Zitate zum Thema "staat"

Aristoteles

Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob sich die, welche ihn regieren, von den Weibern beherrschen lassen?

Ludwig XIV.

Der Staat bin ich!

Bertolt Brecht

Ein Staat muß so eingerichtet sein, daß zwischen dem Nutzen des einzelnen und dem Nutzen des Staates kein Unterschied ist.

François Marie Voltaire

Die Industrie müßte gefördert werden, aber die blühende Industrie müßte dann ihrerseits den Staat unterstützen.

Frédéric Bastiat

Staat: eine große Fiktion, mit deren Hilfe sich jedermann bemüht, auf Kosten von jedermann zu leben.

Friedrich Dürrenmatt

Vaterland nennt der Staat sich immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.

Friedrich Engels

Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert?

Friedrich Nietzsche

Der Staat ist eine kluge Veranstaltung zum Schutz der Individuen gegen einander: übertreibt man seine Veredelung, so wird zuletzt das Individuum durch ihn geschwächt, ja aufgelöst, - also der ursprüngliche Zweck des Staates am gründlichsten vereitelt.

Die Sozialisten begehren für möglichst viele ein Wohlleben herzustellen. Wenn die dauernde Heimat dieses Wohllebens, der vollkommene Staat, wirklich erreicht wäre, so würde durch dieses Wohlleben der Erdboden, aus dem der große Intellekt und überhaupt das mächtige Individuum wächst, zerstört sein.

Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: Ich, der Staat, bin das Volk.''

Dort, wo der Staat aufhört, da beginnt erst der Mensch.

Friedrich von Schiller

Der Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

Woran erkenn ich den besten Staat? Woran du die beste Frau kennst! Daran mein Freund, daß man von beiden nicht spricht.

Totalität des Charakters muß also bei dem Volke gefunden werden, welches fähig und würdig sein soll, den Staat der Not mit dem Staat der Freiheit zu vertauschen.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Der Staat an und für sich ist das sittlichste Ganze, die Verwirklichung der Freiheit; und es ist absoluter Zweck der Vernunft, daß die Freiheit wirklich sei.

Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee.

Honoré de Balzac

Der Spötter ist stets oberflächlich und folglich ein grausames Geschöpf; der Narr bedenkt nicht, daß die Gesellschaft selbst zum großen Teil das Lächerliche geschaffen hat, das er belacht, denn die Natur erschuf nur die Lebewesen, die Dummen und Hansnarren aber verdanken wir dem sozialen Staat.

Jean-Jacques Rousseau

Freilich ist es für den Staat seht bedeutsam, daß jeder Staatsbürger eine Religion habe, die ihn seine Pflichten lieben läßt.

Kakuzo Okakura

Die Befolgung allgemeiner Traditionen schließt ein ständiges Opfern des Individuums an den Staat ein. Die Menschen werden nicht gelehrt, wirklich tugendhaft zu sein, sondern sich schicklich zu benehmen.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Denn nur die Wissenschaft, die aus dem Inneren stammt und ins Innere gepflanzt werden kann, bildet auch den Charakter um - und dem Staat ist es ebenso wenig als der Menschheit um Wissen und Reden, sondern um Charakter und Handeln zu tun.

Leo Tolstoi

Um einen Staat zu beurteilen, muß man sich seine Gefängnisse von innen ansehen.

Marcus Tullis Cicero

Wie unsere Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.

Michel Eyquem de Montaigne

Es ist bezeichnend, daß die politische Beredsamkeit im alten Rom am meisten florierte, als es dem Staat am schlechtesten ging.

Otto Fürst von Bismarck

Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.

Theodor Gottlieb von Hippel

Die Natur bestimmt euch, Mütter zu werden; ihr sollt mit eurem Leibe die Natur preisen und den Staat bereichern.

Thomas Jefferson

Jeder Bürger sollte Soldat sein. Das war bei den Griechen und den Römern so, und es muß in jedem freien Staat so sein.

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