Zitate zum Thema "sanft"

Aischylos

Wer kundig ist des Unheils, weiß, daß Menschen, wenn sie der Schwall der Leiden überflutet, in jedem Ding gar ein leicht Schrecknis wittern. Doch fließt das Schicksal sanft, so meinen sie, es wehe derselbe Geist des Glücks.

Carl Spitzweg

Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

François Duc de La Rochefoucauld

Nur starke Naturen können wirklich liebreich sein. Die meisten Menschen sind nur aus Schwäche oder aus Berechnung sanft. Und nur zu leicht schlägt ihre scheinbare Güte in Bösartigkeit um.

Franz Grillparzer

Ich begreife, daß du vorziehst deine Pfeife Rosendüften zart und sanft. Jeder liebt, wie er empfindet: Deine Glut, sie wärmt und zündet - Aber auch, mein Freund, sie dampft.

Heinrich Heine

Paris, die schöne Zauberstadt, die dem Jüngling so hold-selig lächelt, den Mann so gewaltig begeistert, und den Greis so sanft tröstet.

Jean Paul

War man zu sanft und stoisch im ehelichen Zank, so braust's nachher auf, und man vergibt schwerer. War man zu wild: so bereuet man und vergibt leichter.

Mark Twain

Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu erlernen.

Rainer Maria Rilke

Wir alle fallen - und doch ist einer, welches dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

Wilhelm Busch

Junge Hähnchen, sanft gebraten, dazu kann man dringend raten.

Bald holterpolter, wie gerädert, in einem Wagen, der nicht federt, bald sanft, wie im Automobil, so kam er an sein Lebensziel.

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