Zitate zum Thema "ebenso"
Ambrosius von Mailand
Wer Unrecht von seinen Mitmenschen nicht abgewehrt, ist ebenso schuldig wie jener, der es begehrt.
Aristoteles
Also steht die Tugend und ebenso auch das Laster in unserer Gewalt. Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Lassen, und wo das Nein, da auch das Ja. Wenn also das Tun des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Unterlassen des Bösen; und wenn das Unterlassen des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Tun des Bösen.
Konfuzius
Über das Ziel hinausschießen ist ebenso schlimm wie nicht ans Ziel kommen.
Leonardo da Vinci
Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.
Plutarch
Die Teilung der Hand in Finger hat keine Schwächung herbeigeführt, vielmehr ihre Leistungsfähigkeit gesteigert. Ebenso erhöht der Staatsmann, der anderen einen Anteil an der Führung gibt, durch gemeinsame Leistung den Erfolg seiner Tätigkeit.
Adolph Freiherr von Knigge
Den Verliebten Regeln über ihren Umgang miteinander zu geben, das würde verlorene Mühe sein; denn da diese Menschen selten bei gesunder Vernunft sind, so wäre es ebenso unsinnig zu verlangen, daß sie sich dabei gewissen Vorschriften unterwerfen sollten.
Albert Einstein
Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewußtsein, daß die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind, sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihrer Bewegung.
Anatole France
Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
Arthur Schopenhauer
Skepsis ist, was die Opposition im Parlament. Sie ist ebenso wohltätig wie notwendig.
Baltasar Gracián y Morales
Wer über alles lacht ist ein ebenso großer Narr, als wer sich über alles betrübt.
Ein schöner Rückzug ist ebenso viel wert als ein kühner Angriff.
Baruch de Spinoza
Alles Vortreffliche ist ebenso schwierig wie selten!
Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, daß der Mensch nichts so schwer beherrscht wie seine Zunge.
Benjamin Disraeli
Die Kunst des Gesprächs besteht darin, daß man zwei subtile Fähigkeiten spielen läßt: Man muß selbst etwas anbieten, und man muß sich einfühlen, man muß es gewohnt sein, sich mitzuteilen, und ebenso zuzuhören. Eine seltene, indes unwiderstehliche Kombination.
Blaise Pascal
Das Niesen absorbiert alle Funktionen der Seele ebenso sehr wie die Arbeit.
Christoph Martin Wieland
Zu viel Licht ist zu, Sehen ebenso unbequem als zu wenig.
David Hume
Alle Regierung beruht auf Meinung, und das gilt für die freieste und populärste Regierung ebenso wie für die despotischste und militärische.
Franz Kafka
Jedes Ideal erzeugt ebenso viele Heilige wie Märtyrer.
Friedrich Nietzsche
Wer viel zu tun hat, behält seine allgemeinen Ansichten und Standpunkte fast unverändert bei. Ebenso jeder, der im Dienst einer Idee arbeitet: er wird die Idee selber nie mehr prüfen, dazu hat er keine Zeit mehr; ja es geht gegen sein Interesse, sie überhaupt noch für diskutierbar zu halten.
Vielleicht bildet sich die Ameise im Walde ebenso stark ein, daß sie Ziel und Absicht der Existenz des Waldes ist, wie wir dies tun, wenn wir an den Untergang der Menschheit in unserer Phantasie fast unwillkürlich den Erduntergang anknüpfen.
Der Lehre von dem Heer als einem Mittel der Notwehr muß man ebenso gründlich abschwören als den Eroberungsgelüsten.
Wenn wir die Ehre anderer Personen nicht in unseren Selbstgesprächen ebenso schonen, wie in der Öffentlichkeit, so sind wir unanständige Menschen.
Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zu Grunde. Ebenso die Geister, welche man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln; sie hören auf, Geist zu sein.
Man will nicht nur verstanden werden, wenn man schreibt, sondern ebenso gewiß auch nicht verstanden werden. Vielleicht gehörte eben dies zur Absicht seines Schreibers, - er will nicht von irgend jemand verstanden werden.
Friedrich von Schiller
Wird dieses Aug nicht ebenso schmelzend funkeln, ob es im Rhein oder in der Elbe sich spiegelt oder im Baltischen Meer?
Friedrich von Schlegel
Die Frauen werden in der Poesie ebenso ungerecht behandelt wie im Leben.
Heinrich Heine
Das deutsche Volk hat sich in der letzten Zeit nicht sehr verstellt. Die Franzosen machen noch immer eine pfiffige Miene, sind aber im Grunde ebenso dumm wie wir, und in Bezug auf Dummheit gibt es keine Rheingrenze mehr.
Ebenso wie Individuen gehen auch Institute ihrem Verderben entgegen, wenn sie von dem Prinzipe abtrünnig werden, dem sie ihre Entstehung und Blüte verdanken.
Einer schönen Frau schreiben scheint mir ebenso töricht, als wenn ich mit einer Straßburger Pastete in Korrespondenz treten wollte.
Möge auch einmal für Deutschland die Stunde schlagen, wo das geistige Eigentum des Schriftstellers ebenso ernsthaft anerkannt werde wie das baumwollene Eigentum des Nachtmützenfabrikanten.
Aufopferung eigener Interessen ist ein Talent, das den Priestern der Liebe ebenso abgeht wie den sündigen Laien.
Henry David Thoreau
Die Natur paßt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.
Honoré de Balzac
Wenn er beim Spiel mit einem Einsatz fünfundzwanzig bis dreißig Louis verlor, bezahlte er sie natürlich; gewann er aber, so gab er das Geld gleich wieder aus - was wir ebenso machen würden, wären wir dumm genug, uns auf Glücksspiele einzulassen.
An Gott zweifeln heißt an ihn glauben. Ebenso wehrt sich eine Frau erst, wenn sie gefangen ist.
Die Menschen erlauben uns wohl, uns über sie zu erheben, aber sie verzeihen es uns niemals, wenn wir nicht ebenso tief herabsteigen wie sie.
Leidenschaften sind ebenso feige wie grausam.
Das Wohltun, das zwei Wesen zu einem einzigen verschmilzt, ist eine himmlische Leidenschaft, die ebenso unbegreiflich und selten ist wie wahre Liebe. Beide entspringen sie dem Verschwendenkönnen schöner Seelen.
Was soll aus Euch werden, wenn ich mal nicht mehr da bin? Väter müßten ebenso lange leben wie ihre Kinder.
Um zum Eheglück zu gelangen, gilt es einen Berg zu erklimmen, dessen kleines Gipfelplateau unmittelbar zur ebenso abschüssigen wie glatten Rückseite führt.
Schwache Menschen beruhigen sich ebenso leicht, wie sie sich erschrecken.
Ihre Geliebte zu einer Vertrauten zu degradieren ist ein ebenso gefahrvolles Unterfangen wie in ihrem Beruf eine Flußüberquerung unter Feindbeschuß.
Immanuel Kant
Der Tod - das weiß man - nutzt sich durch Wiederholung ebenso wenig ab wie das Leben, und die Liebe auch nicht.
Jakob Boßhart
Das Gute ist dem Göttlichen ebenso fremd wie das Böse. Gott hat mit moralischen Werten nichts zu schaffen.
Jean Paul
Je länger man lebt, desto kürzer werden uns die Jahre. Denke an das Reisen: ein Vormittag auf der Reise zugebracht ist länger als zehn Vormittage zu Hause; aber warum? Die Menge neuer Gegenstände vervielfacht die Aufmerksamkeiten oder die Ideen, als Zeitmesser. Ebenso scheint uns die Jugend länger, weil in ihr alles neu ist und also die Zeit verdoppelt, im Alter aber alles einförmig wiederkehrt.
In den alten deutschen Anleitungen zur Höflichkeit stehen ebenso viele Chesterfield Gebote der Falschheit etc.; aber bei ihrer Dummheit merkt man die Immoralität nicht.
Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt
Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen.
Denn nur die Wissenschaft, die aus dem Inneren stammt und ins Innere gepflanzt werden kann, bildet auch den Charakter um - und dem Staat ist es ebenso wenig als der Menschheit um Wissen und Reden, sondern um Charakter und Handeln zu tun.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Der hat die Weisheit erfaßt, der ebenso sorglos stirbt, wie er geboren wurde.
Ludwig Feuerbach
Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster.
Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso gewiß wie übermäßigem Genuß.
Martin Luther
Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.
Mary Wollstonecraft
Ehemänner ebenso wie ihre Artgenossen sind oft nur zu groß geratene Kinder.
Maurice Barrès
Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energie zu wecken.
Maxim Gorki
Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper.
Michail J. Lermontow
Was ungewöhnlich begonnen hat, muß ebenso enden.
Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield
Junge Männer neigen dazu, Mißfallen, wenn nicht gar Abscheu und Verachtung für ältere und häßliche Frauen zu zeigen, was ebenso unhöflich wie unklug ist, denn wir schulden dem ganzen Geschlecht eine achtungsvolle Höflichkeit.
Thomas Carlyle
Ein gut beschriebenes Leben ist ebenso selten wie ein gut geführtes.
Victor Hugo
Das Schöne ist ebenso nützlich wie das Nützliche. Mehr noch vielleicht.
Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist oft für ihr Leben und zumal ihr Geschick ebenso wichtig wie das, was sie tun.

