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.
Abraham Lincoln
Wenn du den Charakter eines Menschen prüfen willst, so gib ihm Macht.
Adolph Freiherr von Knigge
Man hat oft die beste Gelegenheit, die Gemütsart eines Menschen dann kennenzulernen, wenn er uns beleidigt hat.
Albert Einstein
Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen.
Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und im welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangen kann.
Ambrose Bierce
Arbeit ist eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.
Ein Abstinenzler ist ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst eines Vergnügens zu berauben.
Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.
Geschick ist eines Dummkopfs Ersatz für Verstand.
Rüstung: die Kleidung eines Mannes, dessen Schneider ein Schmied ist.
Zitate, das sind die fehlerhaft wiedergegebenen Worte eines anderen.
Diagnose ist die Krankheitsvoraussage eines Arztes, gegründet auf den Puls und das Portemonnaie des Patienten.
Anton Tschechow
Freundin eines Mannes kann eine Frau nur werden, wenn sie zuerst seine Bekannte, dann seine Geliebte war.
Arthur Schnitzler
Schlimmer betrogen ist, wer aus Angst und Enttäuschung immer wieder sein Glück versäumte, als wer jede Möglichkeit eines Glückes ergriff, selbst auf die Gefahr hin, es könnte wieder nicht das Wahre gewesen sein.
Arthur Schopenhauer
Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten.
Den Anfechtungen deiner Sinnlichkeit siehe lachend so zu wie der Ausführungen eines gegen die verabredeten, dir aber gesteckten Schelmenstreichs!
August von Kotzebue
Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.
Baltasar Gracián y Morales
Herz und Kopf: die beiden Pole der Sonne unsrer Fähigkeiten: eines ohne das andere, halbes Glück.
Verschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes.
Nie sein Ansehen von der Probe eines einzigen Versuchs abhängig machen: Denn mißglückt er, so ist der Schaden unersetzlich.
Baruch de Spinoza
Das Unvermögen eines Menschen, seine Affekte zu zügeln und einzuschränken, nenne ich Knechtschaft.
Benjamin Disraeli
Nichts kann dem Willen eines Menschen trotzen, der sogar seine Existenz aufs Spiel setzt, um sein erklärtes Ziel zu erreichen.
Berthold Auerbach
Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.
Blaise Pascal
Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.
Wessen die Tugend eines Menschen fähig ist, soll nicht an der Spitze, sondern am Alltag gemessen werden.
Carl Hilty
Die Hauptbestandteile eines guten Charakters sind Treue und Mitleid.
Charles de Montesquieu
Im Allgemeinen wird das Verhalten eines Mannes, der die Untreue seiner Frau schweigend hingehen läßt, nicht gerügt; im Gegenteil, man lobt ihn wegen seiner Klugheit.
Charles Lamb
Leichtgläubigkeit ist eines Mannes Schwäche und eines Kindes Stärke.
Christian Friedrich Hebbel
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
Christian Morgenstern
Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übelnimmt.
Cornelius Nepos
Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen.
Daniel Drew
Ein Mann, der über seinem Geschäft steht, kann eines Tages sein Geschäft über ihm finden.
Ella Hepworth Dixon
Ehefrau und Gatte starrten sich unverwandt und wortlos an. Es bedurfte keiner Worte, denn in diesem Blick lag die grenzenlose Bitterkeit eines Schwerthiebes.
Ernest Hemingway
Die Jugend ist meist so allwissend, daß sie alles weiß, bis auf eines: daß auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich alles wußten.
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, daß nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
Fjodor Dostojewskij
Je leerer zum Beispiel der Kopf eines Menschen ist, um so weniger hat er das Verlangen, sich auszufüllen.
François Duc de La Rochefoucauld
Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?
Wer sich durch unsere List täuschen ließ, erscheint uns bei weitem nicht so lächerlich, wie wir uns selbst erscheinen, wenn die List eines anderen uns täuschte.
So blendend eine Tat auch sein mag, sie soll nicht für groß gelten, wenn sie nicht Folge eines großen Vorsatzes war.
François Marie Voltaire
Wir armen Frauen brauchen die Führung eines Mannes.
Franklin D. Roosevelt
Die größte Pflicht eines Staatsmannes ist es, zu erziehen.
Franklin P. Jones
Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.
Franz Grillparzer
Unsere Neigungen, Gedanken, scheinen gleich sie ohne Schranken, gehn doch, wie die Rinderherde, eines in des andern Tritt.
Franz Kafka
Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf.
Das Unzerstörbare ist eines; jeder einzelne Mensch ist es und gleichzeitig ist es allen gemeinsam, daher die beispiellos untrennbare Verbindung der Menschen.
Zur Vermeidung eines Wortirrtums: Was tätig zerstört werden soll, muß vorher ganz fest gehalten worden sein; was zerbröckelt, zerbröckelt, kann aber nicht zerstört werden.
Friedrich Dürrenmatt
Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.
Friedrich Hölderlin
Hast du Verstand und ein Herz, so zeige nur eines von beiden! Beides verdammen sie dir, zeigest du beides zugleich.
Friedrich Nietzsche
Verwandte eines Selbstmörders rechnen es ihm übel an, daß er nicht aus Rücksicht auf ihren Ruf am Leben geblieben ist.
Jede Tugend hat Vorrechte: zum Beispiel dies, zu dem Scheiterhaufen eines Verurteilten ihr eigenes Bündchen Holz zu liefern.
Kultur ist vor allem Einheit des künstlerischen Stiles in allen Lebensäußerungen eines Volkes.
Es ist zum Lachen, wenn eine Gesellschaft von Habenichtsen die Abschaffung des Erbrechts dekretiert, und nicht minder zum Lachen ist es, wenn Kinderlose an der praktischen Gesetzgebung eines Landes arbeiten: - sie haben ja nicht genug Schwergewicht in ihrem Schiffe, um sicher in den Ozean der Zukunft hineinsegeln zu können.
Wenn der Mensch keine Söhne hat, so hat er kein volles Recht, über die Bedürfnisse eines einzelnen Staatswesens mitzureden.
Die höhere Moralität des einen Menschen, im Vergleich zu der eines anderen, liegt oft nur darin, daß die Ziele quantitativ größer sind. Jenen zieht die Beschäftigung mit dem Kleinen, im engen Kreise, nieder.
Die bösen Reden anderer über uns gelten oft nicht eigentlich uns, sondern sind die Äußerungen eines Ärgers, einer Verstimmung aus ganz anderen Gründen.
Nichts ermüdet vielleicht so sehr als der Anblick eines beständigen Siegers.
Wer jetzt unbeugsam ist, dem macht seine Redlichkeit oft Gewissensbisse: denn die Unbeugsamkeit ist die Tugend eines anderen Zeitalters als die Redlichkeit.
Es ist immer wie im letzten Augenblicke vor der Abfahrt eines Auswandererschiffes: man hat einander mehr zu sagen als je, die Stunde drängt.
Und eines Tages hat es seine Zeit gehabt: die gute Sache scheidet von mir, nicht als Etwas, das mir nun Ekel einflößt - sondern friedlich und an mir gesättigt, wie ich an ihm, und wie als ob wir einander dankbar sein müßten und uns so die Hände zum Abschied reichten.
Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.
Die Advokaten eines Verbrechers sind selten Artisten genug, um das schöne Schreckliche der Tat zu Gunsten ihres Täters zu wenden.
Friedrich von Schiller
Der Augenblick ist kostbar wie das Leben eines Menschen.
Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Innern eines Staates entzünden.
Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, Wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein!
Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.
Egoismus ist die höchste Armut eines erschaffenen Wesens.
Verzeihung ist das Wiederfinden eines veräußerten Eigentums.
Unter der Hülle aller Religionen liegt die Religion selbst, die Idee eines Göttlichen.
Georg Christoph Lichtenberg
Es kommt nicht darauf an, ob die Sonne in eines Monarchen Staaten nicht untergeht, sondern, was sie während ihres Laufs in diesen Staaten zu sehen bekommt.
Aus der Mätresse eines Mannes läßt sich viel auf den Mann schließen; man sieht in ihr seine Schwachheiten und seine Träume.
George Meredith
Nichts ist gewiß im Leben eines Menschen - außer, daß er es verlieren muß.
George Sand
Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen, und wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam.
Georges Courteline
Ich kannte eine Frau, die sich scheiden lassen wollte, um nicht die Frau eines betrogenen Ehemannes zu sein.
Gottfried Keller
Das Dasein eines Schöpfers zu leugnen ist größerer Unsinn als der finsterste Aberglaube.
Gotthold Ephraim Lessing
Eines Fehlers wegen entsagt man keines Mannes.
Entweder ist nichts verloren oder alles. Ruhig sein können und ruhig sein müssen - kömmt es nicht auf eines?
Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen eines Toren ist Gift.
Wenn der Rat eines Toren einmal gut ist, so muß ihn ein gescheiter Mann ausführen.
Kunst und Natur Sei auf der Bühne eines nur; Wenn Kunst sich in Natur verwandelt, Dann hat Natur mit Kunst gehandelt.
Nikandern glückte jüngst ein trefflich Epigramm, So fein, so scharf, als je von Kästnern eines kam. Nun schwitzt er Tag und Nacht, ein zweites auszuhecken. Vergebens; was er macht, verdirbt. So sticht ein Bienchen uns, und läßt den Stachel stecken, Und martert sich, und stirbt.
O Neid, dies Werk wirst du verschonen müssen! Mit Tantum abest fängt es an. Nur eines fehlet noch daran! Mit parum adest sollt es schließen.
Hans Christian Andersen
Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.
Heinrich Heine
Der Sohn eines Weinhändlers, der ihn gewiß in sehr nüchterner Stimmung gezeugt, eine lange, hagere Gestalt, die wie der Schatten einer eau-de-cologne-Flasche aussah, aber keineswegs wie der Inhalt derselben roch.
Die Engländerin beim Anblick eines ungeheuren Herkules - Sie, die sonst eine Scheu vor nackten Statuen, war hier weniger schockiert: Bei solchen Dimensionen scheint mir die Sache nicht mehr so unanständig.
Die Kutte macht nicht den Mönch, ebensowenig wie die Uniform eines Generaladjutanten den Helden macht.
Es gibt kein angenehmeres Geschäft, als dem Leichenbegängnis eines Feindes zu folgen.
Es gibt noch etwas Kläglicheres als eine Mätressenwirtschaft. In dem Boudoir einer galanten Dame ist noch immer mehr Ehre zu finden als in dem Comptoir eines Bankiers.
In Ermangelung eines Kopfs lächelte sie mit dem Steiß.
Nein, es ist nicht der Kaiser Rotbart, welcher Deutschland befreien wird, wie das Volk glaubt, das deutsche Volk, das schlummersüchtige, träumende Volk, welches sich auch seinen Messias nur in der Gestalt eines Schläfers denken kann!
Henry David Thoreau
Den Reichtum eines Menschen mißt man an den Dingen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.
Henry Thomas Buckle
Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Paßt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, paßt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.
Herman Melville
Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.
Hermann Bang
Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsere Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.
Honoré de Balzac
Setzen Sie Ihr Glück und ihre Pläne nicht auf einen Frauenwillen; ein vernünftiger Mann verläßt sich auch nicht darauf, daß er Beutestiefel eines Gefallenen ergattert, wenn er ins Feld rücken will.
Man muß die Sonderinteressen eines jeden benützen, um zum großen Ziel zu gelangen. Das ist das Geheimnis der Politik.
Die Einbildungskraft eines jungen Mädchens ist schneller als die einer Frau.
Wir sterben weniger an den Auswirkungen eines gewissen Kummers als an denjenigen getäuschter Hoffnungen.
Das Gesicht einer jungen Frau hat die Ruhe, die Glätte, die Kühle der Oberfläche eines Sees. Erst mit dreißig Jahren fängt das Gesicht einer Frau an ausdrucksvoll zu werden.
Tatsächlich bahnt bisweilen eine Geste ein ganzes Drama an, die Betonung eines Wortes zerfetzt ein Leben, die Gleichgültigkeit eines Blickes tötet die glücklichste Liebe.
Liegt in der Schamhaftigkeit, die sich eines Mannes bemächtigt, wenn er liebt, nicht auch stets etwas Beschämung? Und bildet seine Kleinheit nicht gerade den Stolz der Frauen?
Welch herrliche Sache ist doch das Handwerk eines Spions, wenn man es für seine eigene Rechnung und zugunsten einer Leidenschaft betreibt!
Heißt es nicht, sich alle Freuden eines Diebes verschaffen und dabei doch ein ehrlicher Mann zu bleiben.
Keine menschliche Macht vermag einen Mörder oder einen Giftmischer daran zu hindern, an das Herz eines Prinzen oder an den Magen eines Ehrenmannes zu gelangen. Die Leidenschaften sind die beste Polizei.
Verbrechen stehen stets in einem Verhältnis zu der Reinheit des Gewissens; eine Tat, die für manches Herz kaum einen Fehler im Leben bedeutet, kann für bestimmte lautere Seelen gar wohl die Maße eines Verbrechens annehmen.
Ihre Begegnung glich dem Zusammentreffen zweier Tiger, welche die Vergeblichkeit eines Kampfes erkennen, nachdem sie sich in einem Augenblick des Zögerns, sogar ohne zu brüllen, mit den Blicken gemessen haben.
Jungvermählte verspüren oft die Notwendigkeit eines Dritten im Haushalt.
Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz.
Das Herz einer Frau von fünfundzwanzig Jahren ist sowenig noch das Herz eines achtzehnjährigen Mädchens wie das Herz einer Frau von vierzig das einer Frau von dreißig ist. Im Leben der Frauen gibt es vier Altersstufen. Jedes Alter erschafft eine neue Frau.
Das Problem der ewigen Seeligkeit ist eines derjenigen, deren Lösung nur Gott im jenseitigen Leben bekannt ist. Hienieden haben erhabene Dichter ihre Leser immer und ewig durch Versuche der Schilderung des Paradieses gelangweilt.
Mit einem Gatten, Sie Dummchen, leben wir sozusagen von unserem eigenen Leben; aber Lieben heißt: vom Leben eines anderen leben.
Ohne das Eingreifen eines großen Autors, gibt es keine große Schauspielerin.
Der wackere Mann unterschrieb mit der Arglosigkeit eines Kindes, das ohne zu begreifen tut, was zu tun seine Mutter es heißt, aber davon überzeugt ist, das Rechte zu tun.
Sind junge Leute nicht immer geneigt, auf die Verheißungen eines hübschen Gesichts zu vertrauen, aus der Schönheit der Züge auf die Seele zu schließen?
Wird nicht auch die mit dem schwächsten Denkvermögen ausgestattete Kreatur in dem verletzt, was ihr das Teuerste ist, wenn sie auf Anordnung eines anderen Willens als des ihren etwas erfüllt, das sie auch von sich aus getan hätte?
Man kann das Herz eines Diplomaten als ein unlösbares Problem betrachten.
Auch der ungeschickte Chirurg weiß, daß die Amputation eines gesunden Glieds schmerzhafter ist als die eines kranken.
Machen sie sich nie einen Spaß daraus, den 13 zu stören, die Eintracht der Familien und das Glück von Frauen zugrunde zu richten, die glücklich sind. Ich, meine Liebe habe sie gespielt, diese gefährliche Rolle. Mein Gott, ja, um eines Triumphs der Eigenliebe willen mordet man zuweilen arme, tugendhafte Geschöpfe; denn, Liebste, es gibt tatsächlich tugendhafte Frauen, und man zieht sich tödlichen Haß zu.
Um dem Auge die ganze Macht der Seele mitzuteilen, ihm den gleichen Wert wie den des gesprochenen Wortes zu leihen, mit einem Schlag ein Gedicht oder ein Drama hinzulegen, dazu bedarf es entweder eines Übermaßes an Knechtschaft oder eines Übermaßes an Freiheit.
Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?
Er befand sich in der Lage eines Mannes, der durch eine Vergünstigung bei einem Liebhaber von Altertümern eingeführt worden ist und aus Unachtsamkeit gegen einen Schrank mit Kleinplastiken stößt, so daß drei oder vier schlecht angeleimte Köpfe herunterpurzeln. Er hätte in die Erde versinken mögen.
In dem Augenblick, da Geld in die Tasche eines Studenten gleitet, richtet sich in ihm eine imaginäre Wirbelsäule auf, die ihm Halt verleiht.
Sicherlich steht die Übertragungsfähigkeit eines Gedankens in unmittelbarem Verhältnis zu der Kraft, mit der er erzeugt wird, und er schlägt dort ein, wohin das Gehirn ihn schickt.
Das Herz eines armen, unglücklichen und gequälten jungen Mädchens ist begieriger als ein Schwamm, Liebe in sich aufzunehmen, ein trockener Schwamm, der anschwillt, sobald nur ein Tropfen Gefühl darauf fällt.
Der gewohnte Anblick eines Gesichts führt unmerklich zur Entdeckung seiner seelischen Eigenschaften und übersieht schließlich dessen Mängel.
Die Gefühle eines Volkes sind seine Glaubensgrundsätze.
Man kann das Herz eines jungen Mädchens nicht am schlagen hindern.
Die Schönheit ist zweifelsohne die Signatur des Meisters auf das Werk, in das er seine Seele gelegt, es ist die göttliche Natur, die sich offenbart; und sie dort zu sehen, wo sie nicht ist, sie durch die Macht eines verzauberten Blicks zu schaffen, ist das nicht der höchste Ausdruck der Liebe?
Nur die Freude eines nach einer so langen Abwesenheit heimkehrenden Vaters konnte sich derartig laut kundtun. Es gibt so viele Väter, so viele Kinder, und vielleicht mehr Väter als Kinder, welche die Wonnetrunkenheit eines solchen Festtags verstehen, daß die Literatur ihn hat glücklicherweise nie beschreiben brauchen, denn die schönsten Worte, die Dichtkunst bleiben hinter jenen Gemütsbewegungen zurück.