Zitate zum Thema "tadeln"
Epikur von Samos
Wenn das, was die Lustempfindungen der Schlemmer erzeugt, die Ängste des Denkens vor den Himmelserscheinungen, dem Tode und den Schmerzen verscheuchen könnte, und außerdem die Grenze der Begierden lehrte, dann hätten wir keinen Grund, sie zu tadeln, wenn sie nämlich allseitig nur von Lustempfindungen erfüllt wären und nirgendwoher Schmerzendes oder Betrübendes besäßen, worin allein das Übel besteht.
Alexandre Dumas d.J.
Wir tadeln an anderen nur die Fehler, von welchen wir keinen Nutzen ziehen.
Anselm Feuerbach
Mäkeln und Tadeln ist bei vielen der Trost für ungenügendes Verständnis.
Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer, darum tun es so wenige.
Arthur Schopenhauer
Die Menschen sind zum Tadeln aufgelegt, weil sie sich durch dieses selbst loben.
August Friedrich Ernst Langbein
Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
Blaise Pascal
Ich tadle gleicherweise die, welche sich entschließen, den Menschen zu loben, und die, welche sich entschließen, ihn zu tadeln, und die, welche sich entschließen, sich zu zerstreuen; und ich kann nur die billigen, die mit Seufzen suchen.
François Duc de La Rochefoucauld
Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will.
Friedrich von Schiller
Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.
Tadeln ist leicht, erschaffen so schwer; ihr Tadler des Schwachen, habt ihr das Treffliche denn auch zu belohnen ein Herz?
Johann Wolfgang von Goethe
Tadeln darf man keinen Abgeschiedenen; nicht was sie gefehlt und gelitten, sondern was sie geleistet und getan, beschäftige die Hinterbliebenen.
Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt
Das schöne Wetter wird aber bei weitem nicht so dankbar von den Menschen erkannt, als man das bloß minder gute gleich übermäßig allgemein tadeln hört.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, daß niemand zustimmt.

