Zitate zum Thema "machen"
Epiktet
Die Materialien sind mittelmäßig, aber was wir daraus machen, ist keine Sache von Mittelmäßigkeit.
Epikur von Samos
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
Man soll sich weder die Voreiligen noch die Umständlichen zu Freunden machen. Man muß allerdings auch etwas wagen um der Freundschaft willen.
Wer behauptet, es geschehe alles nach Notwendigkeit, kann demjenigen keinen Vorwurf machen, der sagt, es geschehe nicht alles nach Notwendigkeit; denn er muß ja erklären, daß auch dies nach Notwendigkeit geschehe.
Man muß versuchen, den nächsten Tag immer besser zu machen als den vorangehenden, solange wir auf dem Wege sind; sind wir aber an die Grenze gekommen, dann in gleichmäßiger Freude zu sein.
Das Unglück muß man heilen durch die freudige Erinnerung an das Verlorene und durch die Erkenntnis, daß es nicht möglich ist, das Geschehene ungeschehen zu machen.
Tue nichts im Leben, was dir Angst machen wird, wenn es dein Nächster bemerkt.
Erasmus von Rotterdam
Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?
Friedrich II., der Große
Wenn die Vernunft ihre Stimme häufig gegen den Fanatismus erhebt, dann kann sie die künftigen Generationen vielleicht toleranter machen.
Hippokrates
Was uns am Leben erhält, kann uns auch krank machen.
Horaz
Gott kann das Tiefste ins Höchste verwandeln, den Hochmütigen erniedrigen und aus Dunkel Licht machen.
Ignatius von Loyola
Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.
Marc Aurel
Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk' an die Vorzüge deiner Mitmenschen.
Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.
Die Gedanken sind es, die das Leben des Menschen glücklich oder unglücklich machen.
Unser Leben ist das, was unsere Gedanken aus ihm machen.
Molière
Man kann ein anständiger Mensch sein und doch schlechte Verse machen.
Napoleon I. Bonaparte
Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.
Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren, aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen.
Terenz
Eine Tat kann man nicht ungeschehen machen.
Adolph Freiherr von Knigge
Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.
Selten nehmen ältere Leute so billige Rücksicht, daß sie sich in Gedanken an die Stelle jüngerer Personen setzen, die Freuden derselben nicht störten, sondern vielmehr zu befördern und durch Teilnahme lebhafter zu machen suchten.
Die mehrsten Schriftsteller, welche etwas über die Frauenzimmer sagen, scheinen sich's zum Geschäfte zu machen, nur die Schwächen derselben aufzudecken.
Ich kenne Jünglinge mit Antinousgestalten, die ihr Glück bei dem schönen Geschlechte nicht machen, und hingegen Männer mit fast garstigen Larven, die dort gefallen und Teilnehmung erwecken.
Zwei Damen, die Forderungen und Ansprüche von einerlei Art machen, sei es nun von seiten der Schönheit, Gelehrsamkeit oder sonst, stimmen in einer Gesellschaft nicht gut zusammen; doch werden sie noch zuweilen miteinander fertig; kommt aber die dritte hinzu, dann hat der böse Feind sein Spiel.
Übrigens hat man nicht unrecht, wenn man behauptet, daß unsre Feinde oft, ohne es zu wollen, unsre größten Wohltäter sind. Sie machen uns aufmerksam auf Fehler, die unsre eigne Eitelkeit, die Nachsicht unsrer parteiischen Freunde und die niedrige Gefälligkeit der Schmeichler vor unsern Augen verbergen.
Albert Einstein
Als ich jung war, fand ich heraus, daß die große Zehe immer die Angewohnheit hat, ein Loch in die Socke zu machen. Und so habe ich aufgehört, Socken zu tragen.
Ein glücklicher Mensch ist zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen.
Das Denken der Zukunft muß Kriege unmöglich machen.
Anton Graff
Mut beruht vielfach auf Phantasielosigkeit. Man kann sich keine Vorstellung von der Situation machen, in die man gegebenenfalls durch ihn versetzt wird.
Arthur Schopenhauer
Je älter man wird, desto weniger Bewußtsein lebt man. Die Dinge eilen vorüber, ohne Eindruck zu machen.
Baltasar Gracián y Morales
Nie sein Ansehen von der Probe eines einzigen Versuchs abhängig machen: Denn mißglückt er, so ist der Schaden unersetzlich.
Falsch angelegte Dinge sind nie von Bestand; schon daß sie soviel verheißen, muß sie verdächtig machen, weil selbst nicht richtig ist, was zuviel beweisen will.
Benjamin Franklin
Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flott zu machen als ein Monat dumpfen Brütens.
Unsere Kritiker sind unsere Freunde. Sie zeigen uns, wo wir Fehler machen.
Bertolt Brecht
Ohne Ansichten und Absichten kann man keine Abbildung machen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie soll man das wissen, was wissenswert ist.
Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.
Blaise Pascal
Kalte Worte lassen Menschen erstarren, hitzige Worte schmerzen sie. Bittere Worte machen sie bitter, und zornige Worte machen sie zornig. Freundliche Worte bringen gleichfalls ihr Abbild im Gemüt des Menschen hervor: Sie erheitern, besänftigen und trösten
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will, dass wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.
Carl Hilty
Leiden machen den Menschen stark. Oder sie zerbrechen ihn.
Man kann nicht etwas ganz anderes aus sich machen, als wozu die Anlage vorhanden ist.
Carlo Goldoni
Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen.
Charles de Montesquieu
Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
Charles Dickens
Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus.
Daniel Spitzer
Kleider machen Leute, sagen die Leute, die Kleider machen.
Donald R. Perry Marquis
Ich denke niemals, wenn ich schreibe. Niemand kann zwei Dinge auf einmal und beide gut machen.
Emil Gött
Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.
Ernest Hemingway
Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
Manche sagen, Glück sei fad... Das kommt davon, daß fade Leute manchmal sehr glücklich sind, während die intelligenten bloß da zu sein scheinen und da sind, sich und andere unglücklich zu machen.
Fjodor Dostojewskij
Kinder machen die Seele gesund.
François Duc de La Rochefoucauld
Es gibt schlechte Eigenschaften welche große Talente machen.
Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.
François Marie Voltaire
Es ist komisch, daß kein Mensch mit Esprit ein Glück möchte, das auf Dummheit gegründet ist, und doch ist es klar, daß man dabei einen guten Tausch machen würde.
Laßt uns arbeiten, ohne zu grübeln. Das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.
Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
Franz Grillparzer
Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigne Sorgen verbergen und andre fröhlich machen.
Franz Kafka
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.
Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.
Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos gewordenen Meldungen zu. Gerne würden sie ihrem elenden Leben ein Ende machen, aber sie wagen es nicht wegen des Diensteides.
Zwei Möglichkeiten: sich unendlich klein machen oder es sein. Das zweite ist Vollendung, also Untätigkeit, das erste Beginn, also Tat.
Friedrich Hölderlin
Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.
Friedrich Nietzsche
Der künstlerische Genius will Freude machen, aber wenn er auf einer sehr hohen Stufe steht, so fehlen ihm leicht die Genießenden; er bietet Speisen, aber man will sie nicht.
Die Dichter, insofern auch sie das Leben der Menschen erleichtern wollen, wenden den Blick entweder von der mühseligen Gegenwart ab oder verhelfen der Gegenwart durch ein Licht, das sie von der Vergangenheit herstrahlen machen, zu neuen Farben.
Das gewöhnlichste Mittel, welches der Asket und Heilige anwendet, um sich das Leben doch noch erträglich und unterhaltend zu machen, besteht in gelegentlichem Kriegführen und in dem Wechsel von Sieg und Niederlage. Dazu braucht er einen Gegner und findet ihn in dem sogenannten inneren Feinde.
Das vollkommene Weib ist ein höherer Typus des Menschen, als der vollkommene Mann: auch etwas viel Selteneres. - Die Naturwissenschaft der Tiere bietet ein Mittel, diesen Satz wahrscheinlich zu machen.
Die unaufgelösten Dissonanzen im Verhältnis von Charakter und Gesinnung der Eltern klingen in dem Wesen des Kindes fort und machen seine innere Leidensgeschichte aus.
Väter haben viel zu tun, um es wieder gut zu machen, daß sie Söhne haben.
Der Irrtum hat aus Tieren Menschen gemacht; sollte die Wahrheit im Stande sein, aus dem Menschen wieder ein Tier zu machen?
Menschen, welche der Welt ihre Verdienste nicht völlig deutlich machen können, suchen sich eine starke Feindschaft zu erwecken. Sie haben dann den Trost, zu denken, daß diese zwischen ihren Verdiensten und deren Anerkennung stehe.
Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wollte ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.
Die Sekten, welche fühlen, daß sie schwach bleiben werden, machen Jagd auf einzelne intelligente Anhänger und wollen durch Qualität ersetzen, was ihnen an Quantität abgeht. Hierin liegt keine geringe Gefahr für die Intelligenten.
Ich will immer mehr lernen, das Notwendige an den Dingen als das Schöne sehen: - so werde ich einer von denen sein, welche die Dinge schön machen.
Die Eltern machen unwillkürlich aus dem Kinde etwas ihnen Ähnliches - sie nennen das Erziehung.
Friedrich Rückert
Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, daß die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.
Wo du streiten siehst zwei Drachen, tritt als Mittler nicht dazwischen; denn sie möchten Friede machen und dich selbst beim Kopf erwischen.
Friedrich von Schiller
Der Ring macht Ehen, und Ringe sind's, die eine Kette machen!
Das Unglück muß einen großen Mann nicht zur Memme machen.
Gabriel Rollenhagen
Kleine Wasser machen niemand reich, am besten fischen ist im großen Teich.
Georg Christoph Lichtenberg
Es ist sonderbar, daß nur außerordentliche Menschen die Entdeckungen machen, die hernach so leicht und simpel scheinen.
Unsere Theologen wollen mit Gewalt aus der Bibel ein Buch machen, worin kein Menschenverstand ist.
Leute, die sehr viel gelesen haben, machen selten große Entdeckungen.
Wenn sich unsere jungen Leute gewöhnten, gegen drei Gedichtchen für das Herz nur eins für den Kopf zu machen, so hätten wir die Hoffnung, einmal im Alter einen Mann zu sehen, der Herz und Kopf hätte, die seltenste Erscheinung. Die meisten haben selten mehr Licht im Kopf, als grade nötig ist, zu sehen, daß sie nichts drin haben.
Man könnte die Gewohnheit eine moralische Tradition nennen, etwas, was den Geist nicht leicht über die Dinge hinstreichen läßt, sondern ihn damit verbindet, so daß es ihm schwer wird, sich davon los zu machen.
Kluge Leute glauben zu machen man sei was man nicht ist, ist schwerer als zu werden was man scheinen will.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Die Erziehung hat den Zweck, den Menschen zu einem selbständigen Wesen zu machen, das heißt zu einem Wesen von freiem Willen.
George Elliot
Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen.
Germaine Madame de Staël
Natur und Gesellschaft machen die Frauen aufs Innigste mit den Leiden vertraut, und niemand kann leugnen, wie mir scheint, daß sie in unserem Zeitalter im Allgemeinen besser sind als die Männer.
Gilbert Keith Chesterton
Wenn es Sinn hat, etwas zu machen, so ist auch sinnvoll, es schlecht zu machen.
Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn nebenan.
Gotthold Ephraim Lessing
Erröten macht die Häßlichen so schön: und sollte Schöne nicht noch schöner machen?
Mit dir, und über dich zu lachen, Soll ich ein Sinngedichte machen? Gut! daß du ohne Müh kannst lachen, So will ichs sonder Einfall machen.
Gustave Flaubert
Es gibt Tage, wo man so traurig ist, daß man sich noch trauriger machen möchte.
Heinrich Heine
Aus einem Franzosen kann man alles machen, und jeder dünkt sich zu allem geschickt. Aus dem kümmerlichsten Bühnendichter entsteht plötzlich, wie durch einen Theatercoup, ein Minister, ein General, ein Kirchenlicht, ja ein Herrgott.
Das deutsche Volk hat sich in der letzten Zeit nicht sehr verstellt. Die Franzosen machen noch immer eine pfiffige Miene, sind aber im Grunde ebenso dumm wie wir, und in Bezug auf Dummheit gibt es keine Rheingrenze mehr.
Der französische Hexameter, dieses gereimte Rülpsen, ist mir wahrhaft ein Abscheu. Ich hätte für Frankreich sterben können, aber französische Verse machen, nimmermehr!
Die Männer sind große Narren. Die größeren Narren sind aber diejenigen Männer, welche ihre Frauen nicht lieben, da sie doch für dieselben Ausgaben machen müssen und sich für dasselbe Geld ein zärtliches Gefühl verschaffen könnten.
Die Weiber haben leider nur eine einzige Art, wie sie uns glücklich machen können, während sie uns auf dreißigtausend Arten unglücklich zu machen wissen.
Er kann alles machen, er hat alles, was zu einem großen Dichter gehört, außer etwa Phantasie und Witz, und wenn er viel Geld hätte, wäre er ein reicher Mann.
Es ist ein trister Anblick, wenn der Esel sich spanischen Pfeffer in den Steiß steckt, um in Ekstase zu geraten und desto besser den wütenden Champion des Löwen machen zu können.
Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen.
Feige Konzessionen darf keiner machen, der stark ist.
Nur Narren wollen gefallen; der Starke will seine Gedanken geltend machen.
Werden wir endlich von unseren Eichenwäldern den rechten Gebrauch machen, nämlich zu Barrikaden für die Befreiung der Welt?
Wir sind alle Menschen und treiben am liebsten, was für uns nicht paßt, was wir nicht verstehen und wobei wir uns lächerlich machen.
Henrik Ibsen
Das ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, daß sie die Seele klein machen.
Henry Wadsworth Longfellow
Es ist einfacher, eine Sache richtig zu machen, als zu erklären, warum man sie falsch gemacht hat.
Henry Ward Beecher
Machen Sie es sich zur Aufgabe, höheren Ansprüchen zu genügen, als andere an Sie stellen.
Honoré de Balzac
Wenn er beim Spiel mit einem Einsatz fünfundzwanzig bis dreißig Louis verlor, bezahlte er sie natürlich; gewann er aber, so gab er das Geld gleich wieder aus - was wir ebenso machen würden, wären wir dumm genug, uns auf Glücksspiele einzulassen.
Das Leben ist nur, was wir durch unsere Gefühle daraus machen.
Ich glaube nicht das Falschheit darin liegen kann, Geheimnisse zu verschweigen, über die die Welt sich lustig zu machen pflegt.
Die Frauen wähnen sich im Besitz des Rechtes, uns bisweilen kleine Lügen zu sagen. Gefallen sie sich gar nicht oft darin, Freuden, die sie uns zu machen beabsichtigen, vor uns zu verheimlichen?
Der Mann mag Genie haben, aber er besitzt weder die Beharrlichkeit noch die Geduld, die das Genie weihen und zu etwas Göttlichem machen.
Um aus einer Frau eine Gottheit zu machen, dürfen wir sie nicht heute in einem Mäntelchen, morgen in einem dekolletierten Abendkleid und übermorgen auf dem Boulevard bei Einkaufen von Spielzeug für ihren Jüngsten sehen.
Liebe und Arbeit haben die Tugend, daß sie den Menschen ziemlich gleichgültig gegen die Außendinge machen.
Nun aber ist nichts schrecklicher, zumal in Paris, als ein grundloser Verdacht: er läßt sich unmöglich zunichte machen.
Mit zweiundzwanzig Jahren etwas grundfalsch zu machen, bedeutet das nicht, sich die Zukunft zu zerstören, das Kleid zu zerreißen, das man anziehen soll? Liebes Kind, wir lernen immer erst recht spät, es anzulegen, ohne es zu zerknittern.
Eine Witwe darf aus ihrer Eheschließung keine Liebelei machen. Geht eine Maus zweimal in dieselbe Falle?
Machen sie sich nie einen Spaß daraus, den 13 zu stören, die Eintracht der Familien und das Glück von Frauen zugrunde zu richten, die glücklich sind. Ich, meine Liebe habe sie gespielt, diese gefährliche Rolle. Mein Gott, ja, um eines Triumphs der Eigenliebe willen mordet man zuweilen arme, tugendhafte Geschöpfe; denn, Liebste, es gibt tatsächlich tugendhafte Frauen, und man zieht sich tödlichen Haß zu.
Nebenbei sei gesagt, daß Polen Rußland durch den Einfluß seiner Sitten hätte erobern können, anstatt es mit Waffen zu bekämpfen; dann hätte es gehandelt wie die Chinesen, die schließlich die Tataren zu Chinesen gemacht haben und, wie zu hoffen steht, auch die Engländer zu Chinesen machen werden.
Die Winter sind für die Damen à la mode dasselbe, was ehedem für die Offiziere des Kaiserreichs ein Feldzug gewesen ist. Was für ein Werk der Kunst und der hohen Begabung stellen ein Abendkleid oder eine Frisur dar, die dazu dienen sollen, Sensation zu machen!
Die Herzogin richtete auf Eugène einen jener hochmütigen Blicke, die den Betroffenen von Kopf bis Füßen einwickeln, zusammendrücken und zur Null machen.
Wenn Sie also schnell ihr Glück machen wollen, müssen Sie entweder schon reich sein oder tun, als ob sie es wären.
Da haben sie das Leben, wie es tatsächlich ist. Es ist schwerlich schöner als eine Küche; überall riecht es übel, und man muß sich die Hände schmutzig machen, wenn man was Gutes essen will; man muß es nur verstehen, sie sich wieder reinzuwaschen: darin besteht die ganze Moral unseres Zeitalters.
Meine Jugend ist noch rein wie ein wolkenloser Himmel: Doch groß oder reich werden wollen, bedeutet das nicht den Entschluß zu lügen, sich zu winden, zu kriechen, sich wieder aufzurichten, zu schmeicheln, zu heucheln? Bedeutet das nicht, sich willig zum Diener derer zu machen, die gelogen, die gebuckelt haben, die gekrochen sind?
Niemand trägt einen neuen Anzug, ohne daß alle anderen darüber ihre Bemerkungen machen.
Es liegt in der Natur der Frauen, das Unmögliche durch das Mögliche zu beweisen und Tatsachen durch Hoffnungen zunichte zu machen.
Hüten Sie sich, einen Dummkopf zu heiraten, suchen Sie sorgfältig den Gefährten, den Gott Ihnen bestimmt hat. Es gibt, glauben Sie mir, viele Männer von Geist, die fähig sind, Sie zu schätzen, Sie glücklich zu machen.
Diese erbärmliche, mit Blumensträußen, Theaterbesuchen vermischte Komödie nennt sich seiner Braut den Hof machen.
Mit vierundzwanzigtausend Francs Rente werden Sie in Ihrer Stellung Frauen finden, die Ihnen mehr zusagen dürften als die Ihre und die Sie sicher glücklicher machen.
Die Notwendigkeit, den Kunden klarzumachen, was sie wollten, ihre Wünsche zu ergründen, ihnen das schmackhaft zu machen, was sie nicht wollten, löst dem Kleinhändler gemeinhin die Zunge.
Katastrophen machen kluge und starke Menschen immer zu Philosophen.
Immanuel Kant
Viele Menschen sind unglücklich, weil sie nicht abstrahieren können. Der Freier könnte eine gute Heirat machen, wenn er nur über eine Warze im Gesicht oder eine Zahnlücke seiner Geliebten wegsehen könnte.
Jean de La Bruyère
Es gibt auf der Welt zwei Arten, um Karriere zu machen: Entweder durch seine Strebsamkeit oder durch den Schwachsinn anderer.
Jean Paul
Gegen das Fehlschlagen eines Plans gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.
Ich begreife sehr wohl, warum manche ihren Körper so wenig den Befehlen der Weisheit untertänig machen können. Der, dessen Herz bei jedem neuen Vorfall zu pochen anfängt, wird über dasselbe anfangs wenig mit seiner Weisheit vermögen. Denn das Bestreben, den Fehler zu vermeiden, bringt ihn hervor.
Die ewigen langweiligen leeren Vorübungen zum Kriege müssen dem Soldaten ordentlich Sehnsucht nach einem freiern und treffenden Realschießen machen.
Die Bücher machen nicht gut oder schlecht, nur besser oder schlechter.
Die Männer machen sich von großen Männern eben jene romanhaften Vorstellungen als die Mädchen von ihren künftigen Romanhelden.
Jean-Jacques Ampère
Bücher machen Epochen und Nationen, so wie Epochen und Nationen Bücher machen.
Jean-Jacques Rousseau
In der Schule der Welt wie in der Schule der Liebe muß man alsbald mit der Ausübung dessen, was man zu lernen gedenkt, den Anfang machen.
Jeremias Gotthelf
Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.