Zitate zum Thema "geht"
Aristophanes
Wo es mir gut geht, dort ist meine Heimat.
Aristoteles
Nicht dem Vergnügen, der Schmerzlosigkeit geht der Vernünftige nach.
Jedermann kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige Weise - das liegt nicht in der Macht des einzelnen.
Das Leben der Jugend beherrscht alle Leidenschaft, sie geht hauptsächlich auf das Vergnügen aus und genießt den Augenblick. Mit dem Wechsel des Alters wechselt aber auch das, was Vergnügen macht.
Es geht nicht an, sich zugleich körperlich und geistig anzustrengen. Es liegt nämlich in der Natur dieser beiden Anstrengungen, daß sie entgegengesetzt wirken: Die körperliche Arbeit beeinträchtigt die geistige Arbeit und diese die körperliche Leistungsfähigkeit.
Aurelius Augustinus
Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.
Bernhard von Clairvaux
Bei den mancherlei wiederkehrenden Nöten geht der Mensch immer wieder zu seinem Gott. Da lernt er ihn kennen.
Epikur von Samos
Wir sind ein einziges Mal geboren. Zweimal geboren zu werden ist nicht möglich. Die ganze Ewigkeit hindurch werden wir nicht mehr sein. Du aber bist nicht Herr des morgigen Tages und verschiebst immerzu das Erfreuende. Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben.
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre.
Der Tod geht uns nichts an. Denn was sich aufgelöst hat, hat keine Empfindung. Was aber keine Empfindung hat, geht uns nichts an.
Euripides
Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht!
Friedrich der Fromme
Gedenk in allem deinem Tun an Gott: Geht dir's wohl, so dank ihm, geht dir's über, so klag ihm.
Friedrich II., der Große
Es geht gut, der Berg ist überschritten!
Horaz
Wer über See geht, wechselt den Himmel, nicht den Charakter.
Konfuzius
Wer selbst recht ist, braucht nicht zu befehlen: und es geht. Wer selbst nicht recht ist, der mag befehlen, doch wird nicht gehorcht.
Laotse
Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück.
Marc Aurel
Alles geht in einem Tage dahin, sowohl der Rühmende als auch der Gerühmte.
Meng-tsu
Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll. Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll.
Ovid
Alles ändert sich, nichts geht unter.
Phaedrus
Ein Schwacher geht zugrunde, wenn er einen Mächtigen nachahmen will.
Philemon
Jedem Arzt geht es schlecht, wenn es niemandem schlecht geht.
Teresa von Avila
Nichts soll dich ängstigen, nichts dich schrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe.
Adalbert Stifter
Anmaßung geht niemals aus einem Dasein, sondern nur stets aus einem Mangel hervor.
Alexander Freiherr von Humboldt
Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
Alfred Tennyson
Das Wissen kommt und geht, die Weisheit bleibt.
André Kostolany
Wenn es um Geld geht, gibt es nur ein Schlagwort: Mehr!
Antoine-Marin Lemierre
Sogar wenn der Vogel geht, fühlt man, daß er Flügel hat.
August Wilhelm von Schlegel
Mit der echten Größe geht auch der Maßstab dafür verloren.
Benjamin Disraeli
Kein Abgeordneter geht regelmäßig ins Parlament, bevor er verheiratet ist.
Bertolt Brecht
Wir Deutschen haben ein tiefes Mißtrauen gegen alles, was leicht geht. Selbst das Wörtchen vielleicht klingt in der deutschen Sprache fatal.
Blaise Pascal
Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.
Der letzte Schritt der Vernunft ist es, anzuerkennen, daß es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die sie übersteigen; sie ist nur schwach, wenn sie nicht soweit geht, das zu erkennen.
Carl Busse
Das Jahr geht ein, das Jahr geht aus, und schaffst du mit rüstigen Händen, so schleicht sich das Glück von selbst ins Haus an allen Ecken und Enden.
Carl Spitteler
Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.
Charles de Montesquieu
Gemeinnutz geht vor Eigennutz.
Charles-Joseph Fürst von Ligne
Le congrès ne marche pas, il danse. - Der Kongreß geht nicht voran, er tanzt.
Chester A. Arthur
Ich mag zwar der Präsident der Vereinigten Staaten sein, aber mein Privatleben geht niemanden etwas an.
Christian Friedrich Hebbel
Der Geschmack einer Nation geht dem Genius nie voraus, sondern hinkt ihm beständig nach.
Denis Diderot
Wenn man einen falschen Weg einschlägt, verirrt man sich um so mehr, je schneller man geht.
Eleonora Duse
Ohne Frauen geht es nicht, das hat sogar Gott einsehen müssen.
Ferdinand Freiligrath
Hüte deine Zunge wohl, bald ist ein böses Wort gesagt; o Gott, es war nicht bös' gemeint - der andre aber geht und klagt.
Franz Grillparzer
Der Weg der neueren Bildung geht von Humanität durch Nationalität zur Bestialität.
Wir Ärzte sind Nachtreter der Natur, und unsere Herrin geht auf dunklen Pfaden.
Franz Kafka
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.
An diesem Ort war ich noch niemals: Anders geht der Atem, blendender als die Sonne strahlt neben ihr ein Stern.
Franziska Gräfin zu Reventlow
Ich kann auch nicht alt werden, es geht einfach nicht.
Friedrich Haug
Bonjour, mein Freund! Wie geht es Dir? Bonjour, mein Freund! Wie heißet Ihr?
Das Umhaun der Alleen geht schnell von Statten. Man läßt uns nicht einmal der Väter Schatten.
Friedrich Nietzsche
Wer viel zu tun hat, behält seine allgemeinen Ansichten und Standpunkte fast unverändert bei. Ebenso jeder, der im Dienst einer Idee arbeitet: er wird die Idee selber nie mehr prüfen, dazu hat er keine Zeit mehr; ja es geht gegen sein Interesse, sie überhaupt noch für diskutierbar zu halten.
Man muß für seinen Arzt geboren sein, sonst geht man an seinem Arzt zu Grunde.
Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zu Grunde. Ebenso die Geister, welche man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln; sie hören auf, Geist zu sein.
Allen rechten Frauen geht Wissenschaft wider die Scham. Es ist ihnen dabei zu Mute, als ob man damit ihnen unter die Haut, - schlimmer noch! unter Kleid und Putz gucken wolle.
Friedrich Rückert
Sind ein Paar kalter Freunde Winter und Alter: Winter schröpfend, Alter erschöpfend; Winter zwackend, Alter plackend; Winter pustend, Alter hustend; Winter geht, Alter steht: Gerne wär' ich der beiden quitt, nähme Winter das Alter mit.
Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.
Friedrich von Bodelschwingh
Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt.
Friedrich von Schiller
Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich, denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.
Georg Christoph Lichtenberg
Wie geht's, sagte ein Blinder zum Lahmen. Wie Sie sehen, antwortete der Lahme.
Gottfried Keller
So geht es in der Welt. Wenn man still und geduldig wartet, wie die Katze vor dem Mausloch, so kommen alle guten Dinge wieder einmal zum Vorschein.
An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.
Gotthold Ephraim Lessing
Die Kunst geht nach Brot.
Ha! Daß wir nicht unmittelbar mit den Augen malen! Auf dem langen Wege aus dem Auge durch den Arm in den Pinsel, wieviel geht da verloren.
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ziellos umherirrt.
Ursin ist ärgerlich, und geht mir auf die Haut, Daß ich ihm jüngst mein Buch, den Phädon, weggenommen; Gelesen hab er ihn, allein noch nicht verdaut. Ja, ja! zu Stande wär er bald damit gekommen: Sein Windspiel, oder er, hat ihn schon brav gekaut.
Gustave Flaubert
Die Dummheit ist etwas Unumstößliches. Nichts geht gegen sie an, ohne an ihr zu zerschellen.
Heinrich Heine
Der Engländer, der mit seiner Miß an den Badestrand immer geht, damit der Anblick der nackten Männer sie gegen Sinnlichkeit abstumpfe. Wenn das Laster so großartig, wird es minder empörend.
Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher, und ist nicht sehr gelenkig, und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er.
Die Dummheit geht oft Hand in Hand mit Bosheit.
Die Zeit geht ihren Gang, und wir gehen ins Grab.
Ein katholischer Pfaffe wandelt einher, als wenn ihm der Himmel gehöre; ein protestantischer Pfaffe hingegen geht herum, als wenn er den Himmel gepachtet habe.
Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.
Er hat ein gutes Herz; aber von seinem Herzen bis zur Tasche geht keine Eisenbahn.
Man geht lieber mit Menschen um, deren Charakter von dem unsrigen verschieden ist.
Über die Zeitereignisse sage ich nichts; das ist Universalanarchie, Weltkuddelmuddel, sichtbar gewordener Gotteswahnsinn! Der Alte muß eingesperrt werden, wenn das so fort geht. Das haben die Atheisten verschuldet, die ihn toll geärgert.
Wer nicht so weit geht, als sein Herz ihn drängt und die Vernunft ihm erlaubt, ist eine Memme, wer weiter geht, als er gehen wollte, ist ein Sklave.
Hermann Hesse
Der Glaube geht nicht durch den Verstand, so wenig wie die Liebe.
Honoré de Balzac
Ein ehrenhafter Politiker wäre einer Dampfmaschine mit Gefühl vergleichbar oder einem Lotsen, der das Steuerruder hält und gleichzeitig eine Frau liebt: Das Schiff geht dabei unter.
Wenn wir wollen, daß Frankreich zur Messe geht, müssen wir dann nicht vor allem selber als Erste vorangehen?
Der eine geht mit einem Schlage zugrunde der andere stückweise.
Der Spieler, der neues Geld holen geht und dann an den Spieltisch zurückkehrt, verliert alles. Man muß sein Gold in der Tasche haben.
Die Schmeichelei geht niemals von großen Seelen aus, sie ist das Erbteil kleiner Geister, denen es gelingt, sich noch zu verkleinern, um besser in die Lebensphäre der Person einzudringen, um die sie kreisen.
Ist man erst mal drin, sitzt man erst in der Regierung, dann kann man sich nach Belieben einstellen: dann geht man mit jeder Richtung, die triumphiert.
So geht es nun mal in der Welt der Literaten zu. Man mag dort nur Leute, die einem unterlegen sind. Jeder ist der Feind jedes, der emporzusteigen versucht.
Phantasiebegabte Menschen, für die die Hoffnung die Grundlage des Daseins bildet, wollen nie eingestehen, daß im Geschäftsleben der gefährlichste Augenblick der ist, in dem alles nach ihren Wünschen geht.
Eine glückliche Frau geht nicht in die Gesellschaft.
Die Pflicht geht allem vor.
Das Glück, liebe Angélique, geht nicht von einem mehr oder weniger eleganten Möbelstück aus; es hängt von der Sanftmut, dem Entgegenkommen und der Liebe einer Frau ab.
Eine Witwe darf aus ihrer Eheschließung keine Liebelei machen. Geht eine Maus zweimal in dieselbe Falle?
Das Vaterland geht unter, wenn die Väter mit Füßen getreten werden.
Jeder Gimpel geht seiner Eigenliebe auf dem Leim.
Wenn er zaudert, auf die Schreie seiner Gefährden hört, geht er in den meisten Fällen zugrunde. In diesen großen Krisen bricht das Herz entweder, oder es stählt sich.
Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt.
Advokaten stellen aus Grundsatz wenig Stühle in ihre Büros. Gewöhnlich geht der Klient, wenn er es müde wird, länger herumzustehen, brummend davon, aber er nimmt doch wenigstens nicht die Zeit in Anspruch, die nach dem Ausdruck eines alten Sachverwalters nicht auf die Kostenrechnung gesetzt werden darf.
Kinder haben das Gespür von Hunden, wenn es um das Unrecht derer geht, die über sie herrschen: auf bewundernswürdige Weise fühlen sie, ob sie geliebt oder geduldet werden.
Mit dem Beruf geht es wie mit der Ehe, man merkt das Störende darin schließlich nicht mehr so.
Jean Paul
Je mehr Schwäche, je mehr Lüge. Die Kraft geht gerade.
Ohne Lächeln kommt der Mensch, ohne Lächeln geht er; drei fliegende Minuten lang ist er glücklich gewesen.
Johann Kaspar Lavater
Die reine Freundschaft reiner Herzen geht Hand in Hand in Freud und Schmerzen, kein Glück, kein Mißgeschick trennt sie.
Lerne von jedem, der kommt, so erfreust du jeden, der geht.
Johann Nepomuk Nestroy
Über ein altes Weib geht nichts als ein Mann, der ein altes Weib ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Ist das Leben nicht kurz und öde genug? Sollen die sich nicht anfassen, deren Weg miteinander geht?
Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen.
Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig. Geht es nicht, so sei vergnügt.
Die erste Zeit, da uns selbst die Idee noch neu ist, geht immer alles frischer und besser.
Alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht.
Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.
Man geht nie weiter, als wenn man nicht mehr weiß, wohin man geht.
Wer in dem Gestern Heute sah, dem geht das Heut nicht allzu nah, und wer im Heute sieht das Morgen, der wird sich rühren, wird sich sorgen.
Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.
Wer die Augen offenhält, dem wird im Leben manches glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.
Karl Kraus
In einen hohlen Kopf geht viel Wissen.
Sobald der Platz an der Sonne errungen ist, geht sie unter.
Kurt Tucholsky
Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Louise von François
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
Ludwig Börne
Zum Glauben geht der Weg über den Unglauben.
Ludwig Feuerbach
Es geht den Büchern wie den Jungfrauen. Gerade die besten bleiben oft am längsten sitzen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Der Genius weist den Weg, das Talent geht hin.
So weit deine Selbstbeherrschung geht, so weit geht deine Freiheit.
Mark Twain
Es geht ungerecht zu auf dieser Welt: Ein Schurke darf sich jede Anständigkeit herausnehmen, ein anständiger Mensch aber nicht die kleinste Schurkerei.
Martin Luther
Wenn wir traurig, ja, wenn wir der Verzweiflung am nächsten sind, dann geht die Hoffnung am schönsten auf.
Moritz Gottlieb Saphir
Der Mensch ist wie ein Lachs, er geht gern dem Lichte nach. Was machen die Fischer? Sie halten dem Lachs ein Licht hin, und er geht ihnen ins Netz.
Otto Fürst von Bismarck
Es ist das in der Politik immer so, als wenn man mit unbekannten Leuten in einem unbekannten Lande geht. Wenn der eine seine Hand in die Tasche steckt, so zieht der andere den Revolver schon.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Wenn ich ihnen etwas sage, das geht gleich zum einen Ohr hinaus und zum anderen wieder rein.
Eine gerade Linie ist die, die von einem Punkt zum anderen geht.
Während der Mensch auf zwei Beinen geht, gehen die anderen Tiere auf vieren.
Fällt man von einem Schiffe ins Meer, so kann man nicht nur ertrinken, sondern auch von einem Haifisch aufgefressen werden, was besonders im Mittelmeer ganz bequem geht.
Rainer Maria Rilke
Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
Ralph Waldo Emerson
Die Welt macht dem Platz, der weiß wohin er geht.
Robert Koch
Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
Sir Francis Bacon
Mit dem Glück geht es wie auf dem Markte, wo oft die Preise fallen, wenn man ein wenig wartet.
Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
Wilhelm Busch
Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht das nicht.
Es geht der Krieger, der gerechte, mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, wenn alles erst mal gut vorüber.
Mitunter schwitzen muß der Schreiner, er stößt auf manchen harten Ast. So geht es auch, wenn unsereiner sich mit der Grübelei befaßt.
Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.
Wer zur Puppenbühne geht, sieht die Drähte.
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und bald der Winter - Ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
So geht es nun mal auf der Reise hienieden. Einer nach dem andern steigt aus, und der Zug saust weiter, bis die Station kommt, wo man selber aussteigen muß.
So sind wir Menschen. Wir singen und beten in aller Gemütlichkeit. Geht aber mal was quer, dann zeigt sich's, wie erbärmlich wenig Gottvertrauen wir haben.
So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um.
Wilhelm Müller
Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, wenn die Sommerzeit vergeht; Denn es ist das Los der Welten, alles kommt und alles geht.

