Zitate zum Thema "einst"

Novalis

Gotteskinder, göttliche Keime sind wir. Einst werden wir sein, was unser Vater ist.

Adolph Freiherr von Knigge

Der Mann, der fähig ist, ein Mädchen zu lästern, einem Weibe zu schaden, das einst in seinem Herzen geherrscht hat, verdient Haß und Verachtung.

Tue dem Greise, was du willst, daß man dir tun solle, wenn einst deiner Scheitel Haar versilbert sein wird!

Erich Mühsam

Vergiß nicht der Husaren wegen der Münchner Gaudi wahren Segen. Willst dort du dir dein Glück bereiten, wer wird dich einst zurückbegleiten?

Franziska Gräfin zu Reventlow

Schreien wirst du einst: ich bin allein.

Friedrich Haug

Um warf der Kutscher einst den großen Friederich. Darob geriet vor Zorn der König außer sich. Hum! sprach der Kutscher kalt und überdacht: Und Sie? - Verloren Sie noch keine Schlacht?

Friedrich Hölderlin

Ach! Der Gott in uns ist immer einsam und arm. Wo findet er all seine Verwandten? Die einst da waren und da sein werden? Wann kommt das große Wiedersehen der Geister? Denn einmal waren wir doch, wie ich glaube, alle beisammen.

Friedrich Nietzsche

Jetzt verstehe ich klar, was einst man vor allem suchte, wenn man Lehrer der Tugend suchte. Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!

Du sollst nicht rauben! Du sollst nicht totschlagen!'' - solche Worte hieß man einst heilig; vor ihnen beugte man Knie und Köpfe und zog die Schuhe aus. Aber ich frage euch: wo gab es je bessere Räuber und Totschläger in der Welt, als es solche heilige Worte waren?

Friedrich von Schiller

Wie schön, zu pflanzen, was ein lieber Sohn einst erntet.

Gotthold Ephraim Lessing

Gibt einst der Leichenstein von dem, was du gewesen, Dem Enkel, der dich schätzt, so viel er braucht, zu lesen, So sei die Summe dies: Er lebte schlecht und recht, Ohn Amt und Gnadengeld, und niemands Herr noch Knecht.

Heinrich Heine

Schwören will ich darauf, aber nicht wetten, sagte einst Fox.

Ältere Damen, buntgeputzt und diamantenblitzend, welche die Ruinen ihrer ehemaligen Herrlichkeit, die Stelle, wo einst Troja stand, melancholisch nackt zur Schau trugen.

Ich bin überzeugt, im Fall man Paris zerstörte, würden seine Bewohner, wie einst die Juden, sich in die ganze Welt zerstreuen und dadurch noch erfolgreicher die Saat der gesellschaftlichen Umwandlung verbreiten.

Mein Verbrechen war nicht der Gedanke, sondern die Schreibart, der Stil. Mein Freund Heinrich Laube hat einst diesen Stil ein literarisches Schießpulver genannt.

Nimm dich in acht, sagte einst ein Demagoge zu einem großen Patrioten, wenn das Volk in Wahnsinn gerät, wird es dich zerreißen. Und dieser antwortete: Nimm dich in acht, denn dich wird das Volk zerreißen, wenn es wieder zur Vernunft kommt.

Sein Anblick hat mich einst zittern gemacht, und das verzeiht kein Fürst.

Honoré de Balzac

Godefroid, der einst glückliche Junggeselle, der so sorglos dahingelebt hatte, sah sich nun mit einer jungen Frau belastet, die so dumm war wie eine Gans, und er war außerstande, sein Mißgeschick zu ertragen, nachdem er sechs Monate lang der Wandlung des geliebten Wesens zu ebengenanntem Geflügel beigewohnt hatte.

Es fehlt uns ganz wesentlich an jener Bürgertugend, mit der die großen Männer von einst ihrem Vaterland so große Dienste leisteten, daß sie sich nämlich selbst hintenan stellten, wenn sie nicht zu befehlen hatten.

Johann Wolfgang von Goethe

Es soll nicht genügen, daß man Schritte tue, die einst zum Ziele führen, sondern jeder Schritt soll Ziel sein und als Schritt gelten.

John Adams

Ich muß Politik- und Kriegswissenschaften studieren, damit meine Söhne einst die Freiheit haben, Mathematik und Philosophie zu studieren.

Karl Julius Weber

Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert.

Ludwig Börne

Die unwandelbare Freundschaft und der ewige Friede zwischen allen Völkern - sind das denn Träume? Nein, der Haß und der Krieg sind Träume, aus denen man einst erwachen wird.

Richard Dehmel

Einst wird kein Hahn mehr danach krähn, heut gackert's von Paris bis Schweden. So laßt uns denn nicht länger schmähn, laßt uns schon jetzt von Besserm reden!

Titus Maccius Plautus

Dann erst erkennen wir Menschen unser Glück, wenn wir verloren haben, was einst unser war.

Wilhelm Busch

So tut die vielgeschmähte Zeit doch mancherlei, was uns erfreut; und, was das Beste, sie vereinigt selbst Leute, die sich einst gepeinigt.

X
Add to Google Zitate Gadget bei Live.com