Zitate zum Thema "worte"

Aurelius Augustinus

Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.

Diogenes von Sinope

Nicht die vielen Worte beweisen eine verständige Meinung.

Epikur von Samos

Man muß gleichzeitig lachen und philosophieren und sein Haus verwalten und alles übrige tun, was einem vertraut ist, und niemals aufhören, die Worte der wahren Philosophie hören zu lassen.

Franz von Sales

Ein Gramm Arbeit wiegt mehr als ein Kilogramm Worte.

Jeanne d'Arc

Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand. Auf ihn allein verlasse ich mich.

Konfuzius

Feingedrechselte Worte und ein wohlgefälliges Gebaren sind selten Zeichen wahrer Menschlichkeit.

Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter.

In alter Zeit sprach man nicht einfach drauflos. Man schämte sich, wenn man seine Worte nicht einlösen konnte.

Der Edle stellt einen Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte ein. Genauso verwirft er aber auch nicht die Worte nur aufgrund des Menschen, der sie sprach.

Glatte Worte und einschmeichelnde Mienen sind selten gepaart mit Sittlichkeit.

Laotse

Aufrichtige Worte sind nie geziert, gezierte Worte nicht aufrichtig.

Das Weichste in dieser Welt überwindet das Härteste; das Nichts kann dort sein, wo kein Raum ist. Daran erkennen wir den Wert des Nichtstuns. Lehren ohne Worte, beim Tun im Nichtstun verweilen: das verstehen nur wenige.

Phaedrus

Auf den Sinn muß man achten, nicht auf die Worte.

Abu Hamid Muhammed al- Ghazzali

Ihr Männer, begegnet euren Frauen nicht wie wilde Tiere, die über einander herfallen, sondern laßt einen Botschafter zwischen euch vermitteln: Zärtlichkeiten und schöne Worte.

Adelbert von Chamisso

Allein zu sein! Drei Worte, leicht zu sagen Und doch so schwer, so endlos schwer zu tragen.

Adolf Kolping

Tätige Liebe heilt die Wunden, bloße Worte mehren nur den Schmerz.

Albert Einstein

Worte oder Sprache, wie sie geschrieben oder gesprochen werden, spielen in meinem Denkmechanismus anscheinend überhaupt keine Rolle.

Ambrose Bierce

Zitate, das sind die fehlerhaft wiedergegebenen Worte eines anderen.

Arthur Schopenhauer

Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

Baltasar Gracián y Morales

Worte kann man nicht essen, sie sind Wind; und von Artigkeiten kann man nicht leben, sie sind höflicher Betrug.

Blaise Pascal

Kalte Worte lassen Menschen erstarren, hitzige Worte schmerzen sie. Bittere Worte machen sie bitter, und zornige Worte machen sie zornig. Freundliche Worte bringen gleichfalls ihr Abbild im Gemüt des Menschen hervor: Sie erheitern, besänftigen und trösten

Carl Spitteler

Viele Worte wässern - wenig Worte würzen.

Elbert Hubbard

Wer dein Schweigen nicht versteht, versteht auch deine Worte nicht.

Ella Hepworth Dixon

Ehefrau und Gatte starrten sich unverwandt und wortlos an. Es bedurfte keiner Worte, denn in diesem Blick lag die grenzenlose Bitterkeit eines Schwerthiebes.

Fjodor Dostojewskij

Worte sind noch keine Taten.

François Marie Voltaire

Die Worte sind für die Gedanken, was das Gold für die Diamanten ist: nötig, um sie zu fassen. Aber sie bedürfen ihrer wenig.

Friedrich Nietzsche

Wir sind alle nicht das, als was wir nach den Zuständen erscheinen, für die wir allein Bewußtsein und Worte - und folglich Lob und Tadel-haben.

Du sollst nicht rauben! Du sollst nicht totschlagen!'' - solche Worte hieß man einst heilig; vor ihnen beugte man Knie und Köpfe und zog die Schuhe aus. Aber ich frage euch: wo gab es je bessere Räuber und Totschläger in der Welt, als es solche heilige Worte waren?

Friedrich von Schiller

Entwischte Worte sind beleidigte Vertraute.

Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.

Georg Christoph Lichtenberg

Wir haben keine Worte, mit dem Dummen von Weisheit zu sprechen.

George Eliot

Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.

Gerhart Hauptmann

Worte sind Fehlschüsse, leider aber auch unsere besten Treffer.

Gotthold Ephraim Lessing

Ein volles Herz kann nicht die Worte wägen.

Mit Unrecht klagest du, treuherziger Aemil, Daß man so selten nur auf deine Worte bauen, Mit Gleichem Gleiches dir gar nicht vergelten will: Wer allen alles traut, dem kann man wenig trauen.

Heinrich Heine

Die Worte Napoleons auf Sankt Helena, daß in baldiger Zukunft die Welt eine amerikanische Republik oder eine russische Universalmonarchie sein werde, sind eine sehr entmutigende Prophezeiung.

Er sagte noch einige salbungsvolle Worte und reichte mir beim Abschied die Hand. Es war eine weiche, wurmweiche Hand, und so faulend nachgiebig, daß ich fast fürchtete, sie bliebe mir in Händen.

Er sprach lang und langsam und langweilig, und von seinen mißmutigen Lippen fielen die monotonen Worte herab wie trübe Regentropfen von einer bleiernen Dachtraufe.

Wir leben in einer traurigen Zeit, Schurken werden zu den Besten, und die Besten müssen Schurken werden. Ich verstehe sehr gut die Worte des Psalmisten: Herr Gott, gib mir mein täglich Brot, daß ich Deinen Namen nicht lästere!

Honoré de Balzac

Die geringsten Worte, Gesten und Handlungen dieser Frau bewiesen mir den Adel ihrer Seele, die Zartheit ihrer Empfindungen; sie wurde dadurch zu einem der liebenswerten Geschöpfe voller Liebe und Hingabe, die auf dieser Erde so selten sind.

Die Frauen besitzen ein unnachahmliches Talent, ihre Gefühle auszudrücken, ohne sich allzu lebhafter Worte zu bedienen; ihre Redegewandtheit beruht hauptsächlich im Betonen, in der Geste, in Haltung und Blick.

Nur die Freude eines nach einer so langen Abwesenheit heimkehrenden Vaters konnte sich derartig laut kundtun. Es gibt so viele Väter, so viele Kinder, und vielleicht mehr Väter als Kinder, welche die Wonnetrunkenheit eines solchen Festtags verstehen, daß die Literatur ihn hat glücklicherweise nie beschreiben brauchen, denn die schönsten Worte, die Dichtkunst bleiben hinter jenen Gemütsbewegungen zurück.

Jean Paul

Feststehende philosophische Worte sind gefährlich - man bringt sein ganzes Anschauungssystem darunter - und dann versteht man fremde Worte nicht, die man sonst verstände.

Das Übertreiben liebender Worte macht in der Ehe gar nicht das Übertreiben tadelnder gut, sondern dieses Übermaß vernichtet die Wirkung des andern; von allen Aufwallungen lassen nur die zornigen den dickeren Bodensatz.

Johann Gottfried von Herder

Alle wissen wir, daß die Echo uns nur den Schall unserer Worte zurückgibt, daß, wie wir fragen, sie uns antworte.

Johann Wolfgang von Goethe

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

Wenn die Ideen fehlen, sind Worte leicht zur Hand.

Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Viele Worte frommen nicht den Scheidenden.

John Locke

Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst.

Jonathan Swift

Ein kleines bisschen Witz schätzt man an einer Frau, so wie man sich über ein paar Worte freut, die ein Papagei sprechen kann.

Jules Renard

Die Worte sind das Kleingeld des Gedankens. Es gibt Schwätzer, die uns mit Groschen abspeisen. Andere dagegen zahlen nur in Goldmünzen.

Der Mann wurde vor der Frau erschaffen, damit er vorher auch ein paar Worte sagen konnte.

Karl Julius Weber

Die Wahrheit soll man sagen und dabei nicht viele Worte machen.

Khalil Gibran

Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefaßt hat.

Marcus Portius Cato d.Ä.

Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte.

Das Thema habe im Auge, die Worte werden sich schon einstellen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Viele Worte sind lange zu Fuß gegangen, ehe sie geflügelte Worte wurden.

Martin Luther

Ich hasse die Vielredner. Die Wahrheit macht nicht viele Worte.

Moritz Gottlieb Saphir

Worte sind wie die Kleider der Gedanken; wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden.

Richard Dehmel

Was sind Worte, was sind Töne, all dein Jubeln, all dein Klagen, all dies meereswogenschöne unstillbare laute Fragen - rauscht es nicht im Grunde leise, Seele, immer nur die Weise: still, o still, wer kann es sagen!

Rudyard Kipling

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

Worte sind das stärkste Rauschgift, das die Menschheit verwendet.

Victor Hugo

Musik bringt zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen läßt und doch nicht still bleiben kann.

Wilhelm Busch

Bau nicht zu sehr auf Worte stolz, selbst von den nettsten Kerlen; Versprechen klingt wie Eichenholz, das Halten ist von Erlen.

Ist Leidenschaft das Wesen der Welt, so werden Schläge wohl mehr wirken als Worte.

Metaphysik und Worte! Das ist gerade so, als wenn man einem die Lehre von der Erbsünde auf der Flöte vorspielte.

Worte scharwenzeln um die Wahrheit herum; sie ist keusch.

William Shakespeare

Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht.

Wer Worte macht, tut wenig.

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