Zitate zum Thema "kind"
Friedrich II., der Große
Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit.
Leonardo da Vinci
Wissen ist das Kind der Erfahrung.
Novalis
Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe.
Je länger der Mensch Kind bleibt, desto älter wird er.
Ovid
Im Spiel verraten wir, wes Geistes Kind wir sind.
Platon
Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern; tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
Adele Sandrock
Das Kind hat den Verstand immer vom Vater, denn die Mutter hat ihren noch.
Albert Einstein
Es gibt weder große Entwicklungen noch wahre Fortschritte auf dieser Erde, solange noch ein unglückliches Kind auf ihr lebt.
Arthur Schopenhauer
Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie, und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.
Gott straft sein eigenes Machwerk, weil es nicht ist, wie er es wollte. So schlägt das Kind den Stuhl, an den es sich gestoßen.
Christian Friedrich Hebbel
Der Greis wird wieder Kind, aber ein Kind für jene Welt.
Jüngling wirst du nicht wieder noch Mann, wenn das Haar sich dir bleichte, aber sobald du nur willst, wirst du von neuem ein Kind.
Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.
Friedrich Haug
Ich wäre voll Talent' und klug Und schön und wie gedrechselt; Doch leider! hat der Amme Trug Als Kind mich ausgewechselt.
Friedrich Nietzsche
Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-Sagen.
Friedrich von Logau
Die Mutter trägt im Leibe das Kind der Vierteljahr; Die Mutter trägt auf Armen das Kind weil's schwach noch war; Die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.
Friedrich von Schiller
Selig, welchen die Götter, die gnädigen, vor der Geburt schon liebten, welchen als Kind Venus im Arme gewiegt.
Vergib mir, mein Kind; zürne nicht auf einen Vater, der sich in seinen Plänen betrogen findet.
Wahrheit ist niemals schädlich, sie straft - und die Strafe der Mutter bildet das schwankende Kind, wehret der schmeichelnden Magd.
Gilbert Keith Chesterton
Mit jedem Kind werden alle Dinge neu geschaffen, und das Weltall wird wieder auf die Probe gestellt.
Gotthold Ephraim Lessing
Es gibt heutzutage so viele Genies, daß man recht froh sein soll, wenn einem einmal der Himmel ein Kind beschert, das keines ist.
Verlangt dein Kind ein Freier, Der wenig nach der Mitgift fragt; So denke, was das Sprichwort sagt: Sehr wohlfeil ist sehr teuer.
Der Vater reimt und suchet allen, Nicht wenig Kennern, zu gefallen. Die Tochter buhlt: oh! straft sie nicht! Das gute Kind will allen, Wie ihres Vaters Reim, gefallen.
Gustave Flaubert
Als Kind habe ich von Liebe geträumt, als junger Mann vom Ruhm; als Mann vom Grab jener letzten Liebe derer, die keine mehr haben.
Heinrich Heine
Blamier' mich nicht, mein schönes Kind. Und grüß' mich nicht unter den Linden; wenn wir nachher zu Hause sind, wird sich schon alles finden.
Der Künstler ist jenes Kind, wovon das Volksmärchen erzählt, daß seine Tränen lauter Perlen sind. Ach, die böse Stiefmutter, die Welt, schlägt das arme Kind um so unbarmherziger, damit es nur recht viele Perlen weine!
Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.
Ein Buch will seine Zeit, wie ein Kind. Alle schnell in wenigen Wochen geschriebenen Bücher erregen bei mir ein gewisses Vorurteil gegen den Verfasser. Eine honette Frau bringt ihr Kind nicht vor dem neunten Monat zur Welt.
Kritiker - man könnte von Eunuchen sprechen, die einen Mann verhöhnen, weil er ein buckliges Kind gezeugt hat.
Honoré de Balzac
Du fängst an, das Ausfragen zu verabscheuen. Du tust wohl recht daran, liebes Kind. Von allen bekannten Mitteln, hinter ein Geheimnis zu kommen, ist es meiner Meinung nach das ungeschickteste.
Einen Gatten können wir verlassen, auch wenn er uns liebt. Ein Mann ist ein starkes Wesen; für ihn gibt es Tröstungen. Wir können die Gesetze von Welt und Gesellschaft mißachten. Aber ein Kind ohne Mutter?
Ist ein Kind nicht das Abbild zweier Menschenwesen, die Frucht zweier Gefühle, die freiwillig miteinander verschmolzen sind?
Wenn die Kinder anfangen zu sehen, so lächeln sie; wenn das junge Mädchen das Gefühlsleben in der Natur erkennt, lächelt es, wie es als Kind lächelte.
Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten.
Die Ehe, mein Kind, ist unser Fegefeuer; die Liebe ist das Paradies.
Mit zweiundzwanzig Jahren etwas grundfalsch zu machen, bedeutet das nicht, sich die Zukunft zu zerstören, das Kleid zu zerreißen, das man anziehen soll? Liebes Kind, wir lernen immer erst recht spät, es anzulegen, ohne es zu zerknittern.
Wenn er ein ausschweifender Mensch wäre, liebes Kind, würde er den Wein vertragen haben wie alle übrigen. Seine Trunkenheit gereicht ihm zum Lob.
Wenn die Mädchen die Wahrheit sagen wollten, würdest du sehr erstaunt sein, mein Kind, zu hören, was sie verliebt macht.
Mein Kind, führe mich nicht in Versuchung. Sie, ich würde noch einmal verlieren. Die Lotterie ist eine Dummheit!
Sie sind fromm, liebe Patin, erklären Sie mir meine Fehler und sagen Sie mir, was Gott an mir straft. - Er bereitet uns vor, mein Kind erwiderte die alte Dame.
Wenn eine Mutter ihr Kind rügt, denkt sie nur an das Kind; sie erhebt ihre sanfte Stimme nur, wenn sie zum Äußersten getrieben wird und das Kind unrecht hat; bei den ewigen Auseinandersetzungen wegen der Kleidung jedoch standen die Taler im Vordergrund: darum ging es, nicht um Pierrette.
Reine Herzen werden mehr noch durch feine Unterschiede beleidigt als durch schroffe Gegensätze: Ein Kind versteht das Böse noch nicht, doch es weiß, wenn das Gefühl für das Schöne, das die Natur ihm eingegeben hat, verletzt wird.
Jean Paul
Keine Frau kann zugleich ihr Kind und die vier Weltteile lieben, aber der Mann kann es. Er liebt den Begriff, das Weib, die Erscheinung, das Einzige.
So viel man Kinder hat, so viele Frauen hat man auf einmal mehr geheiratet. Jedes Kind ist eine neue Laune der Frau. Hast du drei Kinder: hast du vier Weiber.
Wenn man ein Kind einen Menschen hassen lehrt, der ihm nichts getan: so lernt es die übrigen Menschen daran hassen.
Jean-Jacques Rousseau
Das Kind wird von einem vernünftigen, wenn auch, was die Kenntnisse betrifft, etwas beschränkten Vater besser als von dem geschicktesten Lehrer der Welt erzogen werden; denn der Eifer wird das Talent eher als das Talent den Eifer ersetzen.
Der maßvolle Mensch aber kommt stets wieder auf seine alten Gepflogenheiten zurück und verliert auch in seinem Alter nicht den Geschmack an den Vergnügungen, die er als Kind liebte.
Johann Heinrich Pestalozzi
Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens.
Johann Wolfgang von Goethe
Der Frauen Liebe nährt das Kind; Den Knaben ziehn am besten Männer.
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube; Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Der Alte schlummert wie das Kind, und wie wir eben Menschen sind, wir schlafen sämtlich auf Vulkanen.
Selbst ein so himmlisches Paar fand nach der Verbindung sich ungleich: Psyche ward älter und klug, Amor ist immer noch Kind.
Amor, das Kind, hält sich noch hartnäckig fest am Kleide der Hoffnung, eben als sie schon starken Schrittes sich zu entfernen den Anlauf nimmt.
Justinus Kerner
Was im weinenden Auge mir oft die Tränen zurückhält, ist ein spielendes Kind oder ein Vogel im Flug.
Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt
Viele, die bei Kindern sind, tun ihre Pflicht, aber das Herz ist nicht dabei. Das merkt das Kind.
Martin Luther
Das größte Werk, das du tun kannst, ist, daß du dein Kind recht erziehst, wenn du gleich am Sonntag nicht in die Kirche kommst und keine Messe oder Predigt hörst - erziehe nur dein Kind recht.
Sören Kierkegaard
Denn das Traurige im echten Humor besteht darin, daß er ehrlich und ohne Täuschung rein menschlich beleuchtet, was es heißt, ein Kind zu sein.
Walther Rathenau
Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht Gottes wäre!
Wilhelm Busch
Aber das bedenke stets: Wie man's treibt, mein Kind, so geht's.
Mein Kind, es sind allhier die Dinge, gleichviel, ob große, ob geringe, im wesentlichen so verpackt, daß man sie nicht wie Nüsse knackt.
William Shakespeare
Weh einem Land, das ein Kind regiert!

