Zitate zum Thema "hände"
Ovid
Oder weißt du nicht, daß Könige lange Hände haben?
Pontius Pilatus
Ich wasche meine Hände in Unschuld.
Adolph Freiherr von Knigge
Einen bessern Rat weiß ich nicht zu geben als den: Man hüte sich, mit seinem Vermögen oder seiner Person in die Hände der Justiz zu fallen!
Ambrose Bierce
Frauen würden noch reizender sein, wenn man in ihre Arme fallen könnte, ohne in ihre Hände zu fallen.
Man müßte einer Frau in die Arme fallen können, ohne ihr in die Hände zu fallen.
Arthur Schnitzler
Zwei Männer mögen wegen eine Frau in einem noch so erbitterten Streit geraten sein, es kommt immer der Augenblick, in dem sie nahe daran sind, einander - wie über einen Abgrund - die Hände zu reichen.
Christoph August Tiedge
Die Freude fällt uns in die Hände, die bloße Kunst nur, sich zu freun, die will geübt, errungen sein.
Daniel Spitzer
Denker tragen die Hände auf dem Rücken, Fromme auf dem Bauch.
Friedrich Nietzsche
Der Winter, ein schlimmer Gast, sitzt bei mir zu Hause; blau sind meine Hände von seiner Freundschaft Händedruck.
Friedrich von Schiller
Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis; Ehrt den König seine Würde, ehret uns der Hände Fleiß.
Was Hände bauten, können Hände stürzen.
Georg Christoph Lichtenberg
Es kann ohnstreitig Kreaturen geben, deren Organe so fein sind, daß sie nicht imstande sind durch einen Lichtstrahl durchzugreifen, so wie wir nicht durch einen Stein durchgreifen können, weil unsere Hände eher zerstört werden würden.
Giacomo Girolamo Casanova
Wer seine Hände in den Schoß legt, muß deshalb nicht untätig sein.
Gottfried Wilhelm von Leibniz
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
Heinrich Heine
Es gibt Menschen, welche nie Handschuhe tragen, weil sie kleine weiße Hände haben, woran man die höhere Rasse erkennt.
Es war eine schöne Hand, sie hatte so etwas Geistiges, so etwas geschichtlich Reizendes, wie die Hände von schönen Menschen, die sehr gebildet sind oder viel gelitten haben.
Sie hat kleine, weiße, neugierige Hände. Eitel Putzliebe und Gefallsucht ist ihr ganzes Wesen, und sie weiß mit dem Fächer allerliebst zu spielen. Ich wette, ihre Füßchen kokettieren mit dem Boden, worauf sie wandeln.
Hermann Hesse
Hände, laßt von allem Tun, Stirn, vergiß du alles Denken, alle meine Sinne wollen nun sich in Schlummer senken. Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht, tief und tausendfach zu leben.
Honoré de Balzac
Ach, hättet ihr wie ich die brennend heißen Tränen gespürt, die jetzt auf meine Hände fielen, dann wüßtet ihr, was Dankbarkeit heißt, wenn sie der Wohltat so nahe ist!
Da haben sie das Leben, wie es tatsächlich ist. Es ist schwerlich schöner als eine Küche; überall riecht es übel, und man muß sich die Hände schmutzig machen, wenn man was Gutes essen will; man muß es nur verstehen, sie sich wieder reinzuwaschen: darin besteht die ganze Moral unseres Zeitalters.
Sobald ein Mensch der Polizei in die Hände fällt, ist er kein moralisches Wesen mehr, sondern nur noch eine Rechts- oder Tatsachenfrage, gerade wie er in den Augen der Statistiker zu einer Ziffer wird.
Hugo von Hofmannsthal
Alten Menschen ist die Welt ein hartes, traumloses Ding; was ihre Hände halten, das halten sie.
Karl Marx
Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, daß sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.
Kurt Tucholsky
Wer viel von dieser Welt gesehen hat - der lächelt, legt die Hände auf den Bauch und schweigt.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Nicht braucht man zum Himmel erheben die Hände noch anzuflehen den Tempelwächter, daß er uns zum Ohr des Götterbildes, wo wir dann besser erhört werden könnten, vorlasse: Nahe ist dir der Gott, mit dir ist er, in dir ist er.
Mark Twain
Ein Kuß ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.
Moritz Gottlieb Saphir
Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.
Sir Francis Bacon
Weder die bloße Hand noch der sich selbst überlassene Geist vermag Erhebliches; durch Werkzeuge und Hilfsmittel wird das Geschäft vollbracht; man bedarf dieser also für den Verstand wie für die Hand. Und so wie die Werkzeuge die Bewegung der Hände erwecken und leiten, so müssen auch die Werkzeuge des Geistes den Verstand stützen und behüten.
Wilhelm Busch
Sie hat nichts und du desgleichen; Dennoch wollt ihr, wie ich sehe, Zu dem Bund der heil'gen Ehe Euch bereits die Hände reichen. Kinder, seid ihr denn von Sinnen? Überlegt euch das Kapitel! Ohne die gehör'gen Mittel Soll man keinen Krieg beginnen.
Sie hat nichts und du desgleichen, dennoch wollt ihr, wie ich sehe, zu dem Bund der heil'gen Ehe euch bereits die Hände reichen. Kinder, seid ihr denn bei Sinnen? überlegt euch das Kapitel! Ohne die gehör'gen Mittel soll man keinen Krieg beginnen.

