Zitate zum Thema "macht"

Adolf von Nassau

Das Gemüt macht reich; es ist besser ein Mann ohne Geld - als Geld ohne einen Mann.

Aristoteles

Jedermann kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige Weise - das liegt nicht in der Macht des einzelnen.

Das Leben der Jugend beherrscht alle Leidenschaft, sie geht hauptsächlich auf das Vergnügen aus und genießt den Augenblick. Mit dem Wechsel des Alters wechselt aber auch das, was Vergnügen macht.

Athanasius von Alexandria

Der auferstandene Christus macht das Leben zu einem ununterbrochenen Fest.

Äsop

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Christine

Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.

Claudian

Alles macht der Tod gleichwertig.

Epiktet

Der Tod ist nichts Schreckliches. Nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.

Epikur von Samos

Die Naturwissenschaft macht die Menschen nicht zu geschäftigen Prahlern und Schwätzern und nicht zu solchen, die die von der Menge hochgeschätzte Bildung zur Schau stellen, sondern zu Selbstbewußten und Selbstgenügsamen, die nicht auf den Wert der äußeren Dinge, sondern auf ihre eigenen Güter stolz sind.

Die Undankbarkeit der Seele macht das Lebewesen begehrlich nach unbegrenzten Raffinements der Nahrung.

Euripides

Wen Gott vernichten will, den macht er wütend.

Hildegard von Bingen

Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.

Horaz

Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.

Konfuzius

Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel. Doch es ist besser unflexibel zu sein als unbescheiden.

Li Yü

Anmut macht eine schöne Frau noch schöner, eine entzückende Frau noch entzückender, Anmut macht eine alte Frau jung und eine häßliche schön. Anmut bringt Gefühle hervor und bezaubert auf unmerkliche Art.

Marc Aurel

Es liegt in deiner Macht, daß dein Leben glücklich dahinfließt, wenn du nur dem rechten Weg folgen und auf diesem urteilen und handeln willst.

Mohammed

Wer alle seine Sorgen zu einer einzigen macht, dem nimmt Gott die Sorge um die Welt ab. Wenn einer aber seine Sorgen zerfetzt, dann kümmert sich Gott nicht darum, in welchen Tale der Welt er umkommt.

Molière

Allein um unserer schönen Augen willen seufzt kein Mann, und wenn er uns den Hof macht, heischt er seinen Lohn.

Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

Napoleon I. Bonaparte

Wenn man Dummheiten macht, müssen sie wenigstens gelingen.

Es ist der Erfolg, der die großen Männer macht.

Ovid

Zorn macht Schwache stark.

Lust und Liebe zum Dinge macht alle Mühe geringe.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Paracelsus

Die Dosis macht die Arznei oder das Gift.

Platon

Eros ist an Jahren und an Ehren der reichste Gott, er, der die Menschen edel und selig macht, im Leben und im Tode.

Plutarch

So bietet auch ein Greis durch Rede und Tat und durch die Ehrfurcht, die er erweckt, einen erhebenden Anblick, während er sich verächtlich macht, wenn er seine Zeit auf dem Ruhebett verträumt oder, sich schneuzend, zubringt.

Sokrates

Nicht das Kleid macht den Mann.

Stendhal

Die Macht einer Frau wird an dem Maß des Unglücks gemessen, das sie über ihren Geliebten verhängen kann.

Thomas von Aquin

Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.

Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.

Walther von der Vogelweide

Das Volk ist dumm, das macht der Kohl, er bläht nur unterm Schurze. Den Kopf hingegen läßt er hohl. So herrscht im Reich, ich sag: zum Wohl, politisches Gefurze.

Abraham Lincoln

Wenn du den Charakter eines Menschen prüfen willst, so gib ihm Macht.

Adelbert von Chamisso

Es sind Gewalt und List nur dies Geschlecht; was will, was soll, was heißet denn das Recht? Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden.

Adolph Freiherr von Knigge

Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht. - Ein Satz, dessen Wahrheit auf die Erfahrung aller Zeitalter gestützt ist.

Gegenwart des Geistes ist ein seltenes Geschenk des Himmels und macht, daß wir im Umgange in sehr vorteilhaftem Lichte erscheinen.

Das Reisen macht gesellig; man wird da mit Menschen bekannt und auf gewisse Weise vertraut, die wir außerdem schwerlich zu Gesellschaftern wählen würden.

Man weiche auf alle mögliche Weise jedem Prozesse aus und vergleiche sich lieber, auch bei der sichersten Überzeugung von Recht, gebe lieber die Hälfte dessen hin, was uns ein andrer streitig macht, bevor man es zum Schriftwechsel kommen lasse.

Albert Einstein

Die organisierte Religion kann etwas von der Achtung zurückgewinnen, die sie während des Krieges verloren hat, wenn sie es sich zur Aufgabe macht, den guten Willen und die Energie ihrer Anhänger gegen die wachsende Intoleranz zu mobilisieren.

Ambrose Bierce

Schönheit: die Macht, womit eine Frau ihren Liebhaber bezaubert und ihren Ehegatten in Schranken hält.

Wörterbuch: eine bösartige literarische Vorrichtung, die das Wachstum einer Sprache hemmt und sie starr und unelastisch macht.

Das Telefon ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leibe halten zu können, teilweise wieder zunichte macht.

Anatole France

Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

Andrew Carnegie

Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen große Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.

Wer sich auf das Schlimmste gefaßt macht, überwindet die Angst davor und kann wieder klar denken.

Angelus Silesius

Das Kleid macht nicht den Mann, der Sattel macht kein Pferd.

Anselm Feuerbach

Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf der Erde.

Antoine-Marin Lemierre

Macht hat der, der die See beherrscht. Neptuns Dreizack ist das Szepter der Welt.

Arthur Schopenhauer

Bei jeder menschlichen Unternehmung ist nämlich etwas, das nicht in unserer Macht steht und nicht in unsere Berechnung fällt. Der Wunsch, dieses für sich zu gewinnen, ist der Ursprung der Götter.

Arthur Wellesley Duke of Wellington

Verschiebe nicht auf morgen, was du auch heute tun kannst, denn wenn es dir heute Spaß macht, kannst du es morgen wiederholen.

Auguste Rodin

Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.

Émile Zola

Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen.

In der Unwissenheit ist kein Glück möglich, nur die Gewissheit macht das Leben ruhig.

Baruch de Spinoza

Die Macht Gottes ist sein Wesen selbst.

Benjamin Franklin

Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

Bertolt Brecht

Die Macht hat stets, wer zahlt.

Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen. Der Regen von gestern macht uns nicht naß, sagen viele. Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod.

Das Frühjahr kommt, wach auf, du Christ! Der Schnee schmilzt weg, die Toten ruh'n. Und was noch nicht gestorben ist, das macht sich auf die Socken nun.

Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.

Blaise Pascal

Darum ist man auf die Macht verfallen, da man das Gerechte nicht finden konnte.

Der Gedanke macht die Würde des Menschen aus.

Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will, dass wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

Carl Ludwig Schleich

Ein Glaube, der unruhig macht, ist Aberglaube.

Charles Chaplin

Leute mit einem Übermaß an Würde und Macht sind letztlich noch immer zu Zielscheiben des Spotts geworden.

Charles de Baudelaire

Was die Liebe so lästig macht, ist der Umstand, daß sie ein Verbrechen ist, das man nicht ohne Komplizen begehen kann.

Charles Dickens

Niemand ist nutzlos in der Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht.

Charles Maurice de Talleyrand

Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

Christian Fürchtegott Gellert

Gewohnheit macht den Fehler schön, den wir von Jugend auf gesehn.

Dringt durch des Aberglaubens Nacht, Die euch zu finstern Köpfen macht.

Christian Friedrich Hebbel

Wir zehren immer auf Rechnung der Zukunft. Kein Wunder, daß sie Konkurs macht.

Die Krone macht die Teufel, die den Menschen zu allem Bösen reizen, doppelt stark und doppelt schwach die Engel, die ihn warnen.

Daß die Schmerzen miteinander abwechseln, macht das Leben erträglich.

Ich will aufhören, an Gott zu glauben, wenn ich sehe, daß ein Baum ein Gedicht macht und ein Hund eine Madonna malt.

Christian Morgenstern

Der Geist baut das Luftschiff, die Liebe aber macht gen Himmel fahren.

Suche allem nach Möglichkeit eine Folge zu geben. Nichts macht das Leben ärmer als vieles anfangen und nichts vollenden.

Claude Adrien Helvétius

Die Macht des Priesters ist an den Aberglauben und an die stumpfsinnige Leichtgläubigkeit der Völker gebunden.

Edmund Burke

Die Gleichberechtigung der Männer in Amerika macht Fortschritte: Wirbelstürme tragen jetzt auch männliche Namen!

Wer mit uns ringt, stärkt unsere Nerven und macht uns tüchtiger. Unsere Gegner sind unsere Helfer.

Edward Bellamy

Niemand macht sich so um die Welt verdient wie gute Eltern.

Ewald Christian von Kleist

Der Schmerz macht, daß wir Freude fühlen, so wie das Böse macht, daß wir das Gute erkennen.

Fernán Caballero

Intelligenz ist ein Luxus, der manchmal nutzlos, manchmal tödlich ist. Sie ist eine Fackel oder ein Feuerbrand - je nach dem Gebrauch, den man von ihr macht.

François Duc de La Rochefoucauld

Zu viel Fleiß im Kleinen macht meistens unfähig zum Großen.

Die Macht, die geliebte Menschen über uns besitzen, ist fast immer größer als die, die wir über uns selbst haben.

Man sollte einen Menschen nicht nach seinen Vorzügen beurteilen, sondern nach dem Gebrauch, den er davon macht.

Wir reden wenig, wenn die Eitelkeit uns nicht reden macht.

Man macht sich durch Eigenschaften, die man hat, nie so lächerlich als durch die, welche man haben möchte.

Das Alter macht uns leichtsinniger und vernünftiger.

François Marie Voltaire

Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.

Macht eure Augen auf, und ihr werdet einen Gott erkennen und ihn anbeten.

Franz Grillparzer

Jeder Irrtum hat drei Stufen; auf der ersten wird er ins Dasein gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

Der Ungläubige macht mehr, als er meint, der Gläubige weniger, als ihm scheint.

Franz Kafka

Prüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.

Franz von Liszt

Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

Franziska Gräfin zu Reventlow

Ich verkehre ja doch mit all den Buben nicht wie mit Menschen von wirklicher Bedeutung, sondern weil's mir Spaß macht.

Friedrich Nietzsche

Die Menschen unterwerfen sich aus Gewohnheit allem, was Macht haben will.

Die Kunst macht den Anblick des Lebens erträglich, dadurch, daß sie den Flor des unreinen Denkens über dasselbe legt.

Die Kunst versieht nebenbei die Aufgabe zu konservieren, auch wohl erloschene, verblichene Vorstellungen ein Wenig wieder aufzufärben; sie flicht, wenn sie diese Aufgabe löst, ein Band um verschiedene Zeitalter und macht deren Geister wiederkehren.

Das Unrecht des Mächtigen, welches am meisten in der Geschichte empört, ist lange nicht so groß, wie es scheint. Schon die angeerbte Empfindung, ein höheres Wesen mit höheren Ansprüchen zu sein, macht ziemlich kalt und läßt das Gewissen ruhig.

Der Asket macht aus der Tugend eine Not.

Vor einem, der gegen uns aufbraust, soll man sich in acht nehmen, wie vor einem, der uns einmal nach dem Leben getrachtet hat: denn daß wir noch leben, das liegt an der Abwesenheit der Macht zu töten; genügten Blicke, so wäre es längst um uns geschehen.

Zu Ungunsten des Krieges kann man sagen: er macht den Sieger dumm, den Besiegten boshaft.

Auf dem politischen Krankenbette verjüngt ein Volk gewöhnlich sich selbst und findet seinen Geist wieder, den es im Suchen und Behaupten der Macht allmählich verlor. Die Kultur verdankt das Allerhöchste den politisch geschwächten Zeiten.

Kein Strom ist durch sich selber groß und reich: sondern daß er so viele Nebenflüsse aufnimmt und fortführt, das macht ihn dazu. So steht es auch mit allen Größen des Geistes. Nur darauf kommt es an, daß einer die Richtung angibt, welcher dann so viele Zuflüsse folgen müssen; nicht darauf, ob er von Anbeginn arm oder reich begabt ist.

Merkt ihr nicht, daß, wenn ihr als Kranke nach der Kunst verlangt, ihr die Künstler krank macht?

Etwas von seinem Eigentum fahren lassen, sein Recht aufgeben - macht Freude, wenn es großen Reichtum anzeigt. Dahin gehört die Großmut.

Ihr stärkeren und hochmütigen Geister, nur um eins seid gebeten: legt uns anderen keine neue Last auf, sondern nehmt etwas von unserer Last auf euch, da ihr ja die Stärkeren seid! Aber ihr macht es so gerne umgekehrt: denn ihr wollt fliegen, und deshalb sollen wir auch noch eure Last zur unsren tragen: das heißt, wir sollen kriechen!

Das Glück der Erkennenden mehrt die Schönheit der Welt und macht alles, was da ist, sonniger.

Alle Dinge tief finden - das ist eine unbequeme Eigenschaft: sie macht, daß man beständig seine Augen anstrengt und am Ende immer mehr findet, als man gewünscht hat.

Wer jetzt unbeugsam ist, dem macht seine Redlichkeit oft Gewissensbisse: denn die Unbeugsamkeit ist die Tugend eines anderen Zeitalters als die Redlichkeit.

Es macht mich glücklich, zu sehen, daß die Menschen den Gedanken an den Tod durchaus nicht denken wollen! Ich möchte gern etwas dazu tun, ihnen den Gedanken an das Leben noch hundertmal denkenswerter zumachen.

Der Anblick des Häßlichen macht schlecht und düster.

Wenn wir über jemanden umlernen müssen, so rechnen wir ihm die Unbequemlichkeit hart an, die er uns damit macht.

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht! Ich lobe das Land nicht, wo Butter und Honig fließt!

Friedrich Rückert

Nur wer Ansprüche macht, fühlt sich zurückgesetzt; Wer nebenaus tritt, ist zuerst nicht noch zuletzt.

Am besten machst du gleich dein Ding am Anfang recht; Nachbesserung macht oft Halbgutes völlig schlecht.

Friedrich von Hagedorn

Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger.

Friedrich von Schiller

Der Ring macht Ehen, und Ringe sind's, die eine Kette machen!

Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.

Zu vieles Loben macht dem, der edel denkt, den Lober nur zuwider.

Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.

Große Seelen macht die Liebe größer.

Liebe macht den Himmel himmlischer - die Erde zu dem Himmelreich.

Leutselig macht das Mißgeschick.

Nicht Fleisch und Blut, das Herz macht uns zu Vätern.

Die letzte Wahl steht auch dem Schwächsten offen. Ein Sprung von dieser Brücke macht mich frei.

Des Herzens Andacht hebt sich hin zu Gott, Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

Georg Christoph Lichtenberg

Gelegenheit macht nicht nur Diebe, sie macht auch große Männer.

Vieles Lesen macht stolz und pedantisch; viel sehen macht weise, vernünftig und nützlich.

Die Entschuldigungen, die man bei sich selbst sich macht wenn man etwas unternehmen will, sind ein vortrefflicher Stoff für Monologen, denn sie werden selten anders gemacht, als wenn man allein ist und sehr oft laut.

Gerhart Hauptmann

Bewunderung, die man erfährt, macht klein, Geringschätzung groß.

Gilbert Keith Chesterton

Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn nebenan.

Gottfried Keller

Ein Mensch, der zum Besseren taugt, macht das Schlechtere immer schlecht, solange er es gezwungen macht.

Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.

Gottfried Kinkel

Nur das zu tun, was alle wollen, ist das Geheimnis jeder Macht.

Gotthold Ephraim Lessing

Der Aberglaube, in dem wir aufwachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns.

Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.

Kunstwörter müssen dann der Dummheit Blöße decken, und ein gelehrt Zitat macht Zierden selbst zu Flecken.

Erröten macht die Häßlichen so schön.

Erröten macht die Häßlichen so schön: und sollte Schöne nicht noch schöner machen?

Sie hat viel Welt, die muntere Lucinde. Durch nichts wird sie mehr rot gemacht. Zweideutigkeit und Schmutz und Schand und Sünde, Sprecht was ihr wollt: sie winkt euch zu, und lacht. Erröte wenigstens, Lucinde, Daß nichts dich mehr erröten macht!

Was macht dein Weib? Das heißt im mystischen Verstand, Wenn man es Staxen fragt: Stax, was macht deine Hand?

Nikandern glückte jüngst ein trefflich Epigramm, So fein, so scharf, als je von Kästnern eines kam. Nun schwitzt er Tag und Nacht, ein zweites auszuhecken. Vergebens; was er macht, verdirbt. So sticht ein Bienchen uns, und läßt den Stachel stecken, Und martert sich, und stirbt.

Die Logik Abrahams? Wer hätte das gedacht? Vielleicht daß Weiß sich bald an Sarens Physik macht.