Zitate zum Thema "narr"
Horaz
Angenehm ist es, in passender Situation ein Narr zu sein.
Plutarch
Der ist ein Narr, der die nahen Dinge läßt und den fernen Angelegenheiten folgt.
Andrew Carnegie
Jeder Narr kann kritisieren, verurteilen, reklamieren - und die meisten Narren tun es auch.
Baltasar Gracián y Morales
Wer über alles lacht ist ein ebenso großer Narr, als wer sich über alles betrübt.
Barthold Hinrich Brockes
Der Narr lebt arm, um reich zu sterben!
Elbert Hubbard
Jedermann ist täglich fünf Minuten ein Narr. Es kommt darauf an, die Grenze nicht zu überschreiten.
Gabriel Rollenhagen
Ein Narr ist, wer seinen Feind verachtet.
Georg Christoph Lichtenberg
Der größte Narr kann mehr fragen, als der Weiseste beantworten kann.
Ein Narr, der sich einbildet, ein Fürst zu sein, ist von dem Fürsten, der es in der Tat ist, durch nichts unterschieden, als daß jener ein negativer Fürst und dieser ein negativer Narr ist, ohne Zeichen betrachtet sind sie gleich.
Honoré de Balzac
Der Spötter ist stets oberflächlich und folglich ein grausames Geschöpf; der Narr bedenkt nicht, daß die Gesellschaft selbst zum großen Teil das Lächerliche geschaffen hat, das er belacht, denn die Natur erschuf nur die Lebewesen, die Dummen und Hansnarren aber verdanken wir dem sozialen Staat.
Die Äußerlichkeiten sind für die Narren die Hälfte des Lebens; und deshalb erweist sich mehr als ein Mann von Talent ungeachtet seines ganzen Geistes als ein Narr.
Immanuel Kant
Wir leben in einer Welt, in der ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenig Weise macht.
Jean de La Fontaine
Jeder sagt, er sei dein Freund - aber nur ein Narr verläßt sich darauf.
Jean Paul
Ein Narr ist nie so lächerlich, als man ihn macht.
Johann Wolfgang von Goethe
Ein weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist.
Wer sich mit der Administration abgibt, ohne regierender Herr zu sein, der muß entweder ein Philister oder ein Schelm oder ein Narr sein.
Josef Victor von Scheffel
Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht fällt.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.
Moritz Gottlieb Saphir
Weiber, Glück und Gold, sind dem Narren hold! heißt es. Also kann es doch nichts Klügeres geben, als ein Narr zu sein.
Wer nach einer glücklichen oder unglücklichen Liebe ein Narr ist, der ist keiner geworden, der ist einer geblieben, mit erhöhtem Charakter.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart.
Richard Dehmel
Das Schicksal will's - nun meinst du: bah, ein Narr, wer, eignen Willen schätzt Du Narr! du stehst als Beispiel da, welch Schicksal sich der Wille setzt.
Wilhelm Busch
Ein Narr hat Glück in Masse, wer klug hat selten Schwein.
Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.
Beschluß einer Synode: Die Erde steht still. Heuschrecken haben vier Beine (3. Buch Mose). Bemerkung: Predigt Salomo, 10. Kapitel, 5, 6: Es ist ein Unglück, das ich sehe unter der Sonne, nämlich Unverstand - daß ein Narr sitzet in großer Würde.

