Zitate zum Thema "eines"

Antonius von Padua

Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

Decimus Laberius

Behandle deinen Freund so, als wenn er eines Tages dein Feind werden könnte.

Epikur von Samos

Das Wort: Sieh auf das Ende eines langen Leben ist undankbar dem vergangenen Guten gegenüber.

Euripides

Tausend Frauen wiegt das Leben eines einzigen Mannes auf.

Hieronymus

Der Reiche ist entweder selbst ein Gauner oder der Erbe eines Gauners.

Hildegard von Bingen

Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.

Horaz

Freund eines Großen zu sein erscheint nur denen angenehm, die es nie probiert haben.

Juvenal

Ein Elend ist die Bewachung eines großen Vermögens.

Konfuzius

Wer in seinem Wandel aufrecht ist, dem folgt man ohne Befehl. Wer aber nicht aufrecht ist, dem folgt man auch trotz eines Befehls nicht.

Marc Aurel

Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.

Das Leben eines Menschen ist gefärbt von der Farbe seiner Vorstellungskraft.

Napoleon I. Bonaparte

Vaterlandsliebe ist die erste Tugend eines zivilisierten Mannes.

Novalis

Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses.

Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.

Plutarch

Eine gute Leibesbeschaffenheit in der Jugend ist der Grund eines guten Alters.

Sallust

Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.

Abraham Lincoln

Wenn du den Charakter eines Menschen prüfen willst, so gib ihm Macht.

Adolph Freiherr von Knigge

Man hat oft die beste Gelegenheit, die Gemütsart eines Menschen dann kennenzulernen, wenn er uns beleidigt hat.

Albert Einstein

Technischer Fortschritt ist wie eine Axt in den Händen eines pathologischen Kriminellen.

Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und im welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangen kann.

Ambrose Bierce

Arbeit ist eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.

Ein Abstinenzler ist ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst eines Vergnügens zu berauben.

Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.

Geschick ist eines Dummkopfs Ersatz für Verstand.

Rüstung: die Kleidung eines Mannes, dessen Schneider ein Schmied ist.

Zitate, das sind die fehlerhaft wiedergegebenen Worte eines anderen.

Diagnose ist die Krankheitsvoraussage eines Arztes, gegründet auf den Puls und das Portemonnaie des Patienten.

Anton Tschechow

Freundin eines Mannes kann eine Frau nur werden, wenn sie zuerst seine Bekannte, dann seine Geliebte war.

Arthur Schnitzler

Schlimmer betrogen ist, wer aus Angst und Enttäuschung immer wieder sein Glück versäumte, als wer jede Möglichkeit eines Glückes ergriff, selbst auf die Gefahr hin, es könnte wieder nicht das Wahre gewesen sein.

Arthur Schopenhauer

Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten.

Den Anfechtungen deiner Sinnlichkeit siehe lachend so zu wie der Ausführungen eines gegen die verabredeten, dir aber gesteckten Schelmenstreichs!

August von Kotzebue

Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.

Baltasar Gracián y Morales

Herz und Kopf: die beiden Pole der Sonne unsrer Fähigkeiten: eines ohne das andere, halbes Glück.

Verschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes.

Nie sein Ansehen von der Probe eines einzigen Versuchs abhängig machen: Denn mißglückt er, so ist der Schaden unersetzlich.

Baruch de Spinoza

Das Unvermögen eines Menschen, seine Affekte zu zügeln und einzuschränken, nenne ich Knechtschaft.

Benjamin Disraeli

Nichts kann dem Willen eines Menschen trotzen, der sogar seine Existenz aufs Spiel setzt, um sein erklärtes Ziel zu erreichen.

Berthold Auerbach

Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.

Blaise Pascal

Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.

Wessen die Tugend eines Menschen fähig ist, soll nicht an der Spitze, sondern am Alltag gemessen werden.

Carl Hilty

Die Hauptbestandteile eines guten Charakters sind Treue und Mitleid.

Charles de Montesquieu

Im Allgemeinen wird das Verhalten eines Mannes, der die Untreue seiner Frau schweigend hingehen läßt, nicht gerügt; im Gegenteil, man lobt ihn wegen seiner Klugheit.

Charles Lamb

Leichtgläubigkeit ist eines Mannes Schwäche und eines Kindes Stärke.

Christian Friedrich Hebbel

Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.

Christian Morgenstern

Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übelnimmt.

Cornelius Nepos

Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen.

Daniel Drew

Ein Mann, der über seinem Geschäft steht, kann eines Tages sein Geschäft über ihm finden.

Ella Hepworth Dixon

Ehefrau und Gatte starrten sich unverwandt und wortlos an. Es bedurfte keiner Worte, denn in diesem Blick lag die grenzenlose Bitterkeit eines Schwerthiebes.

Ernest Hemingway

Die Jugend ist meist so allwissend, daß sie alles weiß, bis auf eines: daß auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich alles wußten.

Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, daß nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.

Fjodor Dostojewskij

Je leerer zum Beispiel der Kopf eines Menschen ist, um so weniger hat er das Verlangen, sich auszufüllen.

François Duc de La Rochefoucauld

Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?

Wer sich durch unsere List täuschen ließ, erscheint uns bei weitem nicht so lächerlich, wie wir uns selbst erscheinen, wenn die List eines anderen uns täuschte.

So blendend eine Tat auch sein mag, sie soll nicht für groß gelten, wenn sie nicht Folge eines großen Vorsatzes war.

François Marie Voltaire

Wir armen Frauen brauchen die Führung eines Mannes.

Franklin D. Roosevelt

Die größte Pflicht eines Staatsmannes ist es, zu erziehen.

Franklin P. Jones

Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.

Franz Grillparzer

Unsere Neigungen, Gedanken, scheinen gleich sie ohne Schranken, gehn doch, wie die Rinderherde, eines in des andern Tritt.

Franz Kafka

Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf.

Das Unzerstörbare ist eines; jeder einzelne Mensch ist es und gleichzeitig ist es allen gemeinsam, daher die beispiellos untrennbare Verbindung der Menschen.

Zur Vermeidung eines Wortirrtums: Was tätig zerstört werden soll, muß vorher ganz fest gehalten worden sein; was zerbröckelt, zerbröckelt, kann aber nicht zerstört werden.

Friedrich Dürrenmatt

Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

Friedrich Hölderlin

Hast du Verstand und ein Herz, so zeige nur eines von beiden! Beides verdammen sie dir, zeigest du beides zugleich.

Friedrich Nietzsche

Verwandte eines Selbstmörders rechnen es ihm übel an, daß er nicht aus Rücksicht auf ihren Ruf am Leben geblieben ist.

Jede Tugend hat Vorrechte: zum Beispiel dies, zu dem Scheiterhaufen eines Verurteilten ihr eigenes Bündchen Holz zu liefern.

Kultur ist vor allem Einheit des künstlerischen Stiles in allen Lebensäußerungen eines Volkes.

Es ist zum Lachen, wenn eine Gesellschaft von Habenichtsen die Abschaffung des Erbrechts dekretiert, und nicht minder zum Lachen ist es, wenn Kinderlose an der praktischen Gesetzgebung eines Landes arbeiten: - sie haben ja nicht genug Schwergewicht in ihrem Schiffe, um sicher in den Ozean der Zukunft hineinsegeln zu können.

Wenn der Mensch keine Söhne hat, so hat er kein volles Recht, über die Bedürfnisse eines einzelnen Staatswesens mitzureden.

Die höhere Moralität des einen Menschen, im Vergleich zu der eines anderen, liegt oft nur darin, daß die Ziele quantitativ größer sind. Jenen zieht die Beschäftigung mit dem Kleinen, im engen Kreise, nieder.

Die bösen Reden anderer über uns gelten oft nicht eigentlich uns, sondern sind die Äußerungen eines Ärgers, einer Verstimmung aus ganz anderen Gründen.

Nichts ermüdet vielleicht so sehr als der Anblick eines beständigen Siegers.

Wer jetzt unbeugsam ist, dem macht seine Redlichkeit oft Gewissensbisse: denn die Unbeugsamkeit ist die Tugend eines anderen Zeitalters als die Redlichkeit.

Es ist immer wie im letzten Augenblicke vor der Abfahrt eines Auswandererschiffes: man hat einander mehr zu sagen als je, die Stunde drängt.

Und eines Tages hat es seine Zeit gehabt: die gute Sache scheidet von mir, nicht als Etwas, das mir nun Ekel einflößt - sondern friedlich und an mir gesättigt, wie ich an ihm, und wie als ob wir einander dankbar sein müßten und uns so die Hände zum Abschied reichten.

Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.

Die Advokaten eines Verbrechers sind selten Artisten genug, um das schöne Schreckliche der Tat zu Gunsten ihres Täters zu wenden.

Friedrich von Schiller

Der Augenblick ist kostbar wie das Leben eines Menschen.

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Innern eines Staates entzünden.

Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, Wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein!

Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.

Egoismus ist die höchste Armut eines erschaffenen Wesens.

Verzeihung ist das Wiederfinden eines veräußerten Eigentums.

Unter der Hülle aller Religionen liegt die Religion selbst, die Idee eines Göttlichen.

Georg Christoph Lichtenberg

Es kommt nicht darauf an, ob die Sonne in eines Monarchen Staaten nicht untergeht, sondern, was sie während ihres Laufs in diesen Staaten zu sehen bekommt.

Aus der Mätresse eines Mannes läßt sich viel auf den Mann schließen; man sieht in ihr seine Schwachheiten und seine Träume.

George Meredith

Nichts ist gewiß im Leben eines Menschen - außer, daß er es verlieren muß.

George Sand

Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen, und wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam.

Georges Courteline

Ich kannte eine Frau, die sich scheiden lassen wollte, um nicht die Frau eines betrogenen Ehemannes zu sein.

Gottfried Keller

Das Dasein eines Schöpfers zu leugnen ist größerer Unsinn als der finsterste Aberglaube.

Gotthold Ephraim Lessing

Eines Fehlers wegen entsagt man keines Mannes.

Entweder ist nichts verloren oder alles. Ruhig sein können und ruhig sein müssen - kömmt es nicht auf eines?

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen eines Toren ist Gift.

Wenn der Rat eines Toren einmal gut ist, so muß ihn ein gescheiter Mann ausführen.

Kunst und Natur Sei auf der Bühne eines nur; Wenn Kunst sich in Natur verwandelt, Dann hat Natur mit Kunst gehandelt.

Nikandern glückte jüngst ein trefflich Epigramm, So fein, so scharf, als je von Kästnern eines kam. Nun schwitzt er Tag und Nacht, ein zweites auszuhecken. Vergebens; was er macht, verdirbt. So sticht ein Bienchen uns, und läßt den Stachel stecken, Und martert sich, und stirbt.

O Neid, dies Werk wirst du verschonen müssen! Mit Tantum abest fängt es an. Nur eines fehlet noch daran! Mit parum adest sollt es schließen.

Hans Christian Andersen

Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

Heinrich Heine

Der Sohn eines Weinhändlers, der ihn gewiß in sehr nüchterner Stimmung gezeugt, eine lange, hagere Gestalt, die wie der Schatten einer eau-de-cologne-Flasche aussah, aber keineswegs wie der Inhalt derselben roch.

Die Engländerin beim Anblick eines ungeheuren Herkules - Sie, die sonst eine Scheu vor nackten Statuen, war hier weniger schockiert: Bei solchen Dimensionen scheint mir die Sache nicht mehr so unanständig.

Die Kutte macht nicht den Mönch, ebensowenig wie die Uniform eines Generaladjutanten den Helden macht.

Es gibt kein angenehmeres Geschäft, als dem Leichenbegängnis eines Feindes zu folgen.

Es gibt noch etwas Kläglicheres als eine Mätressenwirtschaft. In dem Boudoir einer galanten Dame ist noch immer mehr Ehre zu finden als in dem Comptoir eines Bankiers.

In Ermangelung eines Kopfs lächelte sie mit dem Steiß.

Nein, es ist nicht der Kaiser Rotbart, welcher Deutschland befreien wird, wie das Volk glaubt, das deutsche Volk, das schlummersüchtige, träumende Volk, welches sich auch seinen Messias nur in der Gestalt eines Schläfers denken kann!

Henry David Thoreau

Den Reichtum eines Menschen mißt man an den Dingen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry Thomas Buckle

Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Paßt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, paßt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.

Herman Melville

Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.

Hermann Bang

Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsere Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.

Honoré de Balzac

Setzen Sie Ihr Glück und ihre Pläne nicht auf einen Frauenwillen; ein vernünftiger Mann verläßt sich auch nicht darauf, daß er Beutestiefel eines Gefallenen ergattert, wenn er ins Feld rücken will.

Man muß die Sonderinteressen eines jeden benützen, um zum großen Ziel zu gelangen. Das ist das Geheimnis der Politik.

Die Einbildungskraft eines jungen Mädchens ist schneller als die einer Frau.

Wir sterben weniger an den Auswirkungen eines gewissen Kummers als an denjenigen getäuschter Hoffnungen.

Das Gesicht einer jungen Frau hat die Ruhe, die Glätte, die Kühle der Oberfläche eines Sees. Erst mit dreißig Jahren fängt das Gesicht einer Frau an ausdrucksvoll zu werden.

Tatsächlich bahnt bisweilen eine Geste ein ganzes Drama an, die Betonung eines Wortes zerfetzt ein Leben, die Gleichgültigkeit eines Blickes tötet die glücklichste Liebe.

Liegt in der Schamhaftigkeit, die sich eines Mannes bemächtigt, wenn er liebt, nicht auch stets etwas Beschämung? Und bildet seine Kleinheit nicht gerade den Stolz der Frauen?

Welch herrliche Sache ist doch das Handwerk eines Spions, wenn man es für seine eigene Rechnung und zugunsten einer Leidenschaft betreibt!

Heißt es nicht, sich alle Freuden eines Diebes verschaffen und dabei doch ein ehrlicher Mann zu bleiben.

Keine menschliche Macht vermag einen Mörder oder einen Giftmischer daran zu hindern, an das Herz eines Prinzen oder an den Magen eines Ehrenmannes zu gelangen. Die Leidenschaften sind die beste Polizei.

Verbrechen stehen stets in einem Verhältnis zu der Reinheit des Gewissens; eine Tat, die für manches Herz kaum einen Fehler im Leben bedeutet, kann für bestimmte lautere Seelen gar wohl die Maße eines Verbrechens annehmen.

Ihre Begegnung glich dem Zusammentreffen zweier Tiger, welche die Vergeblichkeit eines Kampfes erkennen, nachdem sie sich in einem Augenblick des Zögerns, sogar ohne zu brüllen, mit den Blicken gemessen haben.

Jungvermählte verspüren oft die Notwendigkeit eines Dritten im Haushalt.

Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz.

Das Herz einer Frau von fünfundzwanzig Jahren ist sowenig noch das Herz eines achtzehnjährigen Mädchens wie das Herz einer Frau von vierzig das einer Frau von dreißig ist. Im Leben der Frauen gibt es vier Altersstufen. Jedes Alter erschafft eine neue Frau.

Das Problem der ewigen Seeligkeit ist eines derjenigen, deren Lösung nur Gott im jenseitigen Leben bekannt ist. Hienieden haben erhabene Dichter ihre Leser immer und ewig durch Versuche der Schilderung des Paradieses gelangweilt.

Mit einem Gatten, Sie Dummchen, leben wir sozusagen von unserem eigenen Leben; aber Lieben heißt: vom Leben eines anderen leben.

Ohne das Eingreifen eines großen Autors, gibt es keine große Schauspielerin.

Der wackere Mann unterschrieb mit der Arglosigkeit eines Kindes, das ohne zu begreifen tut, was zu tun seine Mutter es heißt, aber davon überzeugt ist, das Rechte zu tun.

Sind junge Leute nicht immer geneigt, auf die Verheißungen eines hübschen Gesichts zu vertrauen, aus der Schönheit der Züge auf die Seele zu schließen?

Wird nicht auch die mit dem schwächsten Denkvermögen ausgestattete Kreatur in dem verletzt, was ihr das Teuerste ist, wenn sie auf Anordnung eines anderen Willens als des ihren etwas erfüllt, das sie auch von sich aus getan hätte?

Man kann das Herz eines Diplomaten als ein unlösbares Problem betrachten.

Auch der ungeschickte Chirurg weiß, daß die Amputation eines gesunden Glieds schmerzhafter ist als die eines kranken.

Machen sie sich nie einen Spaß daraus, den 13 zu stören, die Eintracht der Familien und das Glück von Frauen zugrunde zu richten, die glücklich sind. Ich, meine Liebe habe sie gespielt, diese gefährliche Rolle. Mein Gott, ja, um eines Triumphs der Eigenliebe willen mordet man zuweilen arme, tugendhafte Geschöpfe; denn, Liebste, es gibt tatsächlich tugendhafte Frauen, und man zieht sich tödlichen Haß zu.

Um dem Auge die ganze Macht der Seele mitzuteilen, ihm den gleichen Wert wie den des gesprochenen Wortes zu leihen, mit einem Schlag ein Gedicht oder ein Drama hinzulegen, dazu bedarf es entweder eines Übermaßes an Knechtschaft oder eines Übermaßes an Freiheit.

Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?

Er befand sich in der Lage eines Mannes, der durch eine Vergünstigung bei einem Liebhaber von Altertümern eingeführt worden ist und aus Unachtsamkeit gegen einen Schrank mit Kleinplastiken stößt, so daß drei oder vier schlecht angeleimte Köpfe herunterpurzeln. Er hätte in die Erde versinken mögen.

In dem Augenblick, da Geld in die Tasche eines Studenten gleitet, richtet sich in ihm eine imaginäre Wirbelsäule auf, die ihm Halt verleiht.

Sicherlich steht die Übertragungsfähigkeit eines Gedankens in unmittelbarem Verhältnis zu der Kraft, mit der er erzeugt wird, und er schlägt dort ein, wohin das Gehirn ihn schickt.

Das Herz eines armen, unglücklichen und gequälten jungen Mädchens ist begieriger als ein Schwamm, Liebe in sich aufzunehmen, ein trockener Schwamm, der anschwillt, sobald nur ein Tropfen Gefühl darauf fällt.

Der gewohnte Anblick eines Gesichts führt unmerklich zur Entdeckung seiner seelischen Eigenschaften und übersieht schließlich dessen Mängel.

Die Gefühle eines Volkes sind seine Glaubensgrundsätze.

Man kann das Herz eines jungen Mädchens nicht am schlagen hindern.

Die Schönheit ist zweifelsohne die Signatur des Meisters auf das Werk, in das er seine Seele gelegt, es ist die göttliche Natur, die sich offenbart; und sie dort zu sehen, wo sie nicht ist, sie durch die Macht eines verzauberten Blicks zu schaffen, ist das nicht der höchste Ausdruck der Liebe?

Nur die Freude eines nach einer so langen Abwesenheit heimkehrenden Vaters konnte sich derartig laut kundtun. Es gibt so viele Väter, so viele Kinder, und vielleicht mehr Väter als Kinder, welche die Wonnetrunkenheit eines solchen Festtags verstehen, daß die Literatur ihn hat glücklicherweise nie beschreiben brauchen, denn die schönsten Worte, die Dichtkunst bleiben hinter jenen Gemütsbewegungen zurück.

Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.

Advokaten stellen aus Grundsatz wenig Stühle in ihre Büros. Gewöhnlich geht der Klient, wenn er es müde wird, länger herumzustehen, brummend davon, aber er nimmt doch wenigstens nicht die Zeit in Anspruch, die nach dem Ausdruck eines alten Sachverwalters nicht auf die Kostenrechnung gesetzt werden darf.

Sein Gesicht war das ungefähre Abbild eines großen Weinberges, in den der Hagel eingeschlagen hatte. Er war gewiß keine Schönheit, doch seine Frau sah auch nicht viel besser aus.

Nichts ist schrecklicher als die Revolte eines Hammels.

Der Mann ist so beschaffen, daß er dem vernünftigen Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigen Blick einer Frau erliegt.

Aberglaube ist das Kennzeichen eines schwachen Geistes.

Anerkennung ist das Wort eines Idioten; man findet sie im Lexikon, aber nicht im menschlichen Herzen.

Immanuel Kant

Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen.

Sozialstaatliche Fürsorge erscheint als Austeilung eines Raubes, den man anderen entwendet hat.

Alle Naturanlagen eines Geschöpfs sind bestimmt, sich einmal vollständig und zweckmäßig auszuwickeln.

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew

Oft veranlaßt das törichte Lachen eines Dummkopfs sogar gute Menschen, so manches nicht zu tun.

Jean de La Bruyère

Eine schöne Frau, die zugleich die Eigenschaften eines Mannes von Welt besitzt, ist der köstlichste Umgang, den es gibt: In ihr finden sich Vorzüge beider Geschlechter vereint.

Jean de La Fontaine

Man darf niemals die Haut eines Bären verkaufen, bevor man ihn erlegt hat.

Jean Paul

Gegen das Fehlschlagen eines Plans gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.

Unmittelbar nach der Ausübung eines Amtes - z. B. nach Ende einer Predigt, einer Vorlesung, einer Gassenausrufung - hat der Mensch ein närrisches Gefühl der Selbstausdehnung und kann gar nicht wieder recht zu seiner vorigen kleinen Zusammenfaltung kommen, wie Regenschirme nach dem Gebrauch ausgespannt dastehen.

Wenn ein Ehemann oder Vater mit dem Tadel bei kleinen unabänderlichen Unannehmlichkeiten herausfährt, der, wie er selber weiß, zu nichts nützt: so ist diese Explosion nur die kleinere eines Fluchs, der auch nicht helfen, nur erleichtern soll.

Von Feinden Vorwürfe hören, lehrt und bekehrt und wirkt nicht; aber wohl von Freunden. Ein Mann wie Emanuel kann jahrelang die härtesten Vorwürfe seiner Feinde erfahren, sie können nicht auf ihn wirken, da er sie verachtet und vernichtet. Aber dieselbe Rede eines gleichgestimmten Freundes griffe anders an.

Jeder kennt noch ein Zeremoniell, über das er schimpft, und eines, das er behalten wissen will.

Kein Autor hört so gern das Lob eines fremden Autors als der, der ihn nachahmt.

Man erwartet in den Anmerkungen eines Buches schlechtern Stil.

Jean-Jacques Rousseau

Nichts ist schwerer als die Wahl eines guten Mannes, wenn es nicht vielleicht die Wahl einer guten Frau ist.

Wieviel Unrecht kann die Umarmung eines Freundes wieder gutmachen.

Joan Miró

Es ist notwendig, daß ein Bild wie die Schönheit einer Frau, eines Gedichts blendet.

Johann Gottfried von Herder

Die Seele eines Kindes ist heilig.

Johann Jakob Mohr

Der Charakter eines Menschen läßt sich weniger daraus erkennen, was er wünscht, als wie er es wünscht.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Ein Zwerg auf den Schultern eines Riesen kann weiter sehen als der Riese.

Johann Peter Eckermann

Ein Name ist nichts Geringes. Hat doch Napoleon eines großen Namens wegen fast die halbe Welt in Stücke geschlagen.

Johann Wolfgang von Goethe

Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müßte von uns lernen.

Eines recht wissen und ausüben gibt höhere Bildung als Halbheit im Hundertfältigen!

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.

Wir bilden uns ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegungen hinschlendern, uns durch angenehme Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultat eines solchen schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Fügung geben.

Wer ist denn imstande, in das Zimmer eines Rauchers zu treten, ohne Übelkeit zu empfinden?

Nichts ist bedeutender in jedem Zustand als die Dazwischenkunft eines Dritten.

Der astrologische Aberglaube ruht auf dem dunklen Gefühl eines ungeheuren Weltganzen.

John Adams

Hast du jemals ein Portrait eines großen Mannes betrachtet, ohne darin Schmerz und Sorge zu erkennen?

John Dryden

Fürchte die Wut eines geduldigen Mannes.

John Henry Newman

Habe keine Angst davor, daß dein Leben eines Tages endet. Fürchte mehr, daß du versäumst, es richtig zu beginnen.

Jonathan Swift

Es ist ein bekanntes Talent niedriger und kleiner Geister, stets den Namen eines großen Mannes im Munde zu führen.

Gleich dem Besitzer eines Terrains, der nichts von den darin schlummernden Bodenschätzen ahnt, bleiben auch dem Menschen seine geheimen Qualitäten meist unbekannt.

Joseph Joubert

Am leichtesten erträgt man noch die Gewalt, die man eines Tages selbst auszuüben hofft.

Josh Billings

Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.

Justus von Liebig

Die Kultur eines Volkes richtet sich nach dem Verbrauch von Seife.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Es gibt nichts Beglückenderes für einen Mann als die unbedingte Ergebenheit eines weiblichen Gemüts.

Khalil Gibran

Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann. Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er dir sagt, sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.

Konrad Lorenz

Die Fähigkeit eines Tieres, Schaden zu stiften, ist proportional zu seiner Intelligenz. Der Mensch hält auch hier die Spitze.

Wir sind nur ein kleines Teilchen eines Ganzen, aber jeder hat eine unendlich große Verantwortung

Leo Tolstoi

Arbeit ist an sich keine Tugend, aber sie ist eine unvermeidbare Bedingung eines tugendhaften Lebens.

Allein im Lächeln liegt das beschlossen, was man die Schönheit eines Gesichtes nennt.

Leonhard Euler

In der Welt geschieht nichts, worin man nicht den Sinn eines bestimmten Maximums oder Minimums erkennen könnte.

Louisa May Alcott

Ich bat um Brot, und man gab mir einen Stein in Form eines Sockels.

Bleib ist ein bezauberndes Wort im Wortschatz eines Freunds.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Der Lohn eines Amtes ist das Amt selbst.

Ludwig Börne

Eines ist, was nützt: die Klarheit. Eins ist, was besteht: das Recht. Eins ist, was besänftigt: die Liebe.

Marcus Tullis Cicero

Das Bewußtsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.

Nicht nach dem Einkommen, sondern nach den Bedürfnissen muß man das Vermögen eines jeden schätzen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Mißtraue deinem Urteil, sobald du darin den Schatten eines persönlichen Motivs entdecken kannst.

Mark Twain

Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.

Die Vorurteile eines Professors nennt man Theorie.

Es gibt keine traurigeren Anblick als einen jungen Pessimisten - mit Ausnahme eines alten Optimisten.

Rhetorik ist deshalb ein Problem, weil es schwierig ist, gleichzeitig zu reden und zu denken. Politiker entscheiden sich meistens für eines von beiden.

Laß mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt.

Martin Luther

Eines Christen Handwerk ist beten.

Mary Wollstonecraft

Schwäche kann Zärtlichkeit erregen und den männlichen Stolz erfreuen. Doch die gebieterischen Zärtlichkeiten eines Beschützers werden niemals einen edlen Verstand befriedigen, der danach lechzt, respektiert zu werden.

Miguel de Cervantes Saavedra

Das Lesen einer Übersetzung entspricht der Untersuchung der Rückseite eines Gobelins.

Nikolai Gogol

Das Wort ist wie ein Sperling, sagt eines unserer Sprichwörter: Läßt du ihn los, fängst du ihn nie mehr.

Oliver Wendell Holmes

Der Verstand eines Frömmlers ist wie die Pupille des Auges; je mehr Licht du auf ihn wirfst, um so mehr verschließt er sich.

Oscar Wilde

Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.

Otto Fürst von Bismarck

Gegen die Regierung mit allen Mitteln zu kämpfen ist ja ein Grundrecht und Sport eines jeden Deutschen.

Peter Altenberg

Es gibt nur einen einzigen wirklichen Größenwahn: Der Glaube eines Mannes an Treue einer geliebten Frau.

Peter Rosegger

Es gibt Eheleute, die ihr Glück auswärts suchen, und in ihrem Hause liegt es aufgebahrt, scheintot. Auferstehen würde es durch den Ruf eines einzigen liebevollen Wortes, aber dieses Wort wird nicht gesprochen.

Pierre-Simon Laplace

Wir müssen den gegenwärtigen Zustand des Weltalls als Folge eines vorangegangenen und Ursache seines nachfolgenden Zustands betrachten.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Der Kielbalken eines Schiffes ist so groß, daß einer gar nicht zureicht.

In der römischen Komödie ist der junge Mann, der auftritt, nicht der Sohn eines Vaters.

Ihr Aufsatz hat den Charakter eines Anfängers.

Salvador Dalí

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist, als die Welt des Traumes.

Sören Kierkegaard

Es ist keine Kunst, ein Mädchen zu verführen, aber ein Glück, eines zu finden, das es wert ist, verführt zu werden.

Sigmund Freud

Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

Sir Francis Bacon

Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt.

Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen im Schweiße des Angesichts eines anderen.

Théodore Simon Jouffroy

Von der Welt zu Gott gehen, heißt vom Genuß eines unvollkommenen Glücks zur Hoffnung auf ein vollkommenes Glück übergehen.

Theodor Fontane

Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.

Wilhelm Busch

Ach, oft wird die schönste Stunde in der Liebe Seelenbunde durch Herbeikunft eines Dritten mitten durch- und abgeschnitten!

Ach, wieviel ist doch verborgen, was man immer noch nicht weiß! Und so ist es. - Doch indessen darf man eines nicht vergessen: Eines weiß man doch hienieden, nämlich, wenn man unzufrieden.

Schlimmster Dienst: Sklavin eines bösen Weibes.

Wir müssen uns nun mal drücken und drängen lassen zwischen den eigenwilligen Dingen dieser Welt, weil wir auch eines sind.

Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle.

William McKinley

Seit ich denken kann habe ich nie daran gezweifelt, daß ich eines Tages Präsident sein würde.

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