Zitate zum Thema "ihrer"

Epikur von Samos

Bei den anderen Unternehmungen folgt der Lohn im besten Falle dann, wenn sie zu ihrer Vollendung gekommen sind, bei der Philosophie aber läuft die Freude von Anfang an mit der Erkenntnis mit. Denn der Genuß kommt nicht nach dem Lernen, sondern Lernen und Genuß sind gleichzeitig.

Laotse

Wehe denen, die mit ihrer Liebe geizen. Sie sterben, bevor ihre Zeit um ist.

Adam Smith

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

Albert Einstein

Die organisierte Religion kann etwas von der Achtung zurückgewinnen, die sie während des Krieges verloren hat, wenn sie es sich zur Aufgabe macht, den guten Willen und die Energie ihrer Anhänger gegen die wachsende Intoleranz zu mobilisieren.

Ein religiöser Mensch ist fromm in dem Sinn, daß er keine Zweifel an der Bedeutung jener überpersönlichen Objekte und Ziele hat, die eine vernünftige Begründung weder erfordern noch ihrer fremd sind.

Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewußtsein, daß die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind, sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihrer Bewegung.

Zwar sind die Juden als Gruppe ohnmächtig, aber die Summe der Leistungen ihrer individuellen Mitglieder ist allenthalben erheblich und wirkungsvoll, obwohl diese Leistungen unter erschwerenden Bedingungen zustande kommen.

Angelus Silesius

Die Ros ist ohn' warum; sie blühet, weil sie blühet, Sie acht nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet.

Arthur Schnitzler

Vernünftige Leute, die den Standpunkt ihrer Partei bis in die letzten Konsequenzen zu vertreten versuchen, erwecken immer den Eindruck, als seinen sie konfus oder unehrlich geworden.

Arthur Schopenhauer

Eine wohlhabende Frau, die den Umgang mit Geld gewöhnt ist, verwendet es auf kluge Art, aber eine Frau, die nach ihrer Heirat zum ersten Male über Geld verfügt, hat so starkes Gefallen am Ausgeben, daß sie es mit großer Verschwendung wegwirft.

Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.

Alle Dummheit leidet am Überdruß ihrer selbst.

Blaise Pascal

Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.

Charles de Montesquieu

Die Frauen sind falsch. Das rührt von ihrer Abhängigkeit her. Je stärker die Abhängigkeit, desto größer die Falschheit. Es ist damit wie mit den Zöllen: Je mehr man sie erhöht, um so mehr wächst der Schmuggel.

Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

Christian Friedrich Hebbel

Die Menschen helfen lieber dem, der ihrer Hilfe nicht bedarf, als dem, welcher sie nötig hat.

Christoph Martin Wieland

Nur zu oft sind die Götter bloße Drahtpuppen ihrer Priester.

Denis Diderot

Überhaupt ist das Symbol der Frauen das der Apokalypse, und auf ihrer Stirn steht geschrieben: Mysterium.

Erich Mühsam

Willst du nicht eine aus dem Süden frei'n? Mit ihrer Kunst wirst du zufrieden sein.

Ernst Julius Hähnel

Im Gefühle ihrer Unbedeutendheit bilden die Mittelmäßigen gerne eine Clique.

François Duc de La Rochefoucauld

Die Zurückhaltung der Frauen ist ein Anstrich und eine Schminke ihrer Schönheit.

Beurteilt man die Liebe nach den meisten ihrer Wirkungen, so hat sie mehr vom Haß an sich als von der Freundschaft.

Es gibt wenig anständige Frauen, die nicht ihrer Anständigkeit müde wären.

François Marie Voltaire

Die Worte sind für die Gedanken, was das Gold für die Diamanten ist: nötig, um sie zu fassen. Aber sie bedürfen ihrer wenig.

Franz Kafka

Wer der Welt entsagt, muß alle Menschen lieben, denn er entsagt auch ihrer Welt. Er beginnt daher, das wahre menschliche Wesen zu ahnen, das nicht anders als geliebt werden kann, vorausgesetzt, daß man ihm ebenbürtig ist.

Friedrich Haug

Was sind die Seelen eitler Weiber? Bloß Kammerfrauen ihrer Leiber.

Friedrich Nietzsche

Es wird wenige geben, welche, wenn sie um Stoff zur Unterhaltung verlegen sind, nicht die geheimeren Angelegenheiten ihrer Freunde preisgeben.

Die mitleidigen, im Unglück jederzeit hülfreichen Naturen sind selten zugleich die sich mitfreuenden: beim Glück der Anderen haben sie nichts zu tun, sind überflüssig, fühlen sich nicht im Besitz ihrer Überlegenheit und zeigen deshalb leicht Mißvergnügen.

Mütter sind leicht eifersüchtig auf die Freunde ihrer Söhne, wenn diese besondere Erfolge haben. Gewöhnlich liebt eine Mutter sich mehr in ihrem Sohn, als den Sohn selber.

Einige Männer haben über die Entführung ihrer Frauen geseufzt, die meisten darüber, daß niemand sie ihnen entführen wollte.

Die Frauen intrigieren im Stillen immer gegen die höhere Seele ihrer Männer; sie wollen dieselbe um ihre Zukunft, zu Gunsten einer schmerzlosen, behaglichen Gegenwart, betrügen.

Dem Umsturz der Meinungen folgt der Umsturz der Institutionen nicht sofort nach, vielmehr wohnen die neuen Meinungen lange Zeit im verödeten und unheimlich gewordenen Hause ihrer Vorgängerinnen und konservieren es selbst, aus Wohnungsnot.

Menschen, welche von ihrer Bedeutung für die Menschheit sprechen, haben in Bezug auf gemeine bürgerliche Rechtlichkeit im Halten von Verträgen, Versprechungen, ein schwaches Gewissen.

Für die Höhe der Berge ist die Mühsal ihrer Besteigung durchaus kein Maßstab.

Die Allermeisten, was sie auch immer von ihrem Egoismus denken und sagen mögen, tun trotzdem ihr Leben lang nichts für ihr Ego, sondern nur für das Phantom von Ego, welches sich in den Köpfen ihrer Umgebung über sie gebildet und sich ihnen mitgeteilt hat.

Die Erkenntnis um ihrer selbst willen - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie.

Wer sich zum Schauen und nicht zum Glauben vorherbestimmt fühlt, dem sind alle Gläubigen zu lärmend und zudringlich: er erwehrt sich ihrer.

Friedrich von Schiller

Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur, alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.

Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.

Gerhart Hauptmann

Dummheit und Langeweile sind zwei furchtbare Mächte, oft genannt, aber in ihrer ganzen ungeheuren Größe noch nicht begriffen.

Wer die Empfindungen nicht in ihrer tiefen Kraft versteht, der wird überall nur das Gewöhnliche sehen.

Gian Vincenzo Gravina

Der Langweiler ist ein Mensch, der die Leute ihrer Einsamkeit beraubt, ohne ihnen Gesellschaft zu bieten.

Gilbert Keith Chesterton

Wahrhafte Größe besitzt jener, der anderen ein Gefühl ihrer Größe vermittelt.

Gotthold Ephraim Lessing

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

Heinrich Heine

Ältere Damen, buntgeputzt und diamantenblitzend, welche die Ruinen ihrer ehemaligen Herrlichkeit, die Stelle, wo einst Troja stand, melancholisch nackt zur Schau trugen.

Die wahrhaft großen Dichter haben immer die großen Interessen ihrer Zeit anders aufgefaßt als in gereimten Zeitungsartikeln.

Kein Mensch hat das Recht, einen andern umbringen zu lassen; am allerwenigsten sollten Christen ein Todesurteil fällen, da sie doch daran denken sollten, daß der Stifter ihrer Religion, unser Herr und Heiland, unschuldig verurteilt und hingerichtet worden.

Henrik Ibsen

Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden, und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will.

Henry David Thoreau

Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.

Honoré de Balzac

Madame de Chavon-court war mit ihrer zweiten Tochter Sidonie gekommen, die geradezu göttlich gekleidet war, während die älteste, als ihres Bewerbers sicher, keine Zuflucht zu Toilettenkünsten genommen hatte.

Die geringsten Worte, Gesten und Handlungen dieser Frau bewiesen mir den Adel ihrer Seele, die Zartheit ihrer Empfindungen; sie wurde dadurch zu einem der liebenswerten Geschöpfe voller Liebe und Hingabe, die auf dieser Erde so selten sind.

Wenn sich bisweilen auf ihren Gesicht noch ein düsterer Ausdruck zeigte, so schien er nur die Fähigkeit zu bezeugen, die gewisse Frauen besitzen, in ihrer Seele die erregtesten Empfindungen zu verbergen, und jede Verstellungskunst, die sie anmutig lächeln läßt, während sie über den Untergang ihres Opfers nachsinnen.

Wenn man Beleidigungen verzeihen will, muß man sich ihrer schon erinnern.

Gibt es nicht viele Männer, deren Nichtigkeit für die große Mehrzahl ihrer Bekannten ein Geheimnis bleibt? Ein hoher Rang, eine erlauchte Abstammung, wichtige Funktionen, eine gewisse glatte Höflichkeit, große Zurückhaltung im Benehmen oder die Zauberwirkung des Vermögens sind für sie wie Schutzwachen, die der Kritik den Zugang zu ihrer eigentlichen Existenz verwehren.

Der instinktive Widerwille, den Julie gegen alles bekundete, was ihrer Liebe und dem Verlangen ihres Herzens zu nahe trat, ist eine der schönsten Eigenschaften der Frau und entstammt vielleicht einer angeborenen Tugendhaftigkeit, die weder die Gesetze noch die Kultur je zum Schweigen bringen.

Wenigstens in Italien ist in dieser Hinsicht alles ganz anders. Dort sind die Frauen noch Raubtiere, gefährliche Sirenen, frei von Vernunft, keiner Logik unterworfen als der ihrer Neigungen, ihrer Begierden; man muß vor ihnen auf der Hut sein wie vor Tigern...

Das Gute einer Grübelei beruht völlig in ihrer Verschwommenheit; ist sie nicht eine Art intellektuellen Nebeldunstes?

Nur in einem gewissen Alter können gewisse erlesene Frauen ihrer Haltung eine Sprache geben.

Ich weiß nicht, welcher Macht sich die Frauen bedienen, um ihren Willen durchzusetzen; denn trotz ihrer offenbaren Schwäche tragen sie stets den Sieg davon.

Merk dir, daß eine Mutter nie von ihrer Tochter beurteilt werden darf.

Wenn eine Kränkung öffentlich ist, so vergißt eine Frau sie gern, denn sie hat Gelegenheit, sich groß zu zeigen, sie ist in ihrer Milde eine Frau; geheime Kränkungen dagegen verzeihen Frauen niemals, weil sie weder Feigheiten noch Tugenden noch heimliche Liebe lieben.

Die echteste Schönheit, die bewunderungswürdigste Gestalt, sie ist nichts, wenn sie nicht bewundert wird: ein Liebhaber und Hymnen der Bewunderung sind Bestätigungen ihrer Macht.

Die Duchesse wollte alle Vorteile ihrer Migräne genießen, und ihre Berechnung hatte einen vollen Erfolg.

Nichts betrübt eine Frau so sehr wie eine Verletzung ihrer Eitelkeit.

Bis zu ihrer Ehe wurde ihnen die Musik zu einem zweiten Leben innerhalb des Lebens, gerade wie der russische Bauer, so heißt es, seine Träume für die Wirklichkeit und sein Leben für einen schlechten Traum hält.

Nur wenige Frauen eilen nur um ihrer selbst willen zu den Seidenhändlern, den Modistinnen, den ersten Schneidern. Wenn sie alt sind, lassen sie es sich nicht mehr einfallen, sich zu schmücken.

Im Handumdrehen hatte also Marie diesen Geistesmenschen dahin gebracht, daß er seinen Zynismus in Kleidungsdingen abgeschworen hatte. Die gewöhnlichste wie die vornehmste Frau sind gleichermaßen berauscht, wenn sie die erste Bekundung ihrer Macht in einer solchen Metamorphose wahrnehmen.

Heutzutage hängt der Journalismus mit allem und jedem zusammen, mit der Industrie, mit den öffentlichen und privaten Interessen, mit neuen Unternehmungen, mit allen Ehrgeizen der Literatur und ihrer Erzeugnisse.

So handeln die durch die Kraft ihrer Ideen bemerkenswertesten Männer; sie sehen in einer ernsten Angelegenheit einen Anlaß zu Scherzen; sie scheinen ihre Intelligenz für ihre Werke aufzusparen und wenden sie aus Angst, sie könne dadurch gemindert werden, keinesfalls auf Dinge des täglichen Lebens an.

Sie ähnelte den alten Männern, für die die Lektüre ihrer Zeitung ein solcher Genuß geworden ist, daß sie nach einem festlichen Feiertag völlig verstört einhergehen und teils aus Unachtsamkeit, teils aus Ungeduld nach dem Blatt verlangen, mit dessen Hilfe sie sich eine Weile über die Leere ihres Daseins hinwegtäuschen.

Wenn es stimmt, was ein Sprichwort behauptet, nämlich daß man eine Frau nach ihrer Haustür beurteilen könne, so müssen die Zimmer mit noch größerer Treue ihr Wesen spiegeln.

Je feinfühliger eine Frau ist, desto mehr möchte sie die Freuden ihrer Seele verbergen.

Junge Leute pflegen zwar nicht sehr habgierig zu sein; aber sie schätzen es alle, ein Köpfchen mehr ihrer Medaillensammlung einzuverleiben.

Eine Witwe darf aus ihrer Eheschließung keine Liebelei machen. Geht eine Maus zweimal in dieselbe Falle?

Dankbarkeit ist eine Schuld, die die Kinder nicht immer bei ihrer Inventur berücksichtigen.

Mögen Sie auf Reisen gehen oder an Ihrem Kamin und bei Ihrer Frau hocken bleiben, stets kommt eine Altersstufe, auf der das Leben nichts weiter ist als eine in einem gewissen Lieblingsmilieu ausgeübte Gewohnheit. Dann besteht das Glück in der Betätigung unserer dem Wirklichen angepaßten Fähigkeiten.

Hier sind Sie nichts, wenn Sie nicht eine Frau haben, die sich Ihrer annimmt.

In ihrer eigenen Unschuld und ihrem Vorbedacht um meinetwillen ist sie wie ein himmlischer Engel, der irdische Sünden verzeiht, ohne sie zu begreifen.

Wenn sie erst Vater sind und sich beim Anblick Ihrer lallenden Kinder sagen: Das ist aus mir hervorgegangen!, wenn Sie fühlen, daß jeder Tropfen Blut dieser kleinen Geschöpfe aus Ihrem Blut stammt, daß sie dessen zarte Blüte sind, denn das sind sie: dann meinen Sie, Sie seien unlösbar mit ihrer Haut verbunden, dann meinen Sie, mit ihren Schritten zu schreiten.

Fast alle jungen Menschen sind einem anscheinend unerklärlichen Gesetz unterworfen, das indessen seinen Grund in ihrer Jugend hat und der Art Wut, mit der sie sich jedem Vergnügen in die Arme werfen. Mögen sie arm sein oder reich: Nie haben sie Geld für die Notwendigkeiten des Lebens, während sie zur Befriedigung ihrer Launen stets welches auftreiben.

Frauen sind stets wahr, selbst inmitten ihrer größten Falschheiten, weil sie immerfort einer natürlichen Gefühlsregung folgen.

Die Frauen haben einen Instinkt für jene Männer, die sie allein deswegen, weil sie einen Rock tragen, vergöttern, die glücklich in ihrer Nähe sind und nicht daran denken, töricht Vorteil aus ihrer Galanterie ziehen zu wollen.

Getreu ihrer Gewohnheit, trug die Köchin jeden Gang einzeln auf, ein Brauch, der den Nachteil hat, daß starke Esser dazu verleitet, ganz erheblich zuzulangen, und die Mäßigen, deren Hunger bereits von den ersten Gerichten gestillt ist, zwingt, die besten Speisen unangerührt zu lassen.

Zu welcher Höhe sich eine Frau auch durch die geheime Poesie ihrer Träume erhoben haben mag, sie muß ihre Vorrechte auf dem Altar der Familie opfern. Ihre Begeisterung, ihr Genie, ihr Trachten nach dem Erhabenen, die ganze Jungmädchenpoesie gehört dem Mann, den sie erhört, den Kindern, die sie haben wird.

Weder Lord Byron noch Goethe, noch Walter Scott, noch Cuvier, noch der Erfinder sind ihr eigener Herr, sie sind Sklaven ihrer Idee; und diese geheimnisvolle Macht ist eifersüchtiger als eine Frau, sie saugt sie auf, sie gibt ihrem Nutzen Leben und Tod.

Weder die Männer noch die Frauen haben einen Freund, der ihnen in dem Augenblick einen Wink gibt, da der Wohlgeruch ihrer Bescheidenheit ranzig wird, da die Schmeichelei ihres Blickes theatralisch wirkt, da ihr Gesichtsausdruck sich in Schöntuerei verwandelt und die Ränke ihres Geistes ihre vergilbten Gerippe sehen lassen.

Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.

Wenn die Anwälte sich dazu verdammt sähen, nichts als die Wahrheit vorzubringen, würden sie nicht einmal die Zinsen ihrer Kostenrechnungen verdienen.

Mit vierundzwanzigtausend Francs Rente werden Sie in Ihrer Stellung Frauen finden, die Ihnen mehr zusagen dürften als die Ihre und die Sie sicher glücklicher machen.

Infolge ihrer Abgeschiedenheit führt es bei Junggesellen aufgrund jenes moralischen Bedürfnisses, sich für irgendetwas zu interessieren, dazu, daß sie anstelle natürlicher Zuneigungen Ersatzzuneigungen frönen und Hunde mögen, Katzen, Kanarienvögel, ihr Dienstmädchen oder ihren Beichtvater

Heißt sich an einer Frau rächen nicht das Mittel zu ihrer Wiedereroberung? Wenn sie uns nicht unentbehrlich ist, wenn es auch andere gibt, warum soll man ihr dann nicht das Recht einräumen, zu wechseln, das Recht, das wir Männer uns anmaßen?

Die eigentliche Kunst liegt viel weniger in der Kenntnis der Grundsätze als in der Art ihrer Anwendung.

Jósef Ignacy Kraszewski

Man soll die Kinder nicht in den Kleidern ihrer Vorfahren auf die Reise in die Zukunft schicken und auch nicht in deren Nervenkostümen.

Jean de La Bruyère

Sehr wenige Frauen haben Grundsätze. Die meisten werden nur von ihrem Herzen geleitet, und ihre Tugend hängt von der Gesinnung ihrer Liebhaber ab.

Ein Mann, der nicht recht weiß, ob er zu altern beginnt, braucht bei der Begegnung mit einer jungen Frau nur ihre Augen und den Ton ihrer Stimme zu befragen, um sofort Bescheid zu wissen.

Jean Paul

In nichts offenbart sich die herzlose Maschinenartigkeit der Neuern mehr als in der Dürre ihrer Feste.

Liebe ist der Lebensgeist ihres Geistes, die Springfeder ihrer Nerven.

Laß sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.

Der schönen Aktrice rechnet man immer ein wenig den Geist ihrer Rolle zu ihrem.

Alle weiche gegen Fremde nachgebende Menschen suchen sich eine Lüge ihrer Selbständigkeit durch Härte gegen die Ihrigen weiszumachen.

Die Menschen denken sich, um den andern zu etwas zu überreden, nur in dessen äußere Lage mit ihrer Seele hinein, aber nicht in dessen innere oder Seele; daher kein Begreifen und kein Einwirken.

Weiber sprechen lieber von als in ihrer Liebe, Männer umgekehrt.

In den alten deutschen Anleitungen zur Höflichkeit stehen ebenso viele Chesterfield Gebote der Falschheit etc.; aber bei ihrer Dummheit merkt man die Immoralität nicht.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Menschen halten sich mit ihrer Neigung ans Lebendige. Die Jugend bildet sich wieder an der Jugend.

Jede Frau schließt die andere aus, ihrer Natur nach: Denn von jeder wird alles gefordert, was dem ganzen Geschlechte zu leisten obliegt.

Wir wollen's machen wie alle Eroberer: Die Leute totschlagen, um es mit ihrer Nachkommenschaft gut zu meinen.

Du fingst mit einem heimlich an, bald kommen ihrer mehre dran, und wenn dich erst ein Dutzend hat, so hat dich auch die ganze Stadt.

Das Christentum ist so tief in der menschlichen Natur und ihrer Bedürftigkeit begründet, daß auch in dieser Beziehung mit Recht zu sagen ist: Des Herrn Wort bleibet ewiglich.

Es ist mit den Talenten wie mit der Tugend: Man muß sie um ihrer selbst willen lieben oder sie ganz aufgeben.

Jonathan Swift

Alte Herren und Kometen werden aus dem gleichen Grund verehrt: Wegen ihrer langen Bärte und der Behauptung, daß sie die Ereignisse voraussagen.

Joseph Addison

Unentschlossenheit gegenüber den Lebenszielen, die sich uns zur Wahl stellen, und die Unbeständigkeit bei ihrer Verfolgung sind die Hauptursachen unseres ganzen Unglücks.

Karl Marx

Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, daß sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.

Kurt Tucholsky

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!

Wer auf andere Leute wirken will, der muß erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.

Lady Dorothy Nevill

Bei ihrer vierten Hochzeit 1713 trug Lady Cathcarts Trauring folgende Inschrift: Wenn ich diesen überlebe, werde ich fünf haben.

Leo Tolstoi

Einen ewigen Fehler machen diejenigen, die sich unter Glückseligkeit die Erfüllung ihrer Wünsche vorstellen.

Gute Taten, die andere in ihrer Bosheit bloßstellen, werden von diesen in ehrlichster Überzeugung als Bosheit aufgefaßt.

Die Weisheit kennt kein Ende - je mehr der Mensch in ihr fortschreitet, desto mehr bedarf er ihrer.

Wie es der Jugend Freude bereitet, sich ihrer Wachstums bewußt zu werden, muß es für das Alter eine Freude sein, die einengenden Grenzen fallen zu sehen.

Wir betrachten die Menschen der Antike häufig, als wären sie Kinder. Nein, gemessen an ihnen, an ihrer in die Tiefe dringenden, ernsten und unverdorbenen Lebensauffassung, sind wir Kinder.

Louis Pasteur

Tierärzte haben es leichter. Die werden wenigstens nicht durch Äußerungen ihrer Patienten irregeführt.

Luc Marquis de Vauvenargues

Ist es leicht, Menschen in hohen Ämtern zu schmeicheln, so ist es noch leichter, sich selbst in ihrer Nähe zu schmeicheln. Hoffnung macht noch mehr Narren als Schlauheit.

Marcel Proust

Gelobt sei die Krankheit, denn die Kranken sind ihrer Seele näher als die Gesunden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. O nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

Marie Jeanne Madame Dubarry

Eine Frau ist verloren, wenn sie Angst vor ihrer Rivalin hat.

Maurice Scève

In ihrer Schönheit steckt mein Tod und mein Leben.

Ninon de Lenclos

Der Widerstand einer Frau ist nicht immer der Beweis ihrer Tugend. Oft ist er ein Beweis ihrer Erfahrung.

Oscar Wilde

Nichts macht die Frauen heutzutage so altern wie die Anhänglichkeit ihrer Bewunderer.

Vernünftige Menschen finden immer einen Treffpunkt ihrer Interessen. Das Leben ist ein Spiel.

Otto Ernst

Die Halunken sehen immer Deckung hinter den guten Manieren ihrer Gegner.

Papst Johannes XXIII.

Dem Gewissen von Menschen Gewalt antun heißt sie schwer verletzen, ihrer Würde den schmerzhaftesten Schlag versetzen. Es ist in gewissem Sinn schlimmer, als sie zu töten.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Es gab 15 Auguren; wenn einer starb, waren es nur noch 14, diese wählten dann nach dem Tode des Kollegen den Fünfzehnten aus ihrer Mitte.

Theodor Fontane

Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben.

Wilhelm Busch

Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen. Statt ihrer ist, als ein Ersatz, der Kritikus sofort am Platz.

Mutter Natur, welche dem Individuum zu seiner Ausstattung erst allerlei vorschießt, hält sich für verpflichtet, es für die gemeinsamen Fonds, woraus es geliehen, wieder zu reklamieren, wenn es, ihrer Meinung nach, lange genug her ist.

Wilhelm Müller

Ahnen sind für den nur Nullen, der als Null zu ihnen tritt; Steh als Zahl an ihrer Spitze, und die Nullen zählen mit.

William James

Viele Leute verstehen unter Denken nur die Umgruppierung ihrer Vorurteile.