Zitate zum Thema "zweiten"

Anton Tschechow

Gänsefüßchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in Gänsefüßchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was für ein originelles, kühnes und neues Wort ich gefunden habe!

Bertolt Brecht

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Blaise Pascal

Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muß einen zweiten finden, um glücklich zu sein.

Christian Friedrich Hebbel

Es gibt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden.

Franz Grillparzer

Jeder Irrtum hat drei Stufen; auf der ersten wird er ins Dasein gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

Friedrich Gottlieb Klopstock

Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

Friedrich Nietzsche

Wer Größe hat, ist grausam gegen seine Tugenden und Erwägungen zweiten Ranges.

Henry Ford I.

Wenn sie einen Dollar in ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen sie einen zweiten bereithalten, um das bekanntzugeben.

Honoré de Balzac

Madame de Chavon-court war mit ihrer zweiten Tochter Sidonie gekommen, die geradezu göttlich gekleidet war, während die älteste, als ihres Bewerbers sicher, keine Zuflucht zu Toilettenkünsten genommen hatte.

Bis zu ihrer Ehe wurde ihnen die Musik zu einem zweiten Leben innerhalb des Lebens, gerade wie der russische Bauer, so heißt es, seine Träume für die Wirklichkeit und sein Leben für einen schlechten Traum hält.

Es geschieht äußerst selten, daß junge Leute nach einem Selbstmordversuch einen zweiten unternehmen, wenn sie die damit verbundenen Schmerzen durchlitten haben. Wenn ein mißlungener Selbstmord auch nicht vom Leben heilt, so heilt er doch vom Freitod.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.

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