Zitate zum Thema "jene"

Aurelius Augustinus

Ich fühle, es gibt nichts, das den Geist des Mannes so sehr von seiner sicheren Höhe stürzt wie die Schmeicheleien einer Frau und jene körperlichen Berührungen, ohne die man eine Frau nicht haben kann.

Epikur von Samos

Der Edle kümmert sich am meisten um Weisheit und Freundschaft. Davon ist diese ein vergängliches, jene ein unvergängliches Gut.

Um vor den Menschen sicher zu sein, steht als ein naturgemäßes Gut Herrschaft und Königtum zur Verfügung, mit deren Hilfe man sich zuweilen jene Sicherheit verschaffen kann.

Xenophon

Ein Herrscher soll nicht nur der bessere Mann als jene sein, über die er herrscht, sondern er muß auch seinen Zauber auf sie übertragen.

Albert Einstein

Sobald der Glaube an die Allmacht physischer Gewalt das Leben einer Nation beherrscht, emanzipiert sich diese Kraft, wird zum Selbstzweck und wird mächtiger als jene Männer, die sie als Werkzeug benützen wollen.

Ali Shir Nava

Es gibt keinen größeren Fanatiker als den, der all jene des Fanatismus anklagt, die nicht seine Meinung teilen.

Ambrose Bierce

Nachsicht ist die sympathische Eigenschaft des Herzens, die uns dazu bewegt, anderen jene Sünden und Laster zu verzeihen, denen wie selber verfallen sind.

Alter ist jene Lebensperiode, in der wir die Sünden, die wir noch begehen, dadurch wettmachen, daß wir jene verabscheuen, die zu begehen wir nicht mehr imstande sind.

Arthur Schopenhauer

In der Jugend herrscht die Anschauung, im Alter das Denken vor; daher ist jene Zeit der Poesie, dieses mehr für Philosophie.

August Wilhelm Anton Neidhardt von Gneisenau

Strategie ist die Wissenschaft von Zeit und Raum. Ich bin weniger geizig auf diesen oder auf jene. Raum mögen wir wiedergewinnen; verlorene Zeit nie wieder.

Christian Friedrich Hebbel

Der Greis wird wieder Kind, aber ein Kind für jene Welt.

Donald R. Perry Marquis

Erfolgreiche Menschen sind jene, die sich Dinge ausdenken, mit denen sich der Rest der Welt beschäftigen kann.

Die angenehmsten und nützlichsten Menschen sind jene, die ein paar von den Problemen des Universums Gott überlassen, auf daß er sich darum kümmere.

Franz Kafka

So fest wie die Hand den Stein hält. Sie hält ihn aber fest, nur um ihn desto weiter zu verwerfen. Aber auch in jene Weite führt der Weg.

Friedrich Dürrenmatt

Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.

Friedrich Nietzsche

Der Künstler weiß, daß sein Werk nur voll wirkt, wenn es den Glauben an eine Improvisation, an eine wundergleiche Plötzlichkeit der Entstehung erregt; und so hilft er wohl dieser Illusion nach und führt jene Elemente der begeisterten Unruhe, der blind greifenden Unordnung, des aufhorchenden Träumens beim Beginn der Schöpfung in die Kunst ein, als Trugmittel, um die Seele des Schauers oder Hörers so zu stimmen, daß sie an das plötzliche Hervorspringen des Vollkommenen glaubt.

Warum überschätzt man die Liebe zu Ungunsten der Gerechtigkeit und sagt die schönsten Dinge von ihr, als ob sie ein viel höheres Wesen als jene sei? Ist sie denn nicht ersichtlich dümmer als jene?

Man trifft auf jene umgekehrten Hexenmeister, welche, anstatt die Welt aus nichts, aus der Welt ein Nichts schaffen.

Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wollte ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.

Es ist wahrscheinlich, daß auch wir noch unsere Tugenden haben, ob es schon billigerweise nicht jene treuherzigen und vierschrötigen Tugenden sein werden, um derentwillen wir unsere Großväter in Ehren, aber auch ein wenig uns vom Leibe halten.

Heinrich Heine

Ausgestoßene Verbrecher tragen oft mehr Menschlichkeit im Herzen als jene kühlen, untadelhaften Staatsbürger der Tugend, in deren bleichen Herzen die Kraft des Bösen erloschen ist, aber auch die Kraft des Guten.

Es sind eben jene Kriegsrüstungen, die uns vielleicht den Frieden erhielten. Ein Schwert hält das andere in der Scheide.

Jedes Volk hat seinen Nationalfehler, und wir Deutschen haben den unsrigen, nämlich jene berühmte Langsamkeit; wir wissen es sehr gut, wir haben Blei in den Stiefeln, sogar in den Pantoffeln.

Wenn Gift in mir ist, so ist es doch nur Gegengift, Gegengift wider jene Schlangen, die im Schutt der alten Dome und Burgen so bedrohlich lauern.

Honoré de Balzac

Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.

Die Frauen lieben jene Männer, welche sich selber zu Paschas ernennen, von Löwen und Scharfrichtern begleitet zu sein scheinen und in einem Gepränge von Schrecken einherschreiten, ganz besonders. Dadurch entsteht bei diesen Männern eine Sicherheit des Handelns, ein Bewußtsein der Macht, ein Stolz des Blickes und ein Löwengewissen, welche für die Frauen den Kampftypus verwirklichen, den sie alle erträumen.

Die Frauen haben einen Instinkt für jene Männer, die sie allein deswegen, weil sie einen Rock tragen, vergöttern, die glücklich in ihrer Nähe sind und nicht daran denken, töricht Vorteil aus ihrer Galanterie ziehen zu wollen.

Der Mensch muß bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natürliche Selbstsucht mildert.

Jene Wesen, die noch keine Leidenschaft zugrunde gerichtet hat, strömen über vor Lebenskraft.

Jean Jaurès

Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

Jean Paul

Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber. Je mehr Sklaverei der Regierungsform oder -unform, desto mehr werden jene zu Mägden der Knechte.

Die Weiber halten sich für besser als die Männer; jene fehlen ohne Bewußtsein des Fehlers, diese mit.

Die Kinder erraten die Eltern besser als diese jene.

Die Männer machen sich von großen Männern eben jene romanhaften Vorstellungen als die Mädchen von ihren künftigen Romanhelden.

Johann Wolfgang von Goethe

Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

Michel Eyquem de Montaigne

Selbst jene, welchen das Alter die körperliche Kräfte geraubt hat, zittern, wiehern und spreizen sich vor Liebe.

Oscar Wilde

Das Leben ist eine Komödie für jene, die denken, eine Tragödie aber für jene, die fühlen.

Mode ist jene kurze Zeitspanne, in der das völlig verrückte als normal gilt.

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