Zitate zum Thema "nachdem"
Ambrose Bierce
Abneigung - das Gefühl, das man für einen Teller empfindet, nachdem man ihn gelehrt hat, Madame.
Angelus Silesius
Das größte Wunderding ist doch der Mensch allein, er kann, nachdem er's macht, Gott oder Teufel sein.
Anton Tschechow
Wenig und viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem, ob sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet.
Georg Christoph Lichtenberg
Was einem das Liegen auf dem rechten Ellenbogen ist, nachdem man eine Stunde auf dem linken gelegen.
Honoré de Balzac
Godefroid, der einst glückliche Junggeselle, der so sorglos dahingelebt hatte, sah sich nun mit einer jungen Frau belastet, die so dumm war wie eine Gans, und er war außerstande, sein Mißgeschick zu ertragen, nachdem er sechs Monate lang der Wandlung des geliebten Wesens zu ebengenanntem Geflügel beigewohnt hatte.
Ihre Begegnung glich dem Zusammentreffen zweier Tiger, welche die Vergeblichkeit eines Kampfes erkennen, nachdem sie sich in einem Augenblick des Zögerns, sogar ohne zu brüllen, mit den Blicken gemessen haben.
Gewissen Männern fällt es leichter, einem Manne gegenüber zu stehen, der ihnen das Herz mit dem Degen bedroht, als einer Frau, die, nachdem sie zwei Stunden lang gewehklagt hat, in Ohnmacht fällt und nach dem Riechfläschchen ruft.
Aber Ihnen, vor dem ich zu tarnen ich nicht nötig habe, kann ich sagen, daß ich die Schicht an guten Gefühlen und an Sensibilität besaß, die immer Mitgift der Männer sein wird, die stark genug sind, irgendeinen Gipfel zu erklimmen, nachdem sie lange in den Sumpfniederungen des Elends umhergetappt sind.
James Russell Lowell
Unglücksfälle sind wie Messer, entweder sie arbeiten für uns oder schneiden uns, je nachdem, ob wir sie am Griff oder an der Schneide anfassen.
Johann Gottfried von Herder
Ein Mensch in verschiedenen Lebenszeiten ist sich nicht gleich, denkt anders, nachdem er anders empfindet.
Khalil Gibran
Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefaßt hat.
Wilhelm Busch
Jeder hat mal Flut, mal Ebbe; dazwischen liegt sein natürliches Wesen, je nachdem ihn der Mond, sein Genius, sinken läßt oder hebt. Was darunter, vielleicht auch was darüber, soll er nicht veröffentlichen.

