Zitate zum Thema "unsern"

Adolph Freiherr von Knigge

In unsern von Vorurteilen so säuberlich gereinigten, aufgeklärten Zeiten werden manche Empfindungen, welche Mutter Natur uns eingeprägt hat, wegräsoniert.

Übrigens hat man nicht unrecht, wenn man behauptet, daß unsre Feinde oft, ohne es zu wollen, unsre größten Wohltäter sind. Sie machen uns aufmerksam auf Fehler, die unsre eigne Eitelkeit, die Nachsicht unsrer parteiischen Freunde und die niedrige Gefälligkeit der Schmeichler vor unsern Augen verbergen.

Übrigens gestehe ich - es bleibt aber unter uns - daß der Ton, welcher jetzt unter unsern ganz jungen Leuten ziemlich allgemein an Höfen und in der feinen Welt eingeschlichen ist, mir gar nicht so gefallen will wie der, welcher vor etwa zwanzig Jahren herrschte.

Am Schreibtische, wo man die ruhigste Gemütsverfassung wählen kann, wenn keine stürmischen Leidenschaften unsern Geist aus seiner Fassung bringen, da lassen sich herrliche moralische Vorschriften geben.

Es ist nicht einmal angenehm und schmeckt nach Pedanterie, wenn wir jeden ohne Unterlaß von unsern eigenen Lieblingsbeschäftigungen unterhalten.

Erich Mühsam

Man wird in unsern Wahlbezirken die größte Stimmenzahl bewirken.

Friedrich Haug

Laut wurde Kobers Tod beweint Von unsern Schieferdeckern allen; Denn ihnen schrieb der Menschenfreund, Ein Trostlied beim Herunterfallen.

Friedrich von Schiller

Liebe Freunde! Es gab schönre Zeiten als die unsern - das ist nicht zu streiten!

Tränen der Liebe schöner glänzen in unsern Augen, als die Brillanten in unserm Haar.

Die alten Rechte, wie wir sie ererbt von unsern Vätern, wollen wir bewahren, nicht ungezügelt nach dem Neuen greifen.

Heinrich Heine

Die Zukunft riecht nach Juchten, nach Blut, nach Gottlosigkeit und nach sehr vielen Prügeln. Ich rate unsern Enkeln, mit einer sehr dicken Rückenhaut zur Welt zu kommen.

Jean Paul

Ein Mensch, der uns bloß in unsern eignen Talenten übertrifft, erhebt uns - einer, der in ganz fremden groß ist, demütigt uns.

Ein berühmter Mann verliert nicht, gewinnt vielmehr durch eine Lächerlichkeit, die man von ihm erzählt oder liest -; aber begeht er sie vor unsern Augen, so verliert er. Allein warum? Hier wirkt die Gegenwart zu mächtig, und der Mann, erscheinend darin, nur stückweise aufglänzt; hingegen in der Erzählung herrscht und glänzt die Idee des Ganzen über den Mann.

Johann Wolfgang von Goethe

Ein innres Unbehagen fügt sich oft, auch wider unsern Willen, an die Tat.

Jede Absonderung, jede Bedingung, die unsern aufkeimenden Leidenschaften in den Weg tritt, schärft sie, anstatt sie zu dämpfen.

Ludwig Tieck

Das wunderbare Utopien liegt oft direkt vor unseren Füßen, aber wir sehen mit unsern Teleskopen darüber hinweg.

X
Add to Google Zitate Gadget bei Live.com