Zitate zum Thema "wohnen"
Konfuzius
Der Edle strebt beim Essen nicht nach Sättigung, beim Wohnen nicht nach Bequemlichkeit. In der Erledigung seiner Aufgaben ist er sorgfältig, in seinen Worten vorsichtig. Er begibt sich zu denen, die den rechten Weg pflegen, um sich zu bessern. Deswegen kann man sagen, daß er das Lernen liebt.
Sokrates
Als wohnen in dem, der etwas nicht weiß, doch richtige Anschauungen von dem, was er nicht weiß.
Bertolt Brecht
Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Friedrich Nietzsche
Dem Umsturz der Meinungen folgt der Umsturz der Institutionen nicht sofort nach, vielmehr wohnen die neuen Meinungen lange Zeit im verödeten und unheimlich gewordenen Hause ihrer Vorgängerinnen und konservieren es selbst, aus Wohnungsnot.
Friedrich von Schiller
Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit; leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.
Nichts mehr davon, ich bitt euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen; habt ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst.
Georg Christoph Lichtenberg
Ruhm und Ruhe sind Dinge, die nicht zusammen wohnen können.
Johann Wolfgang von Goethe
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.
Joseph Joubert
Alle Frauen lieben die Geister, die in jungen Körpern wohnen, und Seelen, die schöne Augen haben.
Maxim Gorki
Schriftsteller bauen Luftschlösser, Leser wohnen darin, und Verleger ziehen die Miete ein.
Siegfried August Mahlmann
Die Freunde, die in der Heimat wohnen, die suchst du vergebens in fernen Zonen.
Wilhelm Busch
Es wohnen die Gedanken in einem hohen Haus. Ich klopfte, doch immer hieß es: Die Herrschaft fuhr eben aus! Nun klopf ich ganz bescheiden bei kleineren Leuten an. Ein Stückel Brot, ein Groschen ernähren auch ihren Mann.
Wer im Dorf und in der Stadt einen Onkel wohnen hat, der sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden.

