Zitate zum Thema "allen"
Aristoteles
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmsten von allen.
Bernhard von Clairvaux
Lieb ist wohl allen das Licht, aber am liebsten wohl denen, die lange in finsterer Nacht wandelten.
Epikur von Samos
Wenn ich als Naturforscher offen reden soll, so möchte ich lieber wie ein Orakel allen Menschen das zuträgliche verkündigen, ohne daß auch nur einer es verstünde, als den gangbaren Meinungen zustimmen und dabei das massenhafte Lob der Leute ernten.
Die Freundschaft tanzt den Reigen um die Welt und ruft uns allen zu, aufzuwachen zum Preise des glückseligen Lebens.
Von allen Geschenken, die uns eine weise Voraussicht gewährt, um das Leben völlig beglückend zu gestalten, ist Freundschaft das schönste.
Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.
Euripides
Die Liebe ist von allen Krankheiten noch die gesündeste.
Franz von Sales
Hab Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.
Ignatius von Loyola
Bewahre in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin er dich führt.
Konfuzius
Wenn ein Mann von allen gehaßt wird, muß man das überprüfen. Wenn ein Mann von allen geliebt wird, muß man das auch überprüfen.
Lukrez
Das Leben wird niemandem als Besitz, allen zum Gebrauch gegeben.
Ovid
Gesetze wurden gemacht, damit der Stärkere seinen Willen nicht in allen Dingen durchsetzt.
Petron
Es gibt nichts, was allen gefällt.
Platon
Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern.
Sokrates
Muße ist der schönste Besitz von allen.
Muse ist der schönste Besitz von allen
Sophokles
Die traurigsten von allen Übeln sind die selbstgeschaffenen.
Es ist den Menschen allen eins gemeinsam: fehlzugehen.
Stendhal
Prüderie ist eine Art Geiz, die schlimmste von allen.
Thomas von Aquin
Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.
Adolph Freiherr von Knigge
Es gibt eine Art, mit Frauenzimmern umzugehn, die nur von ihnen selbst erlernt werden kann; und wer die nicht versteht, der mag mit allen innern und äußeren Vorzügen ausgerüstet sein - er wird ihnen nicht behagen.
Man wappne sich mit Geduld in allen Geschäften, die man mit Juristen von gemeinem Schlage vorhat.
Unter allen Abenteurern sind nach meiner Empfindung die Spieler vom Handwerke die verächtlichsten.
Anastasius Grün
Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
Anatole France
Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
Von allen sexuellen Verirrungen ist Keuschheit die abwegigste.
Angelus Silesius
Man kann den höchsten Gott mit allen Namen nennen, man kann Ihm wiederum nicht einen zuerkennen.
Arthur Schopenhauer
Die ersten vierzig Jahre unsers Leben liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt.
August Graf von Platen
Erzieht nur, bildet unverdrossen, es spielt Natur euch allen den Possen!
August von Kotzebue
Der Witz ist nur ein Sommerkleid; die Wahrheit kann man zu allen Jahreszeiten gebrauchen.
Unter allen Torheiten, die ein Mädchen begeht, ist immer ihre erste Liebe eine der größten.
Auguste Rodin
Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.
Carl Busse
Das Jahr geht ein, das Jahr geht aus, und schaffst du mit rüstigen Händen, so schleicht sich das Glück von selbst ins Haus an allen Ecken und Enden.
Carl Hilty
Kein Buch der Welt hat schon so viele Kritiker gehabt und keines ist, wie die Bibel, allen ohne Ausnahme überlegen geblieben.
Cäsar Flaischlen
Das ist das schlimmste von allen Übeln, im Vergangenen herumzugrübeln.
Charles Darwin
Es besteht eine konstante Tendenz allen beseelten Lebens, sich so weit zu vermehren, daß die verfügbare Nahrung nicht ausreicht.
Charles de Montesquieu
Ein Höfling ist ähnlich jenen Pflanzen, die geschaffen sind, sich zu ranken und an allen was sie finden festzuklammern.
Christian Friedrich Hebbel
Wer damit anfängt, daß er allen traut, wird damit enden, daß er jeden für einen Schurken hält.
Christian Morgenstern
Die Hälfte allen Unglücks - vom gröbsten bis zum feinsten - geht auf Unwissenheit oder Denkfehler zurück, gewollte und ungewollte Ungeistigkeit.
Christoph Wilhelm von Hufeland
Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlagen allen Glücks, aller Gesundheit und des langen Lebens.
François Duc de La Rochefoucauld
Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.
Wir kennen uns bei weitem nicht in allen unseren Wünschen aus.
François Marie Voltaire
Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?
Francesco Guerrazzi
Die Freiheit gefällt allen, am meisten aber denen, die den anderen keine lassen wollen.
Franz Kafka
Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
Das Unzerstörbare ist eines; jeder einzelne Mensch ist es und gleichzeitig ist es allen gemeinsam, daher die beispiellos untrennbare Verbindung der Menschen.
Friedrich Engels
Die Arbeit der Proletarier hat durch die Ausdehnung der Maschinerie und die Teilung der Arbeit allen selbständigen Charakter und damit allen Reiz für die Arbeiter verloren.
Friedrich Ludwig Jahn
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seinen Auferstehungstag feiern.
Friedrich Nietzsche
Der Mensch ist nicht zu allen Stunden gleich moralisch, dies ist bekannt: beurteilt man seine Moralität nach der Fähigkeit zu großer aufopfernder Entschließung und Selbstverleugnung, so ist er im Affekt am moralischsten.
Kultur ist vor allem Einheit des künstlerischen Stiles in allen Lebensäußerungen eines Volkes.
Die Personen, von deren sympathischem Verhalten wir nicht unter allen Umständen überzeugt sind, während uns irgend ein Grund (z. B. Dankbarkeit) verpflichtet, den Anschein der unbedingten Sympathie unsererseits aufrecht zu erhalten, quälen unsere Phantasie viel mehr, als unsere Feinde.
Kein Strom ist durch sich selber groß und reich: sondern daß er so viele Nebenflüsse aufnimmt und fortführt, das macht ihn dazu. So steht es auch mit allen Größen des Geistes. Nur darauf kommt es an, daß einer die Richtung angibt, welcher dann so viele Zuflüsse folgen müssen; nicht darauf, ob er von Anbeginn arm oder reich begabt ist.
Lieber sich bestehlen lassen, als Vogelscheuchen um sich haben - das ist mein Geschmack. Und es ist unter allen Umständen eine Sache des Geschmackes - und nicht mehr!
Allen rechten Frauen geht Wissenschaft wider die Scham. Es ist ihnen dabei zu Mute, als ob man damit ihnen unter die Haut, - schlimmer noch! unter Kleid und Putz gucken wolle.
Man verlernt die Menschen, wenn man unter Menschen lebt: zu viel Vordergrund ist an allen Menschen.
Für seinen Eigener ist alles Eigene gut versteckt; und von allen Schatzgruben wird die eigne am spätesten ausgegraben.
Ich mißtraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.
Friedrich Rückert
Nicht das Schönste auf der Welt soll dir am meisten gefallen; sondern, was dir wohlgefällt, sei dir das Schönste von allen.
Friedrich von Logau
Bleibt beim Saufen, bleibt beim Saufen! Sauft, ihr Deutschen, immerhin! Nur die Mode, nur die Mode Laßt zu allen Teufeln ziehn!
Friedrich von Schiller
Der gnädigste von allen Richtern ist der Kenner.
Der Lenz entflieht! Die Blume schießt in Samen, und keine bleibt von allen, welche kamen.
Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib im Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst! Und warum keine? Aus Religion.
Und was von allen deinen Schätzen dein Herz am höchsten mag ergötzen, das nimm und wirfs in dieses Meer.
Besiegt von einem ist besiegt von allen.
Georg Christoph Lichtenberg
Ordnung führt zu allen Tugenden! Aber was führt zur Ordnung?
Die größten Denker, die mir vorgekommen sind, waren gerade unter allen Gelehrten die, welche am wenigsten gelesen hatten.
Er war, was man in allen Ländern zwischen dem Rhein und der Donau eine gute Haut nennt.
Unter allen Tieren der Welt kommt der Mensch dem Affen am nächsten.
Von allen Mordtaten sind nur diejenigen aufgekommen, von denen man etwas weiß.
Der Mensch kommt unter allen Tieren dem Affen noch am nächsten.
George Sand
Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen, und wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam.
George Washington
Sei höflich mit allen, aber nur mit wenigen vertraut, und prüfe diese wenigen genau, ehe du ihnen dein Vertrauen schenkst.
Gotthold Ephraim Lessing
Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus - daher müssen alle Fehler allen zu verzeihen sein.
Mit Unrecht klagest du, treuherziger Aemil, Daß man so selten nur auf deine Worte bauen, Mit Gleichem Gleiches dir gar nicht vergelten will: Wer allen alles traut, dem kann man wenig trauen.
Nur Neues liebest du? nur Neues willst du machen? Du bist, mein guter Wesp, sehr neu in allen Sachen.
Guy de Maupassant
Sowie uns eine Frau begehrenswert erscheint, glaubt man allen Ernstes, man könnte zeit seines Lebens nicht mehr ohne sie auskommen.
Heinrich Heine
Er triumphiert unter allen Umständen. Wie andere vom Siege, so ist er von der Niederlage berauscht.
Wahre Liebe ist sehr verschämt und haßt allen Wortkram; sie kann nur weinen und verbluten.
Was ist in der Kunst das Höchste? Das, was auch in allen andren Manifestationen des Lebens das Höchste ist: die selbstbewußte Freiheit des Geistes.
Heinrich von Kleist
Wenn die Unwissenheit unsre Einfalt, unsre Unschuld und alle Genüsse der friedlichen Natur sichert, so öffnet die dagegen allen Greueln des Aberglaubens die Tore.
Henry van Dyke
Setze deine Talente getrost ein: die Wälder wären sehr still, sängen unter allen Vögeln nur die besten Sänger.
Hermann Hesse
Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom, wir fließen willig allen Formen ein: dem Tag, der Nacht, der Höhle und dem Dom, wir gehn hindurch, uns treibt der Durst nach Sein.
Honoré de Balzac
Du fängst an, das Ausfragen zu verabscheuen. Du tust wohl recht daran, liebes Kind. Von allen bekannten Mitteln, hinter ein Geheimnis zu kommen, ist es meiner Meinung nach das ungeschickteste.
Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.
Zum größten Ärger der Frauen war ihre Toilette untadelig, und alle beneideten sie um den Schnitt ihres Kleides, um die Form des Oberteils, dessen Wirkung von allen der genialen Begabung einer unbekannten Schneiderin zugeschrieben wurde; denn die Frauen wollen lieber an eine kundige Ausstaffierung als an Anmut und Vollkommenheit derer glauben, die dazu geboren sind, sie zu tragen.
Kokett sein, Armand, heißt, sich mehreren Männern versprechen und sich keinem geben. Sich allen zu geben ist Liederlichkeit!
Von allen Dingen, die sich übertragen, sind Ernst und Nachdenken die ansteckendsten.
Wenn ein Mann nicht unter allen Umständen die Dinge oder die Ideen umkreist, um ihre unterschiedlichen Seiten zu betrachten, so mangelt ihm etwas, er ist schwach und läuft Gefahr, sich zugrunde zu richten.
Ein Mann, der ununterbrochen den Gedanken in die Tat umsetzen kann, ist ein genialer Mensch; aber auch der genialste Mensch entfaltet sein Genie nicht bei allen Gelegenheiten; er würde sonst Gott zu sehr ähneln.
Wenn ich für jedermann gut und richtig wäre, wie könnte ich dann für eine unter allen anderen Auserwählte als etwas Besseres erscheinen?
Heutzutage hängt der Journalismus mit allem und jedem zusammen, mit der Industrie, mit den öffentlichen und privaten Interessen, mit neuen Unternehmungen, mit allen Ehrgeizen der Literatur und ihrer Erzeugnisse.
Sie gingen in dem gemessenen Gleichschritt, der allen Liebenden bekannt ist.
Der Ehrgeizling hörte in allen Teilen seines jungen, ohne Fundamente errichteten Gebäudes das Krachen des bevorstehenden Zusammenbruchs.
Die schlimmste unter allen Tyranneien ist die, die der Seele beständig das Verdienstliche an ihren Handlungen und Gedanken entzieht: man dankt dann ab, ohne regiert zu haben. Das sanfteste Wort, das sich aussprechen, das lieblichste Gefühl, das sich ausdrücken läßt, ersterben, wenn wir glauben, sie seien uns befohlen worden.
Wenn du dich verheiraten solltest, dann vollzieh diese Handlung nicht leichtfertig; sie ist die wichtigste unter allen, zu denen die Gesellschaft uns zwingt. Sei darauf bedacht, den Charakter der Frau, mit der du dich verheiraten willst, lange zu studieren.
Die Ehrgeizigen haben kräftigere Lenden, eisenhaltigeres Blut, heißere Herzen als andere Männer. Und die Frau fühlt sich so glücklich und schön in den Stunden, da sie stark ist, daß sie allen Männern denjenigen vorzieht, der mit Riesenkraft begabt ist, auch auf die Gefahr hin, von ihm zerbrochen zu werden.
Das Genie bleibt sich in allen Dingen gleich.
Ich versuchte hingegen, allen größte Hochachtung vor meiner Person einzuflößen durch Gewissenhaftigkeit, mit der ich jede übernommene Verpflichtung, auch die unbedeutendste, zu erfüllen wußte.
Ein aufgeschlossener, offenherziger Mann empfindet das unbezwingliche Bedürfnis, sich einem Ding oder einem Wesen vor allen anderen Wesen und Dingen, von denen er umgeben ist, ganz besonders eng anzuschließen, vor allem wenn sein Leben einsam ist! Urteilen Sie deshalb stets günstig über einen Menschen, der sein Pferd oder seinen Hund lieb hat.
Von allen Praktiken der Gesellschaft ist die Lobhudelei die niederträchtigste.
Eine Frau in einem gewissen Alter, die einen Mann für immer fesseln will, vergöttert daher vor allen Dingen die Fehler, um jede Nebenbuhlerschaft zu vereiteln; denn eine Nebenbuhlerin findet sich nicht von vornherein in das Geheimnis dieser superfeinen Schmeichelei, an die sich ein Mann ziemlich schnell gewöhnt.
Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht.
Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.
Der Richter gehört allen: er muß alles kennen, er muß alles abwägen.
Der Mensch muß bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natürliche Selbstsucht mildert.
In allen Zeitaltern werden die Leidenschaften die gleichen sein.
Jacob Grimm
Das Höchste ist, überall in allen Dingen Gott zu suchen und zu finden, und seine Spur webt eben in allem Natürlichen und Wirklichen.
Gott läßt seine Sonne über allen Menschen leuchten, er will sie nicht einander gegenüber stellen, wie von denen zuweilen geschieht, die uns Gottes Wort verkündigen.
Jean de La Fontaine
Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheiten der Großen büßen müssen!
Jean Paul
Wenn der andre sich mit allen seinen Fehlern, die er noch besser kennt als ich, erträgt, warum sollte ich ihn nicht ertragen?
Manche geben allen großen Wahrheiten Kleinheit, wenn sie sie nur sagen.
Unter allen Arten von Liebe, die der Mensch hat ist keine so schwach als die Wahrheitsliebe, für die er nicht einmal kleine Wunden der Eitelkeit sich gefallen läßt.
Der, der einen Rat begehrt, hat meistens - schon durch die Zeit - eine Sache von allen Seiten beschauet; der Ratgeber von der ersten, die vortrat, da man ihn fragte. Und doch muß man fragen, um eben alle Seiten durch mehrere Augen kennenzulernen.
Das Übertreiben liebender Worte macht in der Ehe gar nicht das Übertreiben tadelnder gut, sondern dieses Übermaß vernichtet die Wirkung des andern; von allen Aufwallungen lassen nur die zornigen den dickeren Bodensatz.
Johann Gottfried von Herder
Auf dich selbst schau, nicht allen vertrau!
Liebe schwärmt auf allen Wegen, Treue wohnt für sich allein; Liebe kommt euch rasch entgegen, aufgesucht will Treue sein.
Johann Peter Hebel
Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
Liebe schwärmt auf allen Wegen, Treue wohnt für sich allein.
Wer von Langeweile befallen ist, wähnt sich untauglich zu jeder Art Arbeit und neigt dazu, seinem Tun allen Sinn und Nutzen abzusprechen.
Von allen Geistern, die verneinen, ist mir der Schalk am wenigsten zur Last.
Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.
Und daß sich gegen die Witterung abhärten eigentlich sei, seinen Körper allen mannigfaltigen Veränderungen mitfühlend machen.
Er ist wie ein Faß, wo der Böttcher vergessen hat, die Reifen festzuschlagen, da läufts denn auf allen Seiten heraus.
John Locke
Arbeit ist die Quelle allen Reichtums.
Jonathan Swift
Lieber mit allen Wassern gewaschen als nicht ganz sauber.
Joseph Conrad
Es gibt Leute, die sind so lange sauer, bis sie merken, daß sie eigentlich allen Grund gehabt hätten, nicht sauer zu sein, weil sie plötzlich wirklich allen Grund dazu haben, sauer zu sein - na, dann sind sie aber erst sauer!
Joseph Freiherr von Eichendorff
Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.
Josepha Stenmanns
Das Gebet ist der Schlüssel zu allen Schätzen Gottes.
Karl Kraus
An allen Geschäften des Lebens ist das Weib mit seinem Geschlecht beteiligt. Zuweilen selbst an der Liebe.
Leo Tolstoi
Schrecklich allein ist, wer nicht seine Einheit mit allen Einzelwesen empfindet.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Eine edle Gesinnung steht allen offen.
Ludwig Börne
Die unwandelbare Freundschaft und der ewige Friede zwischen allen Völkern - sind das denn Träume? Nein, der Haß und der Krieg sind Träume, aus denen man einst erwachen wird.
Marcel Proust
Von allen Frauen, deren Charme ich erlegen bin, habe ich hauptsächlich Augen und Stimme in Erinnerung.
Marcus Portius Cato d.Ä.
Sprache wird allen gegeben, die Weisheit des Geistes wenigen.
Marcus Tullis Cicero
Freundschaft ist Gefühl und Verständnis füreinander und Hilfsbereitschaft in allen Lebenslagen.
Freundschaft ist ja nichts anderes als im Wohlwollen und Zuneigung verbundene Übereinstimmung in allen göttlichen und menschlichen Dingen.
Matthias Claudius
Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen. Nicht die frömmelnden, aber die frommen Menschen achte und gehe ihnen nach.
Moritz Gottlieb Saphir
Zeitgeist! Unter allen Verbindungen und Ehen, welche die deutsche Sprache gestiftet hat, ist keine so unpassend und unglücklich ausgefallen wie die Vermählung der Zeit mit dem Geist.
Oscar Wilde
Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allen Dingen den Preis kennt und von keinem den Wert weiß. Und ein Sentimentaler ist ein Mensch, der in allen Dingen einen lächerlichen Wert erblickt und von keinem einzigen den Marktwert weiß.