Zitate zum Thema "gesellschaft"
Adam Smith
Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.
Adolph Freiherr von Knigge
Man soll nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will.
Die Gesellschaft möchte lieber unterhalten sein als unterrichtet.
Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.
So schön die gutmütige Herablassung zu der Stimmung der Jugend ist, so lächerlich muß es uns vorkommen, wenn ein Greis so sehr Würde und Anstand verleugnet, daß er in Gesellschaft den Stutzer oder den lustigen Studenten spielt.
Zwei Damen, die Forderungen und Ansprüche von einerlei Art machen, sei es nun von seiten der Schönheit, Gelehrsamkeit oder sonst, stimmen in einer Gesellschaft nicht gut zusammen; doch werden sie noch zuweilen miteinander fertig; kommt aber die dritte hinzu, dann hat der böse Feind sein Spiel.
Nächst den natürlichen Gütern, nächst der Wohlfahrt des Geistes, der Seele und des Leibes ist in der bürgerlichen Gesellschaft der sichre Besitz des Eigentums das Heiligste und Teuerste.
Albert Einstein
Der Mensch kann in seinem kurzen und gefahrenreichen Leben einen Sinn nur finden, wenn er sich dem Dienst an der Gesellschaft widmet.
Die Vorurteile gegenüber den Schwarzen sind die schlimmste Krankheit, an der die Gesellschaft in unserem Land leidet.
Ein Großteil der Geschichte ist erfüllt vom Kampf um die Menschenrechte, einem ewigen Streit, bei dem niemals ein endgültiger Sieg zu erringen ist. Aber in diesem Kampf zu ermüden, würde den Untergang der Gesellschaft bedeuten.
August Bebel
Die Statistik ist die wichtigste Hilfswissenschaft in der neuen Gesellschaft, sie liefert das Maß für alle gesellschaftliche Tätigkeit.
Bertolt Brecht
Der Künstler hat nicht nur die Verantwortung vor der Gesellschaft. Er zieht auch die Gesellschaft zu Verantwortung.
Christian Friedrich Hebbel
Phantasie ist nur in Gesellschaft des Verstandes erträglich.
Claude-Henri de Rouvroy Conte de Saint-Simon
Die Gesellschaft ruht auf der Industrie.
Denis Diderot
Der Zynismus, so verabscheuungswürdig, so unangebracht er auch in der Gesellschaft sein mag, ist für die Bühne hervorragend geeignet.
Edgar Watson Howe
Was die Leute hinter deinem Rücken sagen, das ist seine Stellung in der Gesellschaft.
François Duc de La Rochefoucauld
Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leisten würde.
Ein geistreicher Mensch wäre oft in Verlegenheiten ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.
Friedrich Engels
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
Friedrich Nietzsche
Menschen, die sich in der Gesellschaft nicht sicher fühlen, benutzen jede Gelegenheit, um an einem Nahegestellten, dem sie überlegen sind, diese Überlegenheit öffentlich , vor der Gesellschaft, zu zeigen, zum Beispiel durch Neckereien.
Niemand dankt dem geistreichen Menschen die Höflichkeit, wenn er sich einer Gesellschaft gleichstellt, in der es nicht höflich ist, Geist zu zeigen.
Der, welcher keine Bücher schreibt, viel denkt und in unzureichender Gesellschaft lebt, wird gewöhnlich ein guter Briefschreiber sein.
Die vornehmen Frauen denken, daß eine Sache gar nicht da ist, wenn es nicht möglich ist, von ihr in der Gesellschaft zu sprechen.
Es ist zum Lachen, wenn eine Gesellschaft von Habenichtsen die Abschaffung des Erbrechts dekretiert, und nicht minder zum Lachen ist es, wenn Kinderlose an der praktischen Gesetzgebung eines Landes arbeiten: - sie haben ja nicht genug Schwergewicht in ihrem Schiffe, um sicher in den Ozean der Zukunft hineinsegeln zu können.
Eine höhere Kultur kann allein dort entstehen, wo es zwei unterschiedene Kasten der Gesellschaft gibt: die der Arbeitenden und die der Müßigen, zu wahrer Muße Befähigten.
Alles, was meiner Art ist, in Natur und Geschichte, redet zu mir, lobt mich, treibt mich vorwärts, tröstet mich. Das andere höre ich nicht oder vergesse es gleich. Wir sind stets nur in unserer Gesellschaft.
Friedrich von Schlegel
Was gute Gesellschaft genannt wird, ist meistens nur ein Mosaik von geschliffenen Karikaturen.
Georg Christoph Lichtenberg
Der Mensch liebt die Gesellschaft, und sollte es auch nur die von einem brennenden Rauchkerzchen sein.
Germaine Madame de Staël
Natur und Gesellschaft machen die Frauen aufs Innigste mit den Leiden vertraut, und niemand kann leugnen, wie mir scheint, daß sie in unserem Zeitalter im Allgemeinen besser sind als die Männer.
Gian Vincenzo Gravina
Der Langweiler ist ein Mensch, der die Leute ihrer Einsamkeit beraubt, ohne ihnen Gesellschaft zu bieten.
Gustave Flaubert
Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.
Hannah More
In der Einsamkeit müssen wir unsere Gedanken überwachen, in der Familie unsere Launen und in Gesellschaft unsere Zungen.
Heinrich Heine
Laßt uns die Franzosen preisen! Sie sorgten für die zwei größten Bedürfnisse der menschlichen Gesellschaft, für gutes Essen und bürgerliche Gleichheit.
Henrik Ibsen
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft.
Honoré de Balzac
Der Spötter ist stets oberflächlich und folglich ein grausames Geschöpf; der Narr bedenkt nicht, daß die Gesellschaft selbst zum großen Teil das Lächerliche geschaffen hat, das er belacht, denn die Natur erschuf nur die Lebewesen, die Dummen und Hansnarren aber verdanken wir dem sozialen Staat.
Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.
Die Leidenschaften töten hieße, die Gesellschaft töten, die, wenn sie erstere auch nicht verursacht, sie doch zur Entwicklung bringt.
Je tiefer man in die Gesellschaft hinabsteigt, um so mehr trifft man auf hochherzige Gesinnung, die frei von Pralerei ist.
Die Gesellschaft kann nur durch individuelle Opfer bestehen, die die Gesetze fordern.
Die Gesetze von Welt und Gesellschaft fuhr sie fort, verlangen, daß ich ihm ein glückliches Dasein bereite; ich werde ihnen gehorchen; ich werde seine Magd sein; meine Aufopferung ihm gegenüber soll keine Grenzen haben, aber von heute an bin ich Witwe.
Einen Gatten können wir verlassen, auch wenn er uns liebt. Ein Mann ist ein starkes Wesen; für ihn gibt es Tröstungen. Wir können die Gesetze von Welt und Gesellschaft mißachten. Aber ein Kind ohne Mutter?
Vielleicht sind die Gesetze der Gesellschaft nicht so grausam wie ihre Bräuche.
Man findet in den Höhen der Gesellschaft ebensoviel Schmutz wie in den Tiefen, er ist dort nur härter und vergoldet.
Die Moral ist machtlos gegenüber einem Dutzend Laster, welche die Gesellschaft zerstören und die nichts bestrafen kann.
Es gibt ein grauenhaftes, schmutziges entsetzliches, verderbliches, ewig aufgeschlagenes Buch, das man niemals schließen wird, das Hauptbuch der Gesellschaft.
Eine Frau ist für ihren Gatten stets alt und mißfällig, aber stets strahlend, elegant und geputzt für den andern, für den Nebenbuhler aller Ehegatten, für die Gesellschaft, welche alle Frauen verleumdet und verlästert.
Kein Gesetzbuch, keine menschliche Institution kann dem moralischen Verbrechen zuvorkommen, das durch ein Wort tötet. Darin besteht das Unzulängliche der sozialen Rechtssprüche; darin besteht der Unterschied zwischen den Sitten der hohen Gesellschaft und denen des Volkes: das eine ist frei und offen, die andere heuchlerisch; das eine bedient sich des Messers, die andere des Gifts der Sprache oder der Ideen; dem einen wird der Tod zuteil, der anderen Straffreiheit.
Die Gesellschaft büßt ihre Rechte nie ein; sie will in einem fort amüsiert werden.
Bislang haben nur wenige Maler das Bild der Liebe in Angriff genommen, wie sie in den hohen Sphären der Gesellschaft ist: voller Größe und geheimer Nöte, furchtbar in der Unterdrückung des Begehrens, durch die dümmsten, alltäglichsten Zufälle, oft durch Lässigkeit abgebrochen.
Welt und Gesellschaft sind grausam.
Die Gesellschaft lehnt es ab, die Übel zu mildern, die sie erzeugt; sie erweist den geschickten Betrügern Ehren und hat keinerlei Lohn für die Aufopferung.
Eine glückliche Frau geht nicht in die Gesellschaft.
Wenn du dich verheiraten solltest, dann vollzieh diese Handlung nicht leichtfertig; sie ist die wichtigste unter allen, zu denen die Gesellschaft uns zwingt. Sei darauf bedacht, den Charakter der Frau, mit der du dich verheiraten willst, lange zu studieren.
Man kann Leuten aus guter Gesellschaft die Beherrschung der Sprache, die nicht gesprochen wird, schwerlich abstreiten.
Wir leisten der Gesellschaft manchen großen Dienst, von dem sie nichts erfährt.
Er hatte die drei großen Ausdrucksformen der Gesellschaft kennengelernt: den Gehorsam, den Kampf und die Rebellion.
Schöne Seelen halten es in der Welt nicht lange aus. Wie sollten sich denn auch große Gefühle einer niedrigen, kleinen, oberflächlichen Gesellschaft verbünden können?
Hat man jemals bedacht, welche Dienste ein erloschenes Gefühl der Gesellschaft leisten kann, in welchem Maße die Liebe der Gesellschaft zugute kommt und ihr nützlich ist ?
Nicht ohne Grund, mein Lieber, wirft das Sprichwort die drei Schwarzröcke zusammen, den Priester, den Mann des Gesetzes und den Arzt: der eine sorgt für die Wunden der Seele, der andere für die des Geldsacks, der letzte für die des Leibes; sie stellen die drei Grundfesten der Existenz der Gesellschaft dar: das Gewissen, den Besitz, die Gesundheit.
Von allen Praktiken der Gesellschaft ist die Lobhudelei die niederträchtigste.
Vielleicht plaudert man williger angesichts des Desserts, in Gesellschaft erlesener Weine während der köstlichen Minuten, da jeder den Ellenbogen auf den Tisch und den Kopf in die Hand stützen darf. Dann spricht nicht nur jeder gern, sondern hört womöglich noch lieber zu. Die Verdauung, die sich fast stets auswirkt, macht, dem Charakter entsprechend, entweder schwatzhaft oder schweigsam. So kommt jeder dabei auf seine Kosten.
Die Menschen, die Gesellschaft, der Zufall, die Natur, Gott, so glaube ich, verkaufen uns die Liebe um den Preis der grausamsten Qualen.
Jean de La Bruyère
In der Gesellschaft gibt die Vernunft stets als erste nach.
Jean Paul
In der Einsamkeit wird der gute Teil des Menschen, in der Menge der schlechte vergrößert; jener bekommt dort die Waffen, dieser fühlt sie hier. In der Gesellschaft lernt man die Tugend nicht.
Man gewinnt in Gesellschaft nicht so viel, wenn man durch Stärke die Feinheit ersetzen will, als andere, die es umkehren.
Nichts wird weniger in Gesellschaft erraten als die Empfindsamkeit, besonders die männliche.
Um ein guter Gesellschafter zu sein, ist es sehr gut, etwas zu treiben, was die Gesellschaft selbst interessiert. Daher ist ein Jurist, Kaufmann unter Bürgerlichen an und für sich ein besserer als ein Philosoph oder gar Dichter.
Jean-Jacques Rousseau
So bin ich denn nun allein auf Erden, ohne Bruder, ohne Nächsten, ohne Freund, überlassen meiner eigenen Gesellschaft.
Johann Wolfgang von Goethe
Sobald man in Gesellschaft, nimmt man vom Herzen den Schlüssel ab und steckt ihn in die Tasche; die, welche ihn stecken lassen, sind Dummköpfe.
Die Gesellschaft macht einen rohen Menschen bald höflich, ein geschäftiges Leben den offensten vorsichtig.
Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, daß du ein Mensch mit Menschen bist.
Es ist eine eigene Sache, schon durch die Geburt auf einen erhabenen Platz in der menschlichen Gesellschaft gesetzt zu sein.
Gar freundliche Gesellschaft leistet uns ein ferner Freund, wenn wir ihn glücklich wissen.
John Ruskin
Ein Künstler sollte reif für die beste Gesellschaft sein, um sie meiden zu können.
Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza
Wenn Gott, als er den Mann formte, gedacht hätte, daß die Frau etwas Schlechtes sei, dann hätte er sie dem Mann nicht zur Gesellschaft gegeben, noch hätte er sie aus ihm gemacht.
Jules Michelet
Was vermag man über eine Frau in der Gesellschaft? Nichts! in der Einsamkeit? Alles!
Karl Kraus
Gehn's, san's net fad!, sagt der Wiener zu jedem, der sich in seiner Gesellschaft langweilt.
Karl Marx
Die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.
Miguel de Cervantes Saavedra
Guten Menschen Gesellschaft zu leisten, ist die beste Methode, selbst ein guter Mensch zu werden.
Moritz Gottlieb Saphir
Jede Gesellschaft ist nichts anderes als ein großes Picknick aus Notlügen. eine der Lügen heißt: Jeder Mensch hat sein Schicksal. Das ist nicht wahr; die Gesellschaft ist ihr Schicksal!
Ohne zwei Dinge kann man in der Gesellschaft nicht leben: Ohne schöne Redensarten und ohne schöne Frauen
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Wer sich in der eigenen Gesellschaft nicht wohl fühlt, hat gewöhnlich ganz recht.
Die Gesellschaft besteht aus zwei großen Klassen: die einen haben mehr Essen als Appetit, die anderen mehr Appetit als Essen.
Die Kunst der Parenthese ist eins der großen Geheimnisse der Beredsamkeit in der Gesellschaft.
Man ist in der Einsamkeit glücklicher als in der Welt. Kommt es nicht daher, daß man in der Einsamkeit an die Dinge denkt, in der Gesellschaft aber an die Menschen denken muß?
Vorurteil, Eitelkeit, Berechnung beherrschen die Welt; wer nur Vernunft, Wahrheit, Gefühl folgt, hat fast nichts gemein mit der Gesellschaft. Er muß in sich selbst sein ganzes Glück suchen und finden.
Das Elend des Menschen liegt darin, daß er in der Gesellschaft Trost suchen muß gegen die Leiden, die die Natur ihm zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft.
Oscar Wilde
Andere Menschen sind ziemlich schrecklich. Die einzig mögliche Gesellschaft ist man selber.
Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.
Es gibt nur eine Klasse in der Gesellschaft, die mehr an Geld denkt als die Reichen. Das sind die Armen.
Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield
Frauen von Rang und Charakter - ich rede nicht von absolut fleckenlosen - sind ein notwendiger Bestandteil jeder guten Gesellschaft.
In Gesellschaft ist jede Frau jedem Mann überlegen und hat Anspruch, mit Respekt, ja sogar mit Schmeichelei angesprochen zu werden.
Ralph Waldo Emerson
Die Gesellschaft ist ein Maskenball, bei dem jeder seinen wirklichen Charakter verbirgt und ihn durchs Verbergen bloßlegt.
Rutherford B. Hayes
Das traurige an unserer Gesellschaft ist das krankhafte Bestreben, noch höher zu steigen.
Sigmund Freud
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiß, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht der zivilisierten Menschen.
Wilhelm Busch
Mit sich selbst ist man nicht immer in der vornehmsten Gesellschaft.

