Zitate zum Thema "meer"

Horaz

Das Klima, nicht ihr Befinden ändern diejenigen, die übers Meer fahren.

Denjenigen, der das begehrt, was ausreicht, bringt auch das schäumende Meer nicht aus der Ruhe.

Novalis

Zart ist der Faden der Freundschaft, doch unzertrennlich wie jede Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt, aber auch dehnbar wie Gold, er windet in lieblichen Knoten selbst um die Freunde sich leicht, welche das Schicksal getrennt.

Albert Einstein

Ich selber werde nie durch das Meer, sondern nur durch die Menschen seekrank. Ich fürchte aber, daß die Wissenschaft diesem Übel gegenüber noch hilflos dasteht.

Charles de Baudelaire

Warum ist der Anblick des Meeres so unendlich und so ewig angenehm? Weil das Meer gleichzeitig die Idee der Unermeßlichkeit und die der Bewegung bietet. Sechs oder sieben Meilen stellen für den Menschen den Bezirk des Unendlichen vor.

François Duc de La Rochefoucauld

Die Tugenden verlieren sich im Eigennutz, wie die Ströme sich im Meer verlieren.

Franz Kafka

Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

Friedrich Martin von Bodenstedt

Ein Liebe leeres Menschenleben ist wie ein Quell, versiegt im Sand, weil er den Weg zum Meer nicht fand.

Friedrich von Schiller

Jede irdische Venus ersteht wie die erste des Himmels, eine dunkle Geburt aus dem unendlichen Meer.

Wird dieses Aug nicht ebenso schmelzend funkeln, ob es im Rhein oder in der Elbe sich spiegelt oder im Baltischen Meer?

Und was von allen deinen Schätzen dein Herz am höchsten mag ergötzen, das nimm und wirfs in dieses Meer.

Heinrich Heine

Wenn die Tugend sich vom Winde der Leidenschaft weit fortreißen läßt, dann gerät sie aufs hohe Meer der Verleumdung.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer Perlen will, der muß ins Meer sich stürzen.

Karl Theodor Körner

Schneller, wie die Welle steigt und fällt, treibt uns das Schicksal auf dem Meer des Lebens.

Ludwig Börne

Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

Moritz Gottlieb Saphir

Die Nächstenliebe dehnt sich neuerdings auch übers Meer aus. Frankreich bringt Algier den Schutz, den Algier nicht braucht, und nimmt Marokko den Schirm, den Marokko braucht.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Auf dem Kaspischen Meer sind zwar keine großen Stürme, aber man kann doch ganz gut darauf fahren.

Bellerophon fiel ins Meer, brach den Hals und ertrank.

Wenn der Nordwind im Adriatischen Meer von Süden kommt, ist er nicht gefährlich.

Der Südwind kommt von Süden und fährt ins Adriatische Meer.

Fällt man von einem Schiffe ins Meer, so kann man nicht nur ertrinken, sondern auch von einem Haifisch aufgefressen werden, was besonders im Mittelmeer ganz bequem geht.

Rasmus Nielsen

Die weibliche Natur ist wie das Meer: sie gibt dem leisesten, schwächsten Druck nach und trägt doch die schwersten Lasten.

Sir Isaac Newton

Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit völlig unerforscht vor mir liegt.

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