Zitate zum Thema "tränen"

Ovid

Aufgelöst und gestillt wird durch Tränen der Schmerz.

Mit Tränen wirst du Stahl zur Rührung bringen.

Ernst Moritz Arndt

Tränen sind der ewigen Liebe Boten.

Franz Grillparzer

Die Tränen sind des Schmerzes heilig Recht.

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigne Sorgen verbergen und andre fröhlich machen.

Friedrich von Schiller

Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen.

Laß rinnen der Tränen vergeblichen Lauf, es wecke die Klage den Toten nicht auf.

Tränen der Liebe schöner glänzen in unsern Augen, als die Brillanten in unserm Haar.

Wo nur eine Träne der Freude liegt, liegen tausend Tränen der Verzweiflung begraben.

Gotthold Ephraim Lessing

Perlen bedeuten Tränen.

Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, daß unser Herr ja selbst ein Jude war.

Avar stirbt, und vermacht dem Hospital das Seine, Damit sein Erbe nicht verstellte Tränen weine.

Heinrich Heine

Der Künstler ist jenes Kind, wovon das Volksmärchen erzählt, daß seine Tränen lauter Perlen sind. Ach, die böse Stiefmutter, die Welt, schlägt das arme Kind um so unbarmherziger, damit es nur recht viele Perlen weine!

Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.

Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Tränen, und jeder weint eigentlich für sich selbst.

Rührung - der dramatische Dichter, der es versteht, Tränen zu entlocken: Dieses Talent hat auch die kümmerlichste Zwiebel, mit dieser teilt er seinen Ruhm.

Tränen sind der Seele weißes Blut.

Honoré de Balzac

Ach, hättet ihr wie ich die brennend heißen Tränen gespürt, die jetzt auf meine Hände fielen, dann wüßtet ihr, was Dankbarkeit heißt, wenn sie der Wohltat so nahe ist!

Johann Wolfgang von Goethe

Wohl denen, die Tränen haben.

Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte auf seinem Bette weinend saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.

Rückkehr, die frohe, reicher Ernte gleichet sie, wo scheidend herzlich stille Tränen wir gesät.

Justinus Kerner

Was im weinenden Auge mir oft die Tränen zurückhält, ist ein spielendes Kind oder ein Vogel im Flug.

Ludwig Bechstein

Jedes schöne Gefühl hat seine Tränen.

Theodor Fontane

Die Tränen lassen nichts gelingen, wer schaffen will, muß fröhlich sein.

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