Zitate zum Thema "stand"
Freidank
Fürwahr ein jeder Stand ist gut, wenn man nur Rechtes in ihm tut.
Novalis
Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.
Adolph Freiherr von Knigge
Wenn die Ehe ein Stand der Aufopferung wird, wenn ihre Pflichten als ein schweres Gewicht auf uns liegen, o wie kann dann wahres Glück ihr Teil sein?
Christian Fürchtegott Gellert
Genieße, was Gott dir beschieden, entbehre gern, was du nicht hast! Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand auch seine Last.
Franz Kafka
Wir sind nicht nur deshalb sündig, weil wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, sondern auch deshalb, weil wir vom Baum des Lebens noch nicht gegessen haben. Sündig ist der Stand, in dem wir uns befinden, unabhängig von Schuld.
Friedrich Haug
Gelingts, die tolle Maus zu fah'n, So kostet es ihr Leben. Kühn fraß sie meinen Klopstock an, Und Schönaich stand daneben.
Warum so viele den Eh'stand scheuen? Sie wollen nicht gern für Andre freien!
Friedrich von Schiller
Des Bauern Handschlag, edler Herr, ist auch ein Manneswort! Was ist der Ritter ohne uns? Und unser Stand ist älter als der Eure.
Gotthold Ephraim Lessing
Furchtbare Täuscherei! Bramarbas stand vor ihr, Ward blaß, und zitterte, und fiel, und rief: Quartier!
Heinrich Heine
Ältere Damen, buntgeputzt und diamantenblitzend, welche die Ruinen ihrer ehemaligen Herrlichkeit, die Stelle, wo einst Troja stand, melancholisch nackt zur Schau trugen.
Jean Paul
Der aus dem gemeinen kriechenden Stand Emporgekommene will stolz sein und kann es nicht, und ihm entfährt immer Höflichkeit gegen die alten Gegenstände.
Man muß etwas Bessers sein als sein Stand, um ihn zu erfüllen.
Johann Wolfgang von Goethe
Traue nicht dem Wasserboden! Halt auf deiner Höhe stand!
Auch der Aberglaube profitiert vom jeweiligen Stand der Wissenschaft.
Richard Wagner
Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.
William Shakespeare
Nichts stand in seinem Leben ihm so gut, als wie er es verlassen hat. Er starb wie einer, der sich auf den Tod geübt, und warf das Liebste, was er hatte, von sich, als wär's unnützer Tand.
Steht etwas am Tiefpunkt, so stirbt es - oder steigt neu auf zum alten Stand.

