Zitate zum Thema "ihres"

Dante Alighieri

Gut ist die Herrschaft der Liebe; denn sie zieht den Sinn ihres Getreuen von allem ab, was bös ist.

Friedrich II., der Große

Man muß seine Feinde kennen. Ihre Verbündeten und die Natur ihres Landes, um einen Feldzug planen zu können.

Stendhal

Dieselben Tröpfe, die kraft der Vorzüge ihres Geschlechts mehr als die Frauen zu verstehen meinen, hätten völlig ausgespielt, wenn die Frauen auf den Einfall kämen, irgend etwas zu lernen.

Amy Lowell

Bücher sind mehr als Bücher. Sie sind das Leben, der Wesenskern vergangener Zeiten, das, wofür Menschen gelebt und gearbeitet haben und gestorben sind - die Essenz und Quintessenz ihres Daseins.

Arthur Schnitzler

Eine Frau holt gerne den Rat ihres Mannes ein - schon deshalb, um ihn nicht zu befolgen.

Friedrich Engels

Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.

Friedrich Haug

Wer faßt Lenorens Herzeleid Ob ihres Vaters schnellem Tode! Ach! - das fatale Trauerkleid! Der Schnitt ist aus der Mode!

Friedrich Nietzsche

Die Advokaten eines Verbrechers sind selten Artisten genug, um das schöne Schreckliche der Tat zu Gunsten ihres Täters zu wenden.

Ich suchte nach großen Menschen, ich fand immer nur die Affen ihres Ideals.

Georg Christoph Lichtenberg

Es kommt nicht darauf an, ob die Sonne in eines Monarchen Staaten nicht untergeht, sondern, was sie während ihres Laufs in diesen Staaten zu sehen bekommt.

Gotthold Ephraim Lessing

Der Vater reimt und suchet allen, Nicht wenig Kennern, zu gefallen. Die Tochter buhlt: oh! straft sie nicht! Das gute Kind will allen, Wie ihres Vaters Reim, gefallen.

Heinrich Heine

Große Genies gehören nicht ihrem partikulären Geburtslande, kaum gehören sie dieser Erde, der Schädelstätte ihres Leidens.

Honoré de Balzac

Madame de Chavon-court war mit ihrer zweiten Tochter Sidonie gekommen, die geradezu göttlich gekleidet war, während die älteste, als ihres Bewerbers sicher, keine Zuflucht zu Toilettenkünsten genommen hatte.

Juliette ließ uns allein und entfernte sich lässig, wie eine Frau, die überzeugt davon ist, daß sie die Geheimnisse ihres Mannes in dem Augenblick erfährt, da sie sie wissen will.

Wenn sich bisweilen auf ihren Gesicht noch ein düsterer Ausdruck zeigte, so schien er nur die Fähigkeit zu bezeugen, die gewisse Frauen besitzen, in ihrer Seele die erregtesten Empfindungen zu verbergen, und jede Verstellungskunst, die sie anmutig lächeln läßt, während sie über den Untergang ihres Opfers nachsinnen.

Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.

Zum größten Ärger der Frauen war ihre Toilette untadelig, und alle beneideten sie um den Schnitt ihres Kleides, um die Form des Oberteils, dessen Wirkung von allen der genialen Begabung einer unbekannten Schneiderin zugeschrieben wurde; denn die Frauen wollen lieber an eine kundige Ausstaffierung als an Anmut und Vollkommenheit derer glauben, die dazu geboren sind, sie zu tragen.

Der instinktive Widerwille, den Julie gegen alles bekundete, was ihrer Liebe und dem Verlangen ihres Herzens zu nahe trat, ist eine der schönsten Eigenschaften der Frau und entstammt vielleicht einer angeborenen Tugendhaftigkeit, die weder die Gesetze noch die Kultur je zum Schweigen bringen.

Alle Männer haben die Sinne ihres Geschlechts; aber dem, der auch dessen Seele hat und eben dadurch alle Forderungen unserer Natur befriedigt, deren melodische Harmonie einzig unter dem Druck der Gefühle aufwogt, dem begegnet man nicht zweimal im Dasein.

Für die nun, welche mehr durch Gefühl als durch Interessen leben, für die, welche mehr Seele und Blut als Verstand und Lymphe besitzen, bedeutet eine wirkliche Liebe einen vollständigen Wandel ihres Daseins.

Wenn zwischen zwei Wesen, die einander lieben und deren Leben in jedem Augenblick von einem zum andern überströmt, eine Wolke aufgetaucht ist, so läßt sie, selbst wenn sie sich zerteilt, in den Seelen dennoch eine Spur ihres Vorüberziehens zurück.

Menschen nun aber, die an Luxus gewöhnt sind, tragen eine irreführende Einfachheit zur Schau; sie verachten ihn, sie bedienen sich seiner, er ist ihnen das Werkzeug, nicht die Triebkraft ihres Daseins.

Sie ähnelte den alten Männern, für die die Lektüre ihrer Zeitung ein solcher Genuß geworden ist, daß sie nach einem festlichen Feiertag völlig verstört einhergehen und teils aus Unachtsamkeit, teils aus Ungeduld nach dem Blatt verlangen, mit dessen Hilfe sie sich eine Weile über die Leere ihres Daseins hinwegtäuschen.

Keine Frau nimmt von einer anderen das Herz ihres Mannes entgegen; sie ist hundertmal glücklicher im Glauben, sie selber habe es zurückerobert.

Zur Sicherung ihres Besitzes haben die Reichen die Gerichte erfunden, die Richter und diese Guillotine, eine Art Kerze, an der sich die Ahnungslosen verbrennen.

Weder die Männer noch die Frauen haben einen Freund, der ihnen in dem Augenblick einen Wink gibt, da der Wohlgeruch ihrer Bescheidenheit ranzig wird, da die Schmeichelei ihres Blickes theatralisch wirkt, da ihr Gesichtsausdruck sich in Schöntuerei verwandelt und die Ränke ihres Geistes ihre vergilbten Gerippe sehen lassen.

Jean Paul

Liebe ist der Lebensgeist ihres Geistes, die Springfeder ihrer Nerven.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Frau verliert in der Liebe zu einem ausgezeichneten Manne das Bewußtsein ihres eigenen Wertes. Der Mann kommt erst recht zum Bewußtsein des seinen durch die Liebe einer edlen Frau.

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