Zitate zum Thema "umgekehrt"
Aristoteles
In den Anstrengungen ist ein Zuviel gesünder und steht dem Mittelmaß näher als ein Zuwenig, in der Ernährung dagegen ist es umgekehrt.
André Kostolany
Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt.
Baltasar Gracián y Morales
Die persönlichen Eigenschaften müssen die Obliegenheiten des Amtes übersteigen und nicht umgekehrt. So hoch auch der Posten sein mag, stets muß die Person sich ihm als überlegen zeigen.
Friedrich Nietzsche
Man glaubt unwillkürlich, die religiös gefärbten Abschnitte einer Philosophie seien besser bewiesen, als die anderen; aber es ist im Grunde umgekehrt, man hat nur den inneren Wunsch, daß es so sein möge, - also daß das Beseligende auch das Wahre sei. Dieser Wunsch verleitet uns, schlechte Gründe als gute einzukaufen.
Der gewöhnliche Mensch ist mutig und unverwundbar wie ein Held, wenn er die Gefahr nicht sieht, für sie keine Augen hat. Umgekehrt: der Held hat die einzig verwundbare Stelle auf dem Rücken, also dort, wo er keine Augen hat.
Ihr stärkeren und hochmütigen Geister, nur um eins seid gebeten: legt uns anderen keine neue Last auf, sondern nehmt etwas von unserer Last auf euch, da ihr ja die Stärkeren seid! Aber ihr macht es so gerne umgekehrt: denn ihr wollt fliegen, und deshalb sollen wir auch noch eure Last zur unsren tragen: das heißt, wir sollen kriechen!
Georg Christoph Lichtenberg
Wie sich viele körperlich für krank halten, ohne es zu sein, so halten umgekehrt geistig sich viele für gesund, die es nicht sind.
Hermann Hesse
Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.
Immanuel Kant
Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.
Jean Paul
Mit Intoleranz muß der Jüngling anfangen, nicht enden, nicht umgekehrt.
Weiber sprechen lieber von als in ihrer Liebe, Männer umgekehrt.
Karl Marx
Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Der Weltmensch kennt gewöhnlich die Menschen, aber nicht den Menschen. Beim Dichter ist es umgekehrt.

