Zitate zum Thema "aberglauben"
Baruch de Spinoza
Weil die große Menge immer gleich elend bleibt, bleibt sie nie lange demselben Aberglauben ergeben; vielmehr wird sie immer wieder von einem neuen Aberglauben angezogen, von welchem sie noch niemals getäuscht worden ist.
Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.
Bertolt Brecht
Nun ist die Wissenschaft selber bei weitem nicht so frei von Aberglauben, wie sie vorgibt. Wo ihr Wissen nicht ausreicht, da produziert sich ihr Glaube, und das ist immer ein Aberglaube.
Blaise Pascal
Es gibt sehr viele Leute, die glauben - aber aus Aberglauben.
Die Frömmigkeit ist vom Aberglauben verschieden. Sie bis zum Aberglauben treiben, heißt sie zerstören.
Charles de Baudelaire
Durch das Opfer bestätigt die Revolution den Aberglauben.
Claude Adrien Helvétius
Die Macht des Priesters ist an den Aberglauben und an die stumpfsinnige Leichtgläubigkeit der Völker gebunden.
François Marie Voltaire
Der Fanatismus ist für den Aberglauben, was das Delirium für das Fieber, was die Raserei für den Zorn.
Giacomo Girolamo Casanova
Tagtäglich tut irgendein Phänomen uns unsere Unwissenheit dar, und ich glaube, dies ist der Grund, warum wir so selten einen Gelehrten finden, dessen Geist von jedem Aberglauben frei ist.
Gottfried Wilhelm von Leibniz
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
Gotthold Ephraim Lessing
Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten.
Henry Thomas Buckle
Das einzige Mittel gegen Aberglauben ist die Wissenschaft.
Das einzige Mittel gegen Aberglauben ist Wissenschaft. Nichts anderes kann diesen Pestflecken aus dem menschlichen Geiste hinwegwischen. Ohne sie bleibt der Aussätzige ungereinigt und der Sklave unbefreit.
Mark Twain
Laß mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt.

