Zitate zum Thema "ganze"
14. Dalai Lama
Die Verantwortung jedes einzelnen für die ganze Menschheit betrachte ich als die universelle Religion.
Epikur von Samos
Wir sind ein einziges Mal geboren. Zweimal geboren zu werden ist nicht möglich. Die ganze Ewigkeit hindurch werden wir nicht mehr sein. Du aber bist nicht Herr des morgigen Tages und verschiebst immerzu das Erfreuende. Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben.
Das ganze Leben dieses Menschen wird wegen seiner Unzuverlässigkeit zusammenbrechen und zerschlagen sein.
Friedrich II., der Große
Um die Irrtümer der Welt auszurotten, müßte man das ganze Menschengeschlecht vertilgen.
Ludwig IV. der Bayer
Die ganze Kunst der Politik besteht darin, sich der Zeitumstände richtig zu bedienen.
Molière
Die ganze Kunst besteht darin, zu wissen, wie man eine Sache von der guten Seite nimmt.
Abraham Lincoln
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Albert Einstein
Ist nicht die ganze Philosophie wie in Honig geschrieben? Wenn man hinsieht, sieht alles wunderbar aus, wenn man aber nochmals hinsieht, ist alles fort. Nur der Brei ist übrig.
Alexander Puschkin
Jugend ist wie Sauerteig. Aber der Sauerteig ist nicht das ganze Brot.
Angelus Silesius
Gott ist noch mehr in mir, als wenn das ganze Meer in einem kleinen Schwamm ganz und beisammen war.
Arthur Schnitzler
Unglücklichsein ist nur das halbe Unglück. Bedauert werden ist das ganze.
Arthur Schopenhauer
Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als daß man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mit altern.
In der Einsamkeit fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe, kurz jeder sich, als was er ist.
Christian Friedrich Hebbel
Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!
Auf Anerkennung des vorhandenen Trefflichen basiert sich eigentlich das ganze Gefühl der Menschheit.
Edgar Watson Howe
Wenn ein Mann dir etwas verkaufen will, gehe nicht davon aus, daß er die ganze Zeit so höflich ist.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben
Das ganze Geheimnis, sein Leben zu verlängern, besteht darin, es nicht zu verkürzen.
Fjodor Dostojewskij
Entscheide dich immer für die Liebe. Wenn du dich ein für allemal entschlossen hast, so wirst du die ganze Welt bezwingen. Die dienende Liebe ist eine fruchtbare Kraft, und ihresgleichen gibt es nicht.
Liebt die ganze Schöpfung Gottes. Liebt die Tiere, liebt die Pflanzen, liebt jegliches Ding. Wer jegliches Ding liebt, wird auch das Geheimnis Gottes in den Dingen erfassen.
François Marie Voltaire
Wer nicht den Verstand seines Alters hat, der hat das ganze Unglück seines Alters.
Franz Kafka
Beim Kegeln kommt der ganze Mensch zum Vorschein.
Friedrich Nietzsche
Überall, wo man sich bestrebt, einzelne Menschen in das Übermenschliche hinaufzuheben, entsteht auch die Neigung, ganze Schichten des Volkes sich roher und niedriger vorzustellen, als sie wirklich sind.
Der gefährlichste Anhänger ist der, dessen Abfall die ganze Partei vernichten würde: also der beste Anhänger.
Durch die sichere Aussicht auf den Tod könnte jedem Leben ein köstlicher, wohlriechender Tropfen von Leichtsinn beigemischt sein - und nun habt ihr wunderlichen Apotheker-Seelen aus ihm einen übelschmeckenden Gift-Tropfen gemacht, durch den das ganze Leben widerlich wird!
Friedrich von Schiller
Ein Gran Hefe reicht hin, die ganze Masse in zerstörende Gärung zu jagen.
Wozu nützt denn die ganze Erdichtung? Ich will es dir sagen, Leser, sagst du mir, wozu die Wirklichkeit nützt.
Ehret ihr immer das Ganze, Ich kann nur einzelne achten Immer in einzelnen nur hab' ich das Ganze erblickt.
Georg Christoph Lichtenberg
Bei einem großen Genie gehet das in einem Augenblicke vor, was oft bei einem andern ganze Stunden dauert. Ein gewisser Mensch, der eben keine großen Gaben hatte, hielt einen zum Betrug mit der Feder nachgemachten Druck eine Stunde wirklich dafür, andere sahen es im ersten Augenblick.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Der Staat an und für sich ist das sittlichste Ganze, die Verwirklichung der Freiheit; und es ist absoluter Zweck der Vernunft, daß die Freiheit wirklich sei.
Gotthold Ephraim Lessing
Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, daß unser Herr ja selbst ein Jude war.
Und was habe ich denn zu versäumen? Ist nicht die ganze Ewigkeit mein?
Es sagte, sonder alle Gnade, Die ganze Stadt Nigrinen tot. Was tat die Stadt in dieser Not? Ein Zehnteil von der Stadt sprach: Schade! Doch als man nach und nach erfuhr, daß das Geschrei Ein bloßes blindes Lärmen sei: So holten, was zuvor das eine Zehnteil sprach, Die andern neune nach.
Gottlieb Konrad Pfeffel
Die ganze Weisheit junger Toren ist keinen Tag Erfahrung wert.
Heinrich Heine
Das ganze deutsche Volk hat durch seinen angeborenen Tiefsinn ganz besondere Anlage zu einem festen Charakter.
Das Gesicht nur ein Mund zwischen zwei Ohren, die Brust trostlos öde, wie die Lüneburger Heide; die ganze ausgekochte Gestalt glich einem Freitisch für arme Theologen.
Die Hebräer denken sich Gott als einen donnernden Tyrannen, die Christen als einen liebenden Vater; die Schüler Rousseaus, die ganze Genfer Schule, denkt sich ihn als einen weisen Künstler, der die Welt verfertigt hat, ungefähr wie ihr Papa seine Uhren verfertigt, und als Kunstverständige bewundern sie das Werk und preisen den Meister dort oben.
Ein Charakter entsteht durch ein System stereotyper Grundsätze. Sind letztere irrig, so wird das ganze Leben desjenigen Menschen, der sie systematisch in seinem Geiste aufgestellt, nur ein großer, langer Irrtum sein.
Es ist keine Übertreibung, wenn der Poet in seinem Schmerze ausruft: Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett! Und der Tod ist unser Arzt.
Ich bin überzeugt, im Fall man Paris zerstörte, würden seine Bewohner, wie einst die Juden, sich in die ganze Welt zerstreuen und dadurch noch erfolgreicher die Saat der gesellschaftlichen Umwandlung verbreiten.
Wie die Sterne eine Zierde des Himmels sind, so zieren große Menschen ihre Heimat, ja die ganze Erde.
Honoré de Balzac
Es gibt Einfaltspinsel, die ohne jede Berechnung lieben, und es gibt Weise, deren ganze Liebe Berechnung ist.
Ein Geschöpf oder ein Schöpfer sein: das ist also der ganze Unterschied, der zwischen zwei Menschen besteht!
Es gibt Menschen, für die einzig und allein anscheinend die ganze Welt geschaffen worden ist.
Sie hatte mit ihm eine jener niedlichen Streitereien um Nichtigkeiten auszufechten, auf denen die Frauen ganze Gebirge zu errichten verstehen.
Individualisten, das sind Menschen, die am liebsten das ganze Universum unter Verschluß hielten und darin nichts ohne ihre Erlaubnis geschehen lassen möchten. Sie sind unglücklich über jedes Glück der anderen, verzeihen nur Laster, Durchfälle und Gebrechen und wollen nur Leute, die sie protegieren können.
Um dem Auge die ganze Macht der Seele mitzuteilen, ihm den gleichen Wert wie den des gesprochenen Wortes zu leihen, mit einem Schlag ein Gedicht oder ein Drama hinzulegen, dazu bedarf es entweder eines Übermaßes an Knechtschaft oder eines Übermaßes an Freiheit.
Da haben sie das Leben, wie es tatsächlich ist. Es ist schwerlich schöner als eine Küche; überall riecht es übel, und man muß sich die Hände schmutzig machen, wenn man was Gutes essen will; man muß es nur verstehen, sie sich wieder reinzuwaschen: darin besteht die ganze Moral unseres Zeitalters.
Der Einzelmensch ist nicht verpflichtet, weiser zu sein, als die ganze Nation.
Die Jugend wagt nicht, sich im Spiegel des Gewissens zu beschauen, wenn sie sich dem Unrecht zuwendet, während das reifere Alter getrost hineinblickt: Darin besteht der ganze Unterschied zwischen diesen beiden Lebensphasen.
Das ganze Leben, oder vielmehr die ganze geschmeidige Haltung, die der Ausdruck des Lebens ist, hat ihren Sitz in der Gestalt.
Zu welcher Höhe sich eine Frau auch durch die geheime Poesie ihrer Träume erhoben haben mag, sie muß ihre Vorrechte auf dem Altar der Familie opfern. Ihre Begeisterung, ihr Genie, ihr Trachten nach dem Erhabenen, die ganze Jungmädchenpoesie gehört dem Mann, den sie erhört, den Kindern, die sie haben wird.
Immanuel Kant
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.
Es ist besser, daß ein Mensch sterbe, als daß das ganze Volk verderbe, denn wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen auf Erden leben.
Iwan Setschenow
Die ganze unendliche Verschiedenheit der äußeren Offenbarung der Gehirntätigkeit läuft letzten Endes nur auf eine einzige Erscheinung hinaus, auf die Muskelbewegung.
Jean Paul
Der lügt am sichersten, der die Wahrheit nur verfälscht und keine ganze Lüge erdichten darf; bei jedem nimmt er ein andres Stück Wahrheit weg und setzt eine andre Lüge hinzu.
Johann Michael von Sailer
Ohne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der Menschen und ich mir selbst ein ewig unauflösbares Rätsel.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Kirche hat einen guten Magen, hat ganze Länder aufgefressen und doch noch nie sich überessen.
Die ganze Welt ist voll armer Teufel, denen mehr oder weniger angst ist.
Du fingst mit einem heimlich an, bald kommen ihrer mehre dran, und wenn dich erst ein Dutzend hat, so hat dich auch die ganze Stadt.
Die ganze Theorie des Anstandes läßt sich auf den unsicheren Grund des Vorurteils zurückführen.
Johannes Trojan
Hab Achtung vor jedwedem Leben, das dir in deine Hand gegeben. Und mag es noch so bescheiden sein. Das größte Geheimnis schließt es doch ein. Das schwächste Tierlein, die kleinste Pflanze deutet aufs wunderbare Ganze.
Jules Renard
Die Bigotten, Sonntags schlafen sie mit Gott, und die ganze Woche über betrügen sie ihn.
Khalil Gibran
Auge um Auge - und die ganze Welt wäre blind.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Für Habgierige ist die ganze Welt zu wenig.
Mark Twain
Glück ist keine Sache für sich - es ist lediglich ein Gegensatz zu dem, was unerfreulich ist. Das ist der ganze Trick.
Martin Luther
Dieses ganze Leben, darin wir leben, ist nur ein eitel Traum.
Die ganze Welt lästert Gott. Nur von der kleinen Zahl der Seinen, und das sind die Ärmsten, wird er verehrt.
Moritz Gottlieb Saphir
Wenn der Mensch in einem gewissen Alter alle seine Liebesbriefe lesen würde, bliebe es ihm unbegreiflich, wie in ein Wesen von fünf Fuß Höhe eine ganze Bibliothek von Dummheiten geraten konnte.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Es bedarf oft des Anlasses der Eitelkeit, damit der Mensch die ganze Energie seiner Seele zeigt. Holz zum spitzen Stahl ergibt den Wurfspieß, zwei Federn am Holz den Pfeil.
Nikolaus Lenau
Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig.
Ralph Waldo Emerson
Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt.
Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
Richard Dehmel
Jeder will möglichst viel vom Leben und möglichst wenig dafür geben. Als bloßer Anblick scheint's abscheulich, doch handle, Mensch, dann weicht der Schein; du wirst dir wert, das ist erfreulich, nun muß das Ganze wertvoll sein. Vergib dir nichts, tu nichts vergebens, das ist das Lohngesetz des Lebens.
Thomas Jefferson
Ich mag die Träume von der Zukunft lieber als die ganze Geschichte der Vergangenheit.
Walther Rathenau
Wer nicht begreifen kann, daß die Welt nicht anders als zwecklos sein kann, den frage, ob das Allegro einer Symphonie das Adagio zum Zweck habe oder ob das ganze Werk des Schlußakkords wegen da sei.
Wilhelm Busch
Wer sagt, die ganze Welt sei schlecht, der hat wohl nur so ziemlich recht.
Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle.
William Shakespeare
Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
Die Stirn, die Augen sind nach ihm geformt, der kleine Auszug hier enthält das Ganze, das starb mit Gottfried, und die Hand der Zeit wird ihn entfalten zu gleich großer Schrift.
Wolfgang Menzel
Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder.
Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder.

